ARTE Mediathek Sa, 13.04.

Vertreibung aus dem Heiligen Land

Vertreibung aus dem Heiligen Land - Der römisch-jüdische Krieg

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Vertreibung aus dem Heiligen Land

Vertreibung aus dem Heiligen Land - Der römisch-jüdische Krieg

Geschichte

Visionär, Prophet, Historiker, Feigling, Verräter – die Meinungen über Flavius Josephus sind geteilt. Als Chronist des Judentums der Umbruchszeit rund um Christi Geburt berichtet er detailliert über die Zeit des römisch-jüdischen Krieges. Er ist selbst an den Auseinandersetzungen beteiligt und Augenzeuge schrecklicher Gemetzel sowie der Zerstörung Jerusalems und des Zweiten Tempels. Immer wieder kommt es im 1. Jahrhundert nach Christus zu Konflikten zwischen Herrschern und Beherrschten: Die Römer verstehen den jüdischen Glauben nicht und provozieren die Juden mit ihren Taten. Auf der anderen Seite wollen jüdische Eiferer das Heilige Land wieder unter jüdische Herrschaft bringen und glauben, dass Gott ihnen bei der Verfolgung dieses Ziels aktiv helfen wird. Die Wut der Juden entlädt sich in einem Aufstand: Sie wollen ihre Unterdrücker abschütteln, obwohl es wenig Hoffnung gibt, die Weltmacht zu besiegen. Die Römer greifen rigoros durch: Städte, die ihnen die Tore öffnen, werden besetzt, die anderen zerstört. Doch gelingt es ihnen nur mühsam, den jüdischen Widerstand zu brechen. Während sie Jerusalem belagern, bricht in der Stadt eine Hungersnot aus, die jüdischen Gruppen fangen an, sich gegenseitig zu bekriegen – und den römischen Feind aus den Augen zu verlieren. Nach acht Monaten schlagen sich die Römer dann doch ihren Weg durch die Mauern und ein hemmungsloses Abschlachten beginnt: 1.100.000 Menschen werden getötet, 550.000 gefangen genommen. Tief bewegt dokumentiert Josephus die Ereignisse des erfolglosen Aufstandes gegen die Herrschaft Roms, der sein Volk in alle Welt zerstreut.
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Wie schaffen wir die Agrarwende?

Wie schaffen wir die Agrarwende?

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Zu Tisch

Zu Tisch - Süd-Sizilien

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Sa 13.04.

