ARTE Mediathek So, 12.05.

Die großen Mythen

Die großen Mythen - Über den Wolken: Dädalus und Ikarus

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Die großen Mythen

Die großen Mythen - Über den Wolken: Dädalus und Ikarus

Dokumentation

Dädalus lebte am Hof von König Minos und gehörte zu den großartigen Erfindern des alten Griechenlands. Er war ein brillanter Architekt, ein genialer Zeichner und begnadeter Bildhauer. Auf der Insel Kreta fand er am Hofe des Königs Minos Asyl. Minos hatte von Poseidon als Zeichen, dass seine Gebete erhört wurden, einen prächtigen, strahlend weißen Stier erhalten. Dieser gefiel dem König so gut, dass er das Versprechen, das Tier dem Meeresgott zu opfern, ignorierte. Statt es zu schlachten, nahm er es in seine Herde auf und tötete dafür ein anderes Tier. Poseidons Rache für diese Täuschung war schrecklich: Für diesen Betrug verfluchte Poseidon die arme Pasiphaë, Minos' Gemahlin, die sich daraufhin in den Stier verliebte. Sie war ratlos, wusste sich nicht zu wehren gegen das brennende Verlangen, sich mit Poseidons weißem Stier im Liebesakt zu vereinen. Schließlich wendete sich Königin Pasiphaë hilfesuchend an Dädalus und drohte sogar, ihn und seinen Sohn Ikarus zu töten, wenn er keine Lösung für sie fände. Schließlich kam es mit Dädalus' Hilfe zu einer widernatürlichen Begattung: Daraus ging neun Monate später eine schreckliche Kreatur hervor: der Minotauros – ein hybrides Wesen. Wutentbrannt wollte König Minos zunächst Dädalus für diese Torheit bestrafen, doch dann dachte er: Durch Dädalus ist diese schreckliche Kreatur entstanden, also solle er diesen Frevel am heiligen Bund der Ehe nun auch wieder beseitigen. Dädalus soll ein Gefängnis für das Ungeheuer bauen. Dädalus erbaute eine architektonisch außergewöhnliche Anlage, ein Labyrinth. Der junge Theseus wagte sich schließlich in jenes komplexe Bauwerk, machte dem Monster den Garaus und fand dank Ariadnes Hilfe wieder hinaus. Als Minos dies erfuhr, sperrte er Dädalus und dessen Sohn Ikarus selbst in das Labyrinth, die – obwohl sie diesen Kerker selbst erbaut hatten –, darin gefangen waren wie in einer Falle. Da kam Dädalus eine Idee: Er konstruierte Flügel, um sich gemeinsam mit seinem Sohn zum Himmel empor zu schwingen …
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Vox Pop

Vox Pop - Ist „Made in Europe“ eine Garantie? / Kann man den Banken noch vertrauen?

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Die großen Mythen - Der Unglückssegler: Theseus

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

So 12.05.

