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Paul Auster - Was wäre wenn

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Paul Auster - Was wäre wenn

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Dokumentation

Was wäre, wenn Archie Fergusons Großvater den Namen Rockefeller nicht vergessen hätte, als er vor 100 Jahren in einer Warteschlage vor den Toren New Yorks stand? Und was wäre dann aus ihm, dem jungen Ferguson, geworden, der – wie sein Autor 1947 geboren – in einer jüdischen Familie in New Jersey aufwuchs? Mit dieser Frage spielt der amerikanische Bestsellerautor Paul Auster nicht zum ersten Mal. In seinem Roman „4 3 2 1“ lässt er seinen Protagonisten gleich viermal ein Leben leben. In den raffiniert verwobenen Lebensläufen der vier Archie Fergusons schimmert Austers eigene Biografie immer wieder durch. „4 3 2 1“ ist Paul Austers umfangreichstes Werk und Opus magnum. Der Schriftsteller nennt es das Buch seines Lebens, denn alle seine großen Themen – das Streben nach Glück, die Rolle des Zufalls, Politik und Zeitgeschichte von Hiroshima bis Vietnam – sind hier versammelt und verdichtet in den hoffnungsvollen Lebenswegen eines jungen Mannes, der sein Glück in der Welt zu finden sucht. Die Regisseurin Sabine Lidl trifft den Autor zu einem sehr persönlichen Gespräch in Brooklyn in New York. Auster gibt tiefe Einblicke in seine eigene Kindheit und Jugend, aber auch in dunkle Familiengeheimnisse. Die Dokumentation verbindet Textstellen aus „4 3 2 1“ mit Austers eigener Biografie und erschafft so einen spannenden Dialog zwischen dem Autor und seiner fiktiven Figur. Wegbegleiter wie der Regisseur Wim Wenders und der Künstler Sam Messer kommen zu Wort ebenso wie seine Frau Siri Hustvedt, wichtigste Kritikerin und erste Leserin seiner Werke seit mehr als 30 Jahren. Gemeinsam mit Paul Auster bezieht die Schriftstellerin Stellung gegen Trumps „Make America Great Again“-Politik.
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Kuba - Auf zu neuen Ufern

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Xenius - Spinnen - Faszination statt Angst

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Mi 13.02.