3SAT PRO7
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52:00
Vertreibung aus dem Heiligen Land GESCHICHTE Der römisch-jüdische Krieg, IL 2016
Visionär, Prophet, Historiker, Feigling, Verräter – die Meinungen über Flavius Josephus sind geteilt. Als Chronist des Judentums der Umbruchszeit rund um Christi Geburt berichtet er detailliert über die Zeit des römisch-jüdischen Krieges. Er ist selbst an den Auseinandersetzungen beteiligt und Augenzeuge schrecklicher Gemetzel sowie der Zerstörung Jerusalems und des Zweiten Tempels. Immer wieder kommt es im 1. Jahrhundert nach Christus zu Konflikten zwischen Herrschern und Beherrschten: Die Römer verstehen den jüdischen Glauben nicht und provozieren die Juden mit ihren Taten. Auf der anderen Seite wollen jüdische Eiferer das Heilige Land wieder unter jüdische Herrschaft bringen und glauben, dass Gott ihnen bei der Verfolgung dieses Ziels aktiv helfen wird. Die Wut der Juden entlädt sich in einem Aufstand: Sie wollen ihre Unterdrücker abschütteln, obwohl es wenig Hoffnung gibt, die Weltmacht zu besiegen. Die Römer greifen rigoros durch: Städte, die ihnen die Tore öffnen, werden besetzt, die anderen zerstört. Doch gelingt es ihnen nur mühsam, den jüdischen Widerstand zu brechen. Während sie Jerusalem belagern, bricht in der Stadt eine Hungersnot aus, die jüdischen Gruppen fangen an, sich gegenseitig zu bekriegen – und den römischen Feind aus den Augen zu verlieren. Nach acht Monaten schlagen sich die Römer dann doch ihren Weg durch die Mauern und ein hemmungsloses Abschlachten beginnt: 1.100.000 Menschen werden getötet, 550.000 gefangen genommen. Tief bewegt dokumentiert Josephus die Ereignisse des erfolglosen Aufstandes gegen die Herrschaft Roms, der sein Volk in alle Welt zerstreut.
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26:08
Zu Tisch ESSEN UND TRINKEN Süd-Sizilien, D 2013
Die Berge Süd-Siziliens sind für ihre fruchtbare Erde und große Pflanzenvielfalt bekannt. Die würzigen Gräser der Weiden machen den Geschmack von Ricotta und Käse unverwechselbar. In der Region Agrigent befindet sich auf 1.500 Meter Höhe ein ganz besonderer Hof. Neben Ställen stehen Statuen, etwas weiter entfernt in der Landschaft gibt es ein kleines Museum, und hinter Feldern mit grasenden Schafen öffnet sich der Blick auf gewaltige Steinskulpturen und ein Freilichttheater von seltener Schönheit. Fattoria dell’Arte, „Hof der Kunst“, hat Lorenzo Reina ihn genannt. Als junger Mann hatte er den Hof verlassen und wurde ein erfolgreicher Bildhauer. Bis 2003 sein Vater starb. Seitdem ist Lorenzo Bildhauer und Bauer zugleich. Inzwischen macht er einen der besten Ricottas der Gegend und hat einen Höhlenkäse kreiert, den er einen Monat lang in einer versteckten Grotte reifen lässt. Am Wochenende wird sein Sohn Libero zum ersten Mal mit seiner Band im Theater auftreten. Zur Feier des Tages plant Lorenzo ein großes Essen, bei dem er auch seinen Höhlenkäse servieren will. Unterstützt wird er dabei von seiner Frau Angela, die Cannoli – mit süßem Ricotta gefüllte Teigröhrchen – backen wird, und von seinem Sohn Libero, der für seine 18 Jahre schon erstaunlich gut kochen kann. Libero und sein 16-jähriger Bruder Christian sind es gewohnt, in der Küche zu helfen, und werden einen Schäfereintopf, eine Auberginen-Ricotta-Lasagne und gegrillte Paprika zubereiten.
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52:14
Wie schaffen wir die Agrarwende? DOKUMENTATION, D 2018
Welche Alternativen gibt es zur industriellen Landwirtschaft? Ist „Bio für alle“ möglich? Oder lässt sich auch die konventionelle Landwirtschaft in entscheidenden Punkten nachhaltiger gestalten? Große Hoffnungen setzen Wissenschaftler auch auf die nach ökologischen Prinzipien wirtschaftende neue Anbaumethode Permakultur. Kann sie einen entscheidenden Beitrag zu einer Landwirtschaft der Zukunft leisten? Ein Jahr lang begleitet die Dokumentation Landwirte in Deutschland und Frankreich, die nach Alternativen suchen. Sven Wilhelm aus dem Renchtal im Schwarzwald hat seinen Gemüseanbau auf bio umgestellt. In der Umstellungsphase braucht er einen langen Atem, um zu überleben. Michael Reber aus Schwäbisch-Hall geht einen Zwischenweg: Statt immer mehr Geld für Mineraldünger und Spritzmittel auszugeben, versucht er, mit speziellem Humusdünger die Bodenfruchtbarkeit auf seinen Äckern zu erhöhen. Und in der Normandie beschreiten Perrine und Charles Hervé-Gruyer mit der Permakultur ein Experiment, das trotz Verzichts auf Chemie die Produktivität deutlich steigert. Es zeigt sich aber auch: Ohne eine Änderung der Subventionsregeln der EU und des Kaufverhaltens der Verbraucher ist eine Agrarwende nicht zu schaffen.
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121:30
Hip-Hop Nacht: Dans le Club TALK UND MUSIK Di-Meh&Slimka/L'Or Du Commun/Dinos/13 Block/Jok'Air
Zwei Stunden lang nur das Beste aus „Dans le Club“! Jok’air, unverkennbar mit seinen blonden Dreadlocks, ist eine Ausnahmeerscheinung in der französischsprachigen Rap-Szene. Der Pariser singt und rappt ganz offen über eigene, auch schwierige Erfahrungen. Der Künstler scheint zwei Gesichter zu haben: Mal ist er derb und direkt, mal sanft und einfühlsam - zugleich unverbesserlicher Macho und sensibler Poet. 13 Block wurden 2014 mit düster-realistischen Trap-Rhythmen bekannt. Ihr Rap orientiert sich an der Drill-Music aus Chicago, lässt aber auch französische Einflüsse nicht außen vor – schließlich haben die Jungs die Musik von Salif, Nessbeal und Seth Gueko quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Ihre Spontaneität und ihr einzigartiger Flow machen die Songs von 13 Block zu echten Ohrwürmern. Stilistisch erinnern die vier Jungs unweigerlich an das französische Hip-Hop-Duo PNL. Ihre Texte sind nüchtern-schnörkellose Alltagsgeschichten, in denen das Leben so berührend und brutal erscheint, wie es nun mal ist.Bei seinem Auftritt bei „Dans le Club“ hört Dinos gar nicht mehr auf, Witze zu erzählen und mit den Zuhörern zu quatschen. Kein Wunder: Als ehemaliger MC in der französischen Battle Rap League Rap Contenders weiß der Rapper, wie das Publikum in seinen Bann zieht! Doch so gewitzt es zwischen den Stücken zugeht – sein Hip-Hop ist noch immer bestechend schlicht, teilweise fast melancholisch. Im Mai 2018 erschien Dinos Debütalbum „Imany“ - ein großer Erfolg. Es verschaffte dem Musiker endgültig einen festen Platz in der Liga des französischsprachigen Hip‑Hops.Di-Meh und Slimka vertreten gemeinsam die neue Rap-Szene aus Genf. Mit ihren eingängigen Beats und ihrer tollen Bühnenpräsenz dürften sie das Publikum rasch überzeugen!Das Trio "L'Or du commun" aus Brüssel eroberte sich bald nach seinen Anfängen 2012 einen Spitzenplatz in der internationalen Rap-Szene. Nach „L’Origine“ (2013), „L’Odyssée“ (2015) und „Zeppelin“ (2017) legen Loxley, Primero und Swing mit „Sapiens“ ihr viertes Album vor. Darauf präsentieren die jungen Belgier bemerkenswert unaufdringlich ihre Sicht auf die Welt und die heutige Gesellschaft und regen mit Texten zu neuen Technologien, sozialen Netzen und politischen Situationen zum Nachdenken an.
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