ARTE Mediathek Di, 12.11.

Fake America Great Again

Fake America Great Again - Wie Facebook und Co. die Demokratie gefährden

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Fake America Great Again

Fake America Great Again - Wie Facebook und Co. die Demokratie gefährden

Dokumentation

Trump und Cambridge Analytica verbanden sich im Juni 2016. Bis Ende Juli hatte Trump über sechs Millionen Dollar an Cambridge Analytica gezahlt. Weitere fünf Millionen sollten folgen. Wofür wurde dieses Geld ausgegeben? Für eine Taktik, die auf der Gewissheit beruhte, dass Trump keine Chance hatte, die absolute Mehrheit aller Stimmen zu gewinnen. Das Ziel war, unentschlossene Wähler zu identifizieren, die für Trump stimmen könnten – und sie dann gezielt zu beeinflussen. Dieser Plan ging auf. Cambridge Analytica setzte "Datenmodellierung" ein. Zentral waren dafür die Facebook-Daten von Millionen Nutzern. Cambridge Analytica filterte außerdem leicht zugängliche persönliche Daten, zum Beispiel zu Alter, Einkommen, Adresse, Religion oder Waffenbesitz, aus dem Internet und glich sie mit gekauften Daten von Banken, Kreditkartenunternehmen und den anderen Social-Media-Giganten Google und Twitter ab. Der Filmemacher Thomas Huchon zeigt, wie schnell Informationen – und Desinformation – im Internet viral werden. Er deckt ein Netzwerk von Akteuren auf, die mit dieser Strategie gemeinsame ideologische Ziele verfolgen. Im Mittelpunkt stehen dabei der undurchsichtige Hedge-Fonds-Milliardär und Informatiker Robert Mercer, der seine massive finanzielle Unterstützung für Trump geschickt verschleierte, und dessen getreuer Gehilfe Steve Bannon. Sie steuerten einen Wahlkampf, in dem es gelang, potenzielle Trump-Wähler mit auf ihre Persönlichkeit zugeschnittenen Botschaften zu bombardieren – und das weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das Ende der Demokratie mit digitalen Mitteln?
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Xenius

Xenius - Lebenswichtiger Phosphor - Knappe Vorräte und die Folgen

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Die Schlägertrupps des Präsidenten

Die Schlägertrupps des Präsidenten - Venezuela im Würgegriff von Stadtguerillas

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Di 12.11.