3SAT PRO7
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26:15
Die großen Mythen DOKUMENTATION Über den Wolken: Dädalus und Ikarus, F 2014
Dädalus lebte am Hof von König Minos und gehörte zu den großartigen Erfindern des alten Griechenlands. Er war ein brillanter Architekt, ein genialer Zeichner und begnadeter Bildhauer. Auf der Insel Kreta fand er am Hofe des Königs Minos Asyl. Minos hatte von Poseidon als Zeichen, dass seine Gebete erhört wurden, einen prächtigen, strahlend weißen Stier erhalten. Dieser gefiel dem König so gut, dass er das Versprechen, das Tier dem Meeresgott zu opfern, ignorierte. Statt es zu schlachten, nahm er es in seine Herde auf und tötete dafür ein anderes Tier. Poseidons Rache für diese Täuschung war schrecklich: Für diesen Betrug verfluchte Poseidon die arme Pasiphaë, Minos' Gemahlin, die sich daraufhin in den Stier verliebte. Sie war ratlos, wusste sich nicht zu wehren gegen das brennende Verlangen, sich mit Poseidons weißem Stier im Liebesakt zu vereinen. Schließlich wendete sich Königin Pasiphaë hilfesuchend an Dädalus und drohte sogar, ihn und seinen Sohn Ikarus zu töten, wenn er keine Lösung für sie fände. Schließlich kam es mit Dädalus' Hilfe zu einer widernatürlichen Begattung: Daraus ging neun Monate später eine schreckliche Kreatur hervor: der Minotauros – ein hybrides Wesen. Wutentbrannt wollte König Minos zunächst Dädalus für diese Torheit bestrafen, doch dann dachte er: Durch Dädalus ist diese schreckliche Kreatur entstanden, also solle er diesen Frevel am heiligen Bund der Ehe nun auch wieder beseitigen. Dädalus soll ein Gefängnis für das Ungeheuer bauen. Dädalus erbaute eine architektonisch außergewöhnliche Anlage, ein Labyrinth. Der junge Theseus wagte sich schließlich in jenes komplexe Bauwerk, machte dem Monster den Garaus und fand dank Ariadnes Hilfe wieder hinaus. Als Minos dies erfuhr, sperrte er Dädalus und dessen Sohn Ikarus selbst in das Labyrinth, die – obwohl sie diesen Kerker selbst erbaut hatten –, darin gefangen waren wie in einer Falle. Da kam Dädalus eine Idee: Er konstruierte Flügel, um sich gemeinsam mit seinem Sohn zum Himmel empor zu schwingen …
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25:53
Die großen Mythen DOKUMENTATION Der Unglückssegler: Theseus, F 2014
Theseus entstand aus einer Doppelverbindung, er ist zugleich ein Gottessohn und ein Königssohn: Der athenische König Aigeus vereinigte sich mit Aithra, die zuvor von Poseidon, dem Gott der Meere und Ozeane und einem der gefürchtetsten Liebhaber des Olymps, vergewaltigt wurde. Durch die doppelte Abstammung ist Theseus nahezu perfekt. Die göttliche Seite erklärt seine übernatürliche Kraft, die Heldentaten, die er bald vollbringt, und seinen Werdegang. Andererseits verleihen ihm seine königlichen Wurzeln eine politische Legitimität. Theseus wächst so zu einem starken, mutigen Mann heran. Als er das Kampfesalter erreicht hat, reist er nach Kreta, um den Minotauros zu töten. Der Minotauros ist eine der bekanntesten Figuren der griechischen Mythologie mit menschlichem Körper und einem Stierkopf. Das Ungeheuer ging aus einer verbotenen Liebe zwischen Minos' Gattin Pasiphaë und einem weißen Stier hervor, den Poseidon dem Meer entsteigen ließ. Minos möchte den skandalösen Ehebruch seiner Frau verheimlichen. Dazu sperrt er den Minotauros in ein Labyrinth, in dem er zugleich Gefangener und dessen Herr ist. Der abscheulichen Kreatur muss der kretische König Minos jedes Jahr sieben Athener Jünglinge und sieben Jungfrauen opfern. Theseus schwört, Athen von dieser Plage zu befreien. Theseus siegt dank seines Mutes über den Minotauros und findet mit Hilfe des Fadens, den ihm Minos' hinreißende Tochter Ariadne mit auf den Weg gibt, wieder aus dem Labyrinth heraus. Doch sein Sieg macht ihn übermütig und das Drama nimmt seinen Lauf …
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28:10
Vox Pop INFOMAGAZIN Ist „Made in Europe“ eine Garantie? / Kann man den Banken noch vertrauen?, F 2018
(1): Lebensmittelsicherheit: Ist „Made in Europe“ eine Garantie? Die Lebensmittelstandards der Europäischen Union gelten als die strengsten der Welt, dennoch häuften sich in den letzten Jahren die Lebensmittelskandale. Gammelfleisch, Säuglingsmilch, verseuchte Eier … die Verbraucher sind besorgt: Lassen sich Herkunft und Herstellungsweise der Produkte noch nachvollziehen? Ist „Made in EU“ immer noch ein Qualitätsgarant? Oder weisen die europäischen Lebensmittelsicherheitsstandards inzwischen Lücken auf?90 % der Verbraucher in Europa wünschen sich mehr Transparenz in Bezug auf Lebensmittel. Tatsächlich werden die Richtlinien zur Lebensmittelsicherheit der Europäischen Union in den einzelnen Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich gehandhabt: In Deutschland und Frankreich verschleiern die Systeme zur Kennzeichnung und Rückverfolgung von Lebensmitteln oft mehr, als sie offenlegen; in Italien dagegen gelang es den Parmesan-Herstellern, eine geschützte Herkunftsbezeichnung (AOP) durchzusetzen.(2): Kann man den Banken noch vertrauen?Seit der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 wurden weltweit abertausende Vorschriften erlassen, um den Bankensektor stärker zu regulieren. Doch obwohl die öffentliche Hand enorme Beträge in Reformen investierte, scheinen die Banken so weiterzumachen wie eh und je. Steuern sie geradewegs auf die nächste Bankenkrise zu? Haben die Kreditinstitute ihre Lehren aus der Krise 2008 gezogen? Kann man den Banken vertrauen?Zu Gast bei Nora Hamadi ist Gerhard Hofmann, ehemaliger Zentralbereichsleiter für Banken und Finanzaufsicht der Bundesbank und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Seiner Meinung nach schwächt die Vielzahl der Vorschriften die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Bankensektors. Er fordert eine angemessene Regulierung, die den Banken weniger Zwänge auferlegt. Mit ihm diskutiert Marcel Fratzscher, ehemaliger Abteilungsleiter bei der Europäischen Zentralbank und Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung DIW. Er findet, dass die Regulierung zu lasch gehandhabt wird und nicht weit genug geht – auch, weil sich die deutschen Banken dagegen sperren.Dazu berichten „Vox-Pop“-Korrespondenten aus ganz Europa, wo die Regierungen versuchen, den Auswüchsen des Bankensektors durch eine stärkere Regulierung Herr zu werden. Doch greifen sie hart genug durch? Die Korrespondenten werfen einen Blick auf Frankreich und Italien.
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