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Xenius - Betrug statt Spitzenforschung - Wie manche Forscher schummeln

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Xenius - Betrug statt Spitzenforschung - Wie manche Forscher schummeln

Infomagazin

Wissenschaftliche Studien sind allgegenwärtig. Meist müssen sich die Leser blind auf sie verlassen. Doch immer häufiger veröffentlichen Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse in Magazinen, die ohne Qualitätskontrolle auch „Schrottstudien" abdrucken. Experten schlagen Alarm. Wenn immer mehr zweifelhafte Untersuchungen in Umlauf geraten, ist das Vertrauen in die Forschung bedroht. Wie lässt sich gute Wissenschaft von Fake Science unterscheiden? Dermatologisch getestet, klinisch geprüft, gut für die Gesundheit: Viele Produkte werben mit solchen Behauptungen. Auf Pariser Straßen fragen die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard bei Passanten nach: eher der probiotische Joghurt und die dermatologisch getestete Creme als ein Produkt ohne solch eine Kennzeichnung? Das Ergebnis: Die meisten würden sich für das vermeintlich wissenschaftliche Siegel entscheiden. Aber was ist dran an solchen Studien? Darüber sprechen die Moderatoren mit dem Arzt und Wissenschafts-YouTuber Tristan Le Magoarou. Er ist spezialisiert auf die Analyse medizinischer Studien und erklärt, worauf man achten kann. Aber nicht nur in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie sind zweifelhafte Studien ein großes Problem, sondern vor allem auch in der Medizin. Gerade für Patienten mit schweren Erkrankungen kann das schnell gefährlich werden, wenn sie auf unseriöse Heilsversprechen reinfallen. Wie leicht es ist, Studien zu fälschen und zu veröffentlichen, zeigt der Journalist Peter Onneken.
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Künstlerinnen - Tatiana Trouvé kuratiert

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(Fast) die ganze Wahrheit

(Fast) die ganze Wahrheit - Ian Fleming & James Bond

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Di 12.03.

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26:05
Xenius INFOMAGAZIN Betrug statt Spitzenforschung - Wie manche Forscher schummeln, D 2018
Wissenschaftliche Studien sind allgegenwärtig. Meist müssen sich die Leser blind auf sie verlassen. Doch immer häufiger veröffentlichen Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse in Magazinen, die ohne Qualitätskontrolle auch „Schrottstudien" abdrucken. Experten schlagen Alarm. Wenn immer mehr zweifelhafte Untersuchungen in Umlauf geraten, ist das Vertrauen in die Forschung bedroht. Wie lässt sich gute Wissenschaft von Fake Science unterscheiden? Dermatologisch getestet, klinisch geprüft, gut für die Gesundheit: Viele Produkte werben mit solchen Behauptungen. Auf Pariser Straßen fragen die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard bei Passanten nach: eher der probiotische Joghurt und die dermatologisch getestete Creme als ein Produkt ohne solch eine Kennzeichnung? Das Ergebnis: Die meisten würden sich für das vermeintlich wissenschaftliche Siegel entscheiden. Aber was ist dran an solchen Studien? Darüber sprechen die Moderatoren mit dem Arzt und Wissenschafts-YouTuber Tristan Le Magoarou. Er ist spezialisiert auf die Analyse medizinischer Studien und erklärt, worauf man achten kann. Aber nicht nur in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie sind zweifelhafte Studien ein großes Problem, sondern vor allem auch in der Medizin. Gerade für Patienten mit schweren Erkrankungen kann das schnell gefährlich werden, wenn sie auf unseriöse Heilsversprechen reinfallen. Wie leicht es ist, Studien zu fälschen und zu veröffentlichen, zeigt der Journalist Peter Onneken.
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2:41
(Fast) die ganze Wahrheit KÜNSTLERPORTRÄT Ian Fleming & James Bond, F 2018
Verkörpert wurde er von Sean Connery, Roger Moore und Daniel Craig. Richtig geraten – gemeint ist Ian Fleming, der Schriftsteller-Spion, der sich in seinen Träumen in James Bond verwandelte.
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26:09
Künstlerinnen KÜNSTLERINNENPORTRÄT Tatiana Trouvé kuratiert, D 2018
Tatiana Trouvé zählt zu den wichtigsten und einflussreichsten Künstlerinnen Frankreichs. Ihre Arbeiten wurden auf der Biennale in Venedig, in São Paulo und auf zahlreichen Einzelausstellungen weltweit gezeigt. 1968 in Cosenza, Italien, geboren, wuchs sie in Dakar im Senegal auf und lebt heute in Paris. In ihrem Werk, das aus Installationen, Objekten und Zeichnungen besteht, spürt sie dem Verhältnis von Raum, Zeit und Erinnerungen nach. Sie erschafft Situationen, hinter denen sich Geschichten zu verbergen scheinen, die an unser Unterbewusstsein appellieren. Für ihre virtuelle Ausstellung hat Tatiana Trouvé Werke von Heidi Bucher, Liz Magor, Martha Rosler, Beverly Buchanan, Lina Bo Bardi und Maria Martins ausgewählt. Die Dokumentation begleitet den Entstehungsprozess der Ausstellung, die sich aus der Fantasie heraus einen Weg in die virtuelle Realität bahnt. Jede Künstlerin wird in einem kurzen Porträt vorgestellt. Als Hommage an die Architektin Lina Bo Bardi und die Künstlerin Maria Martins, die beide in Brasilien lebten, lässt Tatiana Trouvé in ihrer virtuellen Ausstellung eine tropische Landschaft entstehen, in der die Werke in einen Dialog treten.
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98:42
Stürmisches Land - Tempestad DOKUMENTARFILM, MEX 2016
Eine Gruppe unbescholtener Leute wird des Menschenhandels angeklagt und inhaftiert. So können die Behörden einen Schlag gegen die organisierte Kriminalität melden, und die Öffentlichkeit ist beruhigt. „Pagadores" nennt man die Opfer eines solchen Verfahrens in Mexiko. Die Regisseurin Tatiana Huezo lässt in ihrem Film zwei Frauen ihren Leidensweg im korrupten Mexiko erzählen: An einem ganz gewöhnlichen Morgen wird die junge Mutter Miriam an ihrem Arbeitsplatz inhaftiert und ohne Beweise des Menschenhandels bezichtigt. Die Gewalt, die ihr während der Haft wiederfährt, reißt eine Tiefe Lücke in ihr Leben. Adela arbeitet als Clown in einem Wanderzirkus. Vor zehn Jahren änderte sich ihr Leben ein für alle Mal, als ihre Tochter Monica von Unbekannten entführt wurde. Jeden Abend wird sie während ihrer Show daran erinnert. „Stürmisches Land - Tempestad” führt den Zuschauer 2.000 Kilometer im Bus von Matamoros bis Cancún durch ein stürmisches, wolkenverhangenes, düsteres Land. Überall gibt es Kontrollen durch martialisch aussehende Schwerbewaffnete, überall herrscht die Angst. Es ist ein Land in einem unsichtbaren Krieg, mit unsichtbaren Fronten. Die Protagonistin wird nie gezeigt, nur ihre Stimme ist zu hören. Es sind die Bilder, die Raum für eigene Vorstellungen schaffen und die Monstrosität der Erzählung auffangen. Ein Film von ungeheurer Wucht und großer Schönheit. „Stürmisches Land - Tempestad” ist nach „El lugar más pequeño” Tatiana Huezos zweiter Langfilm. Die Dokumentation wurde 2016 auf der 66. Berlinale gezeigt.
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