3SAT PRO7
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53:09
Paul Auster - Was wäre wenn DOKUMENTATION, D 2018
Was wäre, wenn Archie Fergusons Großvater den Namen Rockefeller nicht vergessen hätte, als er vor 100 Jahren in einer Warteschlage vor den Toren New Yorks stand? Und was wäre dann aus ihm, dem jungen Ferguson, geworden, der – wie sein Autor 1947 geboren – in einer jüdischen Familie in New Jersey aufwuchs? Mit dieser Frage spielt der amerikanische Bestsellerautor Paul Auster nicht zum ersten Mal. In seinem Roman „4 3 2 1“ lässt er seinen Protagonisten gleich viermal ein Leben leben. In den raffiniert verwobenen Lebensläufen der vier Archie Fergusons schimmert Austers eigene Biografie immer wieder durch. „4 3 2 1“ ist Paul Austers umfangreichstes Werk und Opus magnum. Der Schriftsteller nennt es das Buch seines Lebens, denn alle seine großen Themen – das Streben nach Glück, die Rolle des Zufalls, Politik und Zeitgeschichte von Hiroshima bis Vietnam – sind hier versammelt und verdichtet in den hoffnungsvollen Lebenswegen eines jungen Mannes, der sein Glück in der Welt zu finden sucht. Die Regisseurin Sabine Lidl trifft den Autor zu einem sehr persönlichen Gespräch in Brooklyn in New York. Auster gibt tiefe Einblicke in seine eigene Kindheit und Jugend, aber auch in dunkle Familiengeheimnisse. Die Dokumentation verbindet Textstellen aus „4 3 2 1“ mit Austers eigener Biografie und erschafft so einen spannenden Dialog zwischen dem Autor und seiner fiktiven Figur. Wegbegleiter wie der Regisseur Wim Wenders und der Künstler Sam Messer kommen zu Wort ebenso wie seine Frau Siri Hustvedt, wichtigste Kritikerin und erste Leserin seiner Werke seit mehr als 30 Jahren. Gemeinsam mit Paul Auster bezieht die Schriftstellerin Stellung gegen Trumps „Make America Great Again“-Politik.
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26:14
Xenius INFOMAGAZIN Spinnen - Faszination statt Angst, D 2018
Die Angst vor Spinnen. Die meisten Betroffenen arrangieren sich damit, indem sie den Tieren ausweichen oder andere bitten, sie aus der Wohnung zu entfernen. Bei einigen ist der Ekel allerdings so groß, dass sie im Alltag eingeschränkt werden und darunter leiden. An solche Menschen richtet sich das Angstseminar, das der Walter Zoo im schweizerischen Gossau gemeinsam mit dem Psychologischen Institut der Universität Zürich durchführt. Die heutige Teilnehmerin ist die „Xenius“-Moderatorin Caroline du Bled. Sie könnte niemals mit einer Spinne in einem Raum schlafen. Der Psychologe Gianandrea Pallich setzt bei ihr auf eine Konfrontationstherapie, deren Prinzip es ist, die Patienten dem auslösenden Reiz auszusetzen. Das bedeutet, dass Caroline mit ihrem Schrecken konfrontiert wird – mit lebenden Spinnen. Wird sie es schaffen, ihre Angst zu überwinden? Hinter den Kulissen bekommt es auch „Xenius“-Moderator Gunnar Mergner mit Spinnen zu tun. Seine Aufgabe: Er wird heute für das Seminar unter Anleitung einheimische Spinnen im Zoo fangen und die Pflege einer Vogelspinne übernehmen – und dabei Faszinierendes über sie lernen. Außerdem bei „Xenius“: Woher kommt die Angst vor Spinnen? Welche Spinnen können uns tatsächlich gefährlich werden – in Deutschland und Frankreich? Wie groß ist die größte Spinne der Welt? Und: Spinnenseide könnte demnächst unser Leben retten. Denn der Stoff hat ganz besondere Eigenschaften, die sich die moderne Medizin zunutze machen will. Wie? „Xenius“ findet es heraus.
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25:36
Kuba - Auf zu neuen Ufern LAND UND LEUTE (Folge: 2), D 2016
In Kuba ist man sehr stolz auf das Bildungssystem, neben dem Gesundheitswesen eine der größten Errungenschaft der Revolution. Die Kubaner sind innovativ und einfallsreich, jeder hat die Chance auf eine akademische Ausbildung. Aber in der Realität sieht es oft anders aus: Wer beispielsweise einen staatlichen Job in der Forschung anstrebt, sollte sich auf schlechte Bezahlung und viel Arbeit einstellen. Will man etwas erreichen, muss man Idealismus und Ideen mitbringen. Fernando besucht die Biochemikerin Hilda in ihrem eigenen Labor in Havanna, wo sie ökologische Schönheitsprodukte auf Algenbasis herstellt und verkauft. Ihr Mann Ivan holt die Algen in der Schweinebucht und nimmt Fernando gleich mit auf einen Tauchgang. Fernandos Cousine Susanna hingegen hat eine ganz andere Karriere gemacht: Als Schauspielerin ist sie zum Telenovela-Star geworden und spielt aktuell schon eine Rolle in ihrer dritten Serie. Trotzdem muss sie nebenbei in einer Bar kellnern, in der nur Filmleute arbeiten. Aber in Kuba glaubt man fest an die Zukunft. Wie etwa der junge Geschäftsmann Yondainer, der Fernando seine Gastronomie-App „A La Mesa“ präsentiert eine revolutionäre Idee in einem Land, das in weiten Teilen immer noch offline ist.
