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Der Tod von Ludwig XIV.

Der Tod von Ludwig XIV.

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Der Tod von Ludwig XIV.

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Historienfilm

Versailles, 1715: Ludwig XIV., der für sein immenses Projekt des Versailler Schlosses bekannte Sonnenkönig, ist 76 Jahre alt. Von den Anstrengungen des Alters müde, verbringt er die meiste Zeit in seinem Bett, umgeben von Hofdamen und Dienern. Als er eines Tages Schmerzen an seinem linken Bein hat, kann er sein Krankenlager fast gar nicht mehr verlassen. Der Versuch, sich außerhalb seines Zimmers mit seinen Ministern zu beraten, um weiterhin Politik zu machen, scheitert schnell. Seine Ärzte, darunter Doktor Fagon, halten den an seinem Bein auftretenden schwarzen Fleck zunächst für Symptome einer Reizung des Ischiasnervs. Doch sie müssen feststellen, dass der König immer schwächer wird, und beordern Mediziner aus der Pariser Fakultät an den Hof. Schließlich wird Wundbrand als Ursache des schmerzenden Beins festgestellt, aber die Diagnose kommt zu spät, und so siecht der ehemals große und ausschweifend lebende König von Frankreich dahin. Dem Tod ins Auge blickend, legt er seine letzte Beichte ab. Der preisgekrönte Regisseur Albert Serra inszeniert bildgewaltig den langsam zum Tode führenden Leidensweg eines Menschen. Ehren-César-Preisträger Jean-Pierre Léaud spielt mit Bravour einen dem Leiden des Alters unterliegenden Mann, der schließlich wie jeder andere – ganz gleich ob adelig oder nicht – sterben muss. Dabei wird er von Kameramann Jonathan Ricquebourg faszinierend ins Bild gesetzt, beide erhielten für diesen Film 2017 einen Prix Lumière.
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Xenius

Xenius - Weizen in Gefahr - Wie Getreidepilze unsere Ernten bedrohen

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Rituale der Welt

Rituale der Welt - Indien: vom Mädchen zur Frau

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Mi 12.02.