3SAT PRO7
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57:49
Fake America Great Again DOKUMENTATION Wie Facebook und Co. die Demokratie gefährden, F 2018
Trump und Cambridge Analytica verbanden sich im Juni 2016. Bis Ende Juli hatte Trump über sechs Millionen Dollar an Cambridge Analytica gezahlt. Weitere fünf Millionen sollten folgen. Wofür wurde dieses Geld ausgegeben? Für eine Taktik, die auf der Gewissheit beruhte, dass Trump keine Chance hatte, die absolute Mehrheit aller Stimmen zu gewinnen. Das Ziel war, unentschlossene Wähler zu identifizieren, die für Trump stimmen könnten – und sie dann gezielt zu beeinflussen. Dieser Plan ging auf. Cambridge Analytica setzte "Datenmodellierung" ein. Zentral waren dafür die Facebook-Daten von Millionen Nutzern. Cambridge Analytica filterte außerdem leicht zugängliche persönliche Daten, zum Beispiel zu Alter, Einkommen, Adresse, Religion oder Waffenbesitz, aus dem Internet und glich sie mit gekauften Daten von Banken, Kreditkartenunternehmen und den anderen Social-Media-Giganten Google und Twitter ab. Der Filmemacher Thomas Huchon zeigt, wie schnell Informationen – und Desinformation – im Internet viral werden. Er deckt ein Netzwerk von Akteuren auf, die mit dieser Strategie gemeinsame ideologische Ziele verfolgen. Im Mittelpunkt stehen dabei der undurchsichtige Hedge-Fonds-Milliardär und Informatiker Robert Mercer, der seine massive finanzielle Unterstützung für Trump geschickt verschleierte, und dessen getreuer Gehilfe Steve Bannon. Sie steuerten einen Wahlkampf, in dem es gelang, potenzielle Trump-Wähler mit auf ihre Persönlichkeit zugeschnittenen Botschaften zu bombardieren – und das weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das Ende der Demokratie mit digitalen Mitteln?
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49:32
Die Schlägertrupps des Präsidenten POLITIK Venezuela im Würgegriff von Stadtguerillas, USA 2019
In den Slums von Caracas gibt es Viertel, in die sich die Polizei nicht traut. Hier, in der Stadt mit der zweithöchsten Mordrate der Welt sorgen bewaffnete linksgerichtete Banden, sogenannte Colectivos, für Recht und Ordnung – oder was sie dafür halten. Je nach politischer Sicht werden sie entweder als moderne Robin Hoods gepriesen, die in den Slums Drogenhändler in Schach halten und die Armen versorgen, oder als gewalttätige Schläger verurteilt, die mit alttestamentarischer Gewalt Konkurrenten ausschalten und die Politik des aktuellen Präsidenten auf den Straßen durchsetzen, bewaffnet mit Kalaschnikoffs, Handfeuerwaffen und selbst gebauten Granaten. Mit exklusivem Zugang zu dieser umstrittenen Bürgerwehr hat der Autor des Films sieben Jahre lang den Anführer der Tupamaros begleitet: Alberto 'Chino' Carías bezeichnet sich selber als „marxistisch-leninistischen Guerillakämpfer“ und sorgte tatkräftig dafür, dass Hugo Chávez 1998 zum Präsidenten Venezuelas gewählt wurde. Als Dank legalisierte Chávez die Colectivos und beförderte sie in öffentliche Ämter. Carías bekam sogar die Aufsicht über die Polizei in Caracas – eine atemberaubende Karriere für einen, der früher beschuldigt wurde, Banken ausgeraubt und Polizisten getötet zu haben. Auch bei der Wahl von Präsident Maduro hatten die Tupamaros ihre Finger im Spiel. Und wie Chávez verlässt sich auch Maduro noch heute auf die Colectivos, die seine Politik auf die Straßen, zum Volk tragen – und immer wieder im Verdacht stehen, bei regierungskritischen Demonstrationen Oppositionelle zu attackieren.
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26:02
Xenius INFOMAGAZIN Lebenswichtiger Phosphor - Knappe Vorräte und die Folgen, D 2019
Ohne Phosphor gibt es kein Leben – weder für Menschen, noch für Tiere oder Pflanzen. Ob als Energieträger in Zellen, als Stoff im Erbgut oder in Knochen und Zähnen – Phosphor ist unverzichtbar. Phosphor im Dünger lässt Pflanzen besser wachsen. Wenn man es dem Tierfutter zusetzt, produzieren Kühe mehr Milch. In der Natur kommt Phosphor an Sauerstoff gebunden als Phosphat vor. Es steckt in der Erdkruste in Mineralien wie zum Beispiel Apatit. Doch der Rohstoff ist in großen Teilen der Welt knapp geworden. Schon bald werden die weltweiten Naturbestände aufgebraucht sein. Und künstlich lässt sich Phosphat nicht herstellen. Doch nicht nur der Mangel, auch ein Zuviel an Phosphat stellt ein massives Problem dar. Ein Großteil des Stoffs, den Mensch und Tier aufnehmen, wird wieder ausgeschieden. Ein Teil wird als Gülle oder Klärschlamm wieder aufs Feld gefahren. Zusätzlich gelangt Phosphat aus Düngemitteln ins Grundwasser und in großen Mengen in Gewässer. Diese sind infolge verschmutzt und überdüngt. In der Ostsee wachsen dadurch verstärkt Algen, die das maritime Leben bedrohen. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug informieren sich an der Universität Hohenheim darüber, wie sich der Teufelskreis aus Mangel und Überfluss an Phosphat durchbrechen lässt. Sie lernen, wie man aus Klärschlamm Phosphat zurückgewinnt und die Phosphorverwertung bei Tieren optimieren kann.
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108:49
Arguments DOKUMENTARFILM, F 2018
Das Hören von Stimmen, die die eigenen Gedanken und alltäglichen Handlungen kommentieren, ist ein Phänomen, das die Gäste der Eheleute Ron Coleman und Karen Taylor zusammenbringt und eint. Bei ihnen sprechen sie darüber, wie sich das Dasein der Stimmen auf ihr Leben und ihre gesellschaftliche Identität auswirkt. Es entsteht eine intensive Diskussion, wie die Welt und die Menschen funktionieren. Der Dokumentarfilm zeigt „Wahnsinn“ nicht als Bruch mit der Wirklichkeit, sondern als Bewusstsein darüber. In verschiedenen Szenen vom Familientreffen bis zu einer Konferenz mit Studenten geht es um einen inneren Lärm, der für die meisten unhörbar ist, aber universelles verborgenes Leid widerspiegelt. Stimmenhörer sind eine internationale Gemeinschaft, die vorwiegend in Vereinsstrukturen organisiert ist. Für seinen Dokumentarfilm hat Olivier Zabat mehrere Gruppen begleitet. Das Projekt unterstand von Anfang an zwei Prämissen: Die Stimmenhörer lehnen das Etikett „Schizophrenie“ sowie gesellschaftliche und medizinische Entfremdung ab, und für die Filmemacher war es ethisch nicht vertretbar, sich dem Thema Wahnsinn aus einer medizinischen Perspektive zu nähern. Diese Überzeugungen dienten als Reflexionsbasis und Grundlage für die Gestaltung des Films außerhalb eines institutionellen Rahmens, um ein Denken außerhalb von Begriffen wie Andersartigkeit, Abweichung, Defizit oder Behinderung zu ermöglichen.
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