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52:25
Daniel Hope - Der Klang des Lebens MUSIKERPORTRÄT, D 2017
Daniel Hope, Musikdirektor des renommierten Zürcher Kammerorchesters und einer der gefragtesten Violinisten der Gegenwart, wurde 1973 in Südafrika geboren. Als regimekritischer Schriftsteller bekam sein Vater hier die Härte des Apartheidsystems zu spüren: Die Familie wurde beschattet, Telefone wurden abgehört, Briefe konfisziert. 1975 wanderten Eleanor und Christopher Hope mit ihren beiden Söhnen deshalb nach London aus. Ihre deutsch-irischen Wurzeln ermöglichten das Exil, doch die erste Zeit blieb ohne Perspektive – bis Eleanor eine Anstellung als Sekretärin bei Yehudi Menuhin fand, dem berühmtesten Geiger des 20. Jahrhunderts. Als Sprössling begleitete Daniel Hope seine Mutter täglich bei der Arbeit, und so wurde die Villa der Menuhins schnell ein zweites Zuhause für ihn. Alle Größen der klassischen Musik gingen in diesen Jahren bei Menuhin ein und aus, und für Daniel war es der Beginn seiner Faszination für die Geige. Später nahm Yehudi Menuhin Daniel Hope in seine Musikakademie auf. Auch die Begegnung mit dem Pianisten Menahem Pressler wurde für Daniel Hope prägend. Dieser bot dem jungen Geiger 2002 einen Platz in seinem Beaux Arts Trio an, dem weltweit renommierten Kammermusik-Ensemble. Als sich das Trio 2008 trennte, wagte Daniel Hope den Schritt zur Solo-Karriere. Die Dokumentation zeigt, wie er unermüdlich im Einsatz ist, nicht nur als Musiker, sondern auch beim Erforschen der Geschichte seiner weit verzweigten Vorfahren. Neben Daniel Hope selbst kommen auch seine Eltern und Wegbegleiter wie etwa sein Lehrer Zakhar Bron sowie Menahem Pressler zu Wort.
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52:30
Die gespaltene Seele Amerikas POLITIK Die kulturelle Zeitenwende in den USA, D, GB 2018
Amerika unter Trump – ein zerstrittenes und gespaltenes Land, in dem ein Kulturkampf um die Zukunft der Nation ausgefochten wird. Verbitterte, sich vernachlässigt fühlende Bürger der Unterschicht stehen einer vermeintlichen kulturellen Elite des Landes unversöhnlich gegenüber. Erstere bilden das Fundament einer politisch-populistischen Revolution von unten, Letztere kämpfen für die ethnische und kulturelle Vielfalt des Landes. Der Filmemacher Jörg Daniel Hissen reist in die USA, um den Quell des Konflikts zu ergründen. Im Zentrum der Dokumentation steht eine Gruppe von Menschen, die Donald Trump und alles, wofür er steht, nicht hinnehmen wollen. Eine der Aktivistinnen ist Paula Green, Initiatorin von „Hands Across the Hills“. Die erfahrene Krisenmediatorin versucht Menschen mit entgegengesetzten politischen Erfahrungen und Meinungen über den persönlichen Dialog zusammenzubringen. Das Ziel: zuhören über alle kulturellen Grenzen hinweg. Zu Wort kommen zudem die New Yorker Künstlerin und Aktivistin Molly Crabapple, die Fotografin Dana Singer aus New Jersey, die afroamerikanische Schriftstellerin Brit Bennett und der Direktor des Baltimore Museum of Art, Chris Bedford. Mark Lilla, Professor für Ideengeschichte an der Columbia Universität in New York, sieht die Amerikaner und ihren Staat mit einer Identitätskrise konfrontiert: „Was fehlt, ist eine Vision der politischen Identität, die wir alle gemeinsam haben. Wir haben unsere gemeinsame Identität als Nation, als Gesellschaft, verloren.“ Sollte es den unterschiedlichen Lagern nicht gelingen, diese wiederzufinden und die gegenseitige Verachtung abzulegen, steht nichts weniger als die Demokratie des Landes auf dem Spiel.
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