3SAT PRO7
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ARTE Film
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111:00
Der Tod von Ludwig XIV. HISTORIENFILM, F, E 2016
Versailles, 1715: Ludwig XIV., der für sein immenses Projekt des Versailler Schlosses bekannte Sonnenkönig, ist 76 Jahre alt. Von den Anstrengungen des Alters müde, verbringt er die meiste Zeit in seinem Bett, umgeben von Hofdamen und Dienern. Als er eines Tages Schmerzen an seinem linken Bein hat, kann er sein Krankenlager fast gar nicht mehr verlassen. Der Versuch, sich außerhalb seines Zimmers mit seinen Ministern zu beraten, um weiterhin Politik zu machen, scheitert schnell. Seine Ärzte, darunter Doktor Fagon, halten den an seinem Bein auftretenden schwarzen Fleck zunächst für Symptome einer Reizung des Ischiasnervs. Doch sie müssen feststellen, dass der König immer schwächer wird, und beordern Mediziner aus der Pariser Fakultät an den Hof. Schließlich wird Wundbrand als Ursache des schmerzenden Beins festgestellt, aber die Diagnose kommt zu spät, und so siecht der ehemals große und ausschweifend lebende König von Frankreich dahin. Dem Tod ins Auge blickend, legt er seine letzte Beichte ab. Der preisgekrönte Regisseur Albert Serra inszeniert bildgewaltig den langsam zum Tode führenden Leidensweg eines Menschen. Ehren-César-Preisträger Jean-Pierre Léaud spielt mit Bravour einen dem Leiden des Alters unterliegenden Mann, der schließlich wie jeder andere – ganz gleich ob adelig oder nicht – sterben muss. Dabei wird er von Kameramann Jonathan Ricquebourg faszinierend ins Bild gesetzt, beide erhielten für diesen Film 2017 einen Prix Lumière.
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26:00
Rituale der Welt DOKUMENTATION Indien: vom Mädchen zur Frau, F 2019
In Indien ist die Mehrheit der Ehen arrangiert. Frauen und Männer heiraten nicht einfach, wen sie wollen – die Familie entscheidet. Das Hindi-Wort dafür lautet Shaadi. Die Anthropologin Anne-Sylvie Malbrancke begibt sich ins romantische Jaipur in Rajasthan, um der Hochzeit einer 25-jährigen Frau beizuwohnen. Meenal ist eine moderne junge Frau. Sie hat studiert, arbeitet und ist finanziell unabhängig. Und doch möchte sie streng traditionell heiraten. Mit Hilfe einer App fanden ihre Eltern das perfekte Profil ihres zukünftigen Mannes. Vineet erfüllte alle Kriterien. Am wichtigsten war jedoch, dass beide Familien der höchsten Kaste angehören: den Brahmanen. Meenal hat ihren zukünftigen Ehemann bisher nur zweimal getroffen. In wenigen Tagen wird sie alles aufgeben, um ihm zu folgen. In Indien beinhaltet eine Hochzeitszeremonie zahlreiche Rituale, die es streng einzuhalten gilt, damit die Ehe lange währt. Am Tag vor der Hochzeit treffen sich die Frauen der Familie für das traditionelle Henna. Am Tag der Hochzeit trägt das Brautpaar sehr viel Schmuck – er symbolisiert den künftigen Wohlstand der Familie. Der Bräutigam kommt auf einem Pferd an den Ort der Hochzeitsfeier – eine Tradition, die der gesamten Hochzeitsgesellschaft zeigen soll, dass er ein König ist und seine zukünftige Frau wie eine Königin behandeln wird. Mit dem traditionellen Tausch der Blumenketten beginnt die Zeremonie. Im engsten Familienkreis wird die Verbindung des Brautpaars von den Göttern gesegnet. Vor dem heiligen Feuer geben sich Meenal und Vineet sieben Versprechen und verbinden sich so für ihre sieben nächsten Leben. Dieses Ritual wird mehrere Stunden dauern. Zu einer Heirat in Indien gehört Freude ebenso wie Trauer, da die Braut ihre Familie verlassen muss. Meenal und Vineet haben nun ein ganzes Leben vor sich, um sich kennen und vielleicht auch lieben zu lernen.
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26:10
Xenius INFOMAGAZIN Weizen in Gefahr - Wie Getreidepilze unsere Ernten bedrohen, D 2019
Weizen ist nach Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel der Weltbevölkerung. Etwa 800 Millionen Tonnen werden jährlich produziert. Auf einer Gesamtfläche, die dreimal so groß ist wie Frankreich. Doch die Ernten sind nicht mehr sicher. Neue Getreidepilze, sogenannte Roste, bedrohen die Felder auch in Mitteleuropa. Am Globalen Rost-Referenzzentrum in Dänemark werden die weltweiten Epidemien überwacht. Gleichzeitig versuchen Forscher auf allen Kontinenten, die Gefahren der neuen Pilze zu bannen. Und Züchter arbeiten an neuen, resistenten Weizensorten. Ein Wettlauf, der gewonnen werden muss. Die Ernährung der Welt steht auf dem Spiel. Die „Xenius“-Moderatoren Gunnar Mergner und Pierre Girard treffen Stefan Blum. Er ist Müller in der historischen Hofbräuhaus-Kunstmühle in München. Sie erleben, wie aus harten Weizenkörnern feinstes Mehl wird. Und sie erfahren, ob die Münchner Müller von Getreideepidemien und Ernteverlusten betroffen waren.
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11:51
Mit offenen Karten INFOMAGAZIN Eisenbahn - Verkehrsmittel der Zukunft, F 2019
Gemessen an den Kriterien des 21. Jahrhunderts bietet die Bahn zahlreiche Vorteile: Sie ist ein Transportmittel, das weltweit vernetzt ist und immer höhere Geschwindigkeiten ermöglicht. Transporte oder Reisen mit der Eisenbahn sind weitaus umweltschonender als mit dem Flugzeug, dem Auto oder Lkw. China setzt heute in großem Umfang auf die Schiene, insbesondere mit der Initiative "Neue Seidenstraße". "Mit offenen Karten" erzählt die alte Geschichte von der weltumspannenden Eisenbahn, die eine große Zukunft vor sich hat.
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