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Schottlands wilder Norden

Schottlands wilder Norden - Von Pferdeflüsterern und Schlossherren

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Schottlands wilder Norden - Von Pferdeflüsterern und Schlossherren

Land und Leute

An der Westküste Schottlands zeigt sich die Landschaft besonders dramatisch. Im Örtchen Melvaig lebt seit vielen Generationen die Familie von Collum MacKenzie. Sie sind Crofter, schottische Kleinbauern, wie sie typisch sind für die Highlands. Seit Jahrhunderten haben sie gelernt, mit den kargen Böden zu leben und sich selbst zu versorgen. Es ist ein einfacher, doch selbstbestimmter Lebensstil, der wieder junge Leute anzieht. Zu ihnen zählt auch Stacy, die mit ihrer Familie vor einigen Jahren ein Croft gekauft hat. Davon alleine kann sie allerdings nicht leben. Wie die meisten Highlander hat sie noch einen zweiten Job. Stacy MacDonald ist Pferdeflüsterin. Sie heilt traumatisierte Pferde, die sich von niemandem mehr reiten lassen. In einer der einsamsten Gegenden der Highlands verausgaben sich einmal im Jahr Triathleten aus der ganzen Welt beim Celtman, einem Wettbewerb für Extremsportler. Auf 3,4 Kilometer Schwimmen folgen 200 Kilometer auf dem Fahrrad und danach ein Marathon. Nach frühestens zwölf Stunden erreicht der erste Athlet das Ziel. Start und Ziel des Celtman liegen am Loch Torridon, einem malerischen Gewässer, wo die Berge fast bis ans Ufer reichen. Dort leben seit ein paar Jahren die Musiker Sarah und Felix von Racknitz. Das Ehepaar erfüllte sich einen Lebenstraum: ein Schloss mit 20 Schlafzimmern – und stürzte sich in das Abenteuer der Renovierung. Der prächtige Herrensitz aus dem 19. Jahrhundert stand jahrelang zum Verkauf, doch niemand wollte ihn haben. Zu verfallen war die Bausubstanz, zu abgelegen der Ort. Jetzt wird das Schloss wieder mit Leben erfüllt.
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Schottlands wilder Norden - Von Schafen und Surfern

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Interpol - The Paris Ghost Session

Interpol - The Paris Ghost Session - 25.10.2018

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Fr 14.02.

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42:45
Schottlands wilder Norden LAND UND LEUTE Von Pferdeflüsterern und Schlossherren, D 2019
An der Westküste Schottlands zeigt sich die Landschaft besonders dramatisch. Im Örtchen Melvaig lebt seit vielen Generationen die Familie von Collum MacKenzie. Sie sind Crofter, schottische Kleinbauern, wie sie typisch sind für die Highlands. Seit Jahrhunderten haben sie gelernt, mit den kargen Böden zu leben und sich selbst zu versorgen. Es ist ein einfacher, doch selbstbestimmter Lebensstil, der wieder junge Leute anzieht. Zu ihnen zählt auch Stacy, die mit ihrer Familie vor einigen Jahren ein Croft gekauft hat. Davon alleine kann sie allerdings nicht leben. Wie die meisten Highlander hat sie noch einen zweiten Job. Stacy MacDonald ist Pferdeflüsterin. Sie heilt traumatisierte Pferde, die sich von niemandem mehr reiten lassen. In einer der einsamsten Gegenden der Highlands verausgaben sich einmal im Jahr Triathleten aus der ganzen Welt beim Celtman, einem Wettbewerb für Extremsportler. Auf 3,4 Kilometer Schwimmen folgen 200 Kilometer auf dem Fahrrad und danach ein Marathon. Nach frühestens zwölf Stunden erreicht der erste Athlet das Ziel. Start und Ziel des Celtman liegen am Loch Torridon, einem malerischen Gewässer, wo die Berge fast bis ans Ufer reichen. Dort leben seit ein paar Jahren die Musiker Sarah und Felix von Racknitz. Das Ehepaar erfüllte sich einen Lebenstraum: ein Schloss mit 20 Schlafzimmern – und stürzte sich in das Abenteuer der Renovierung. Der prächtige Herrensitz aus dem 19. Jahrhundert stand jahrelang zum Verkauf, doch niemand wollte ihn haben. Zu verfallen war die Bausubstanz, zu abgelegen der Ort. Jetzt wird das Schloss wieder mit Leben erfüllt.
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60:00
Interpol - The Paris Ghost Session KONZERT 25.10.2018, F 2018
Mit „Turn on the Bright Lights“ haben sich Interpol vor nunmehr 17 Jahren einen festen Platz auf den internationalen Rockbühnen erobert und sind über Nacht zum Aushängeschild der New Yorker Post-Punk-Szene geworden. Das im August 2018 erschienene Album „Marauder“ setzt den Siegeszug ihrer düsteren Musik fort und verbindet lärmenden Rock mit geradezu ätherischen Passagen. Auf der Bühne lässt Daniel Kessler routiniert die Gitarre erklingen, während die Stimme von Paul Banks den Melodien ihre spezifische Prägung verleiht. Interpol verstehen sich als „ArtistPerformer“, und so sind sie ständig auf der Suche nach alternativen Konzertformen wie dieser Paris Ghost Session, die für sie und die Zuschauer etwas ganz Besonderes darstellt. Das Konzert ist insofern einmalig, als es vom Lauf der Kamera gesteuert wird: Die fünf Musiker stellen sich der völlig ungewohnten Situation, dass ihre Performance komplett mit der Kameraführung verschmilzt. Schärfen, Unschärfen, Kamerabewegungen – alles scheint den Melodien und Riffs von Daniel Kessler zu gehorchen. „Untitled“, „If You Really Love Nothing“, „Not Even Jail“, „The Rover“, „Take You on a Cruise“, „NYSMAW“, „Pioneer to the Falls“, „Number 10“, „Leif Erikson“, „All the Rage Back Home“, „Lights“, „Flight of Fancy“, „Evil“: Die 13 Tracks dieser Session entführen die Zuschauer mitten ins musikalische Universum der Post-Punk-Formation.
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43:07
Schottlands wilder Norden LAND UND LEUTE Von Schafen und Surfern, D 2019
Wer die Highlands erleben will, fährt von Inverness aus immer weiter in Richtung Norden. Hinauf geht es bis nach John o' Groats, wo die britische Insel endet. Dahinter liegt nur noch das offene Meer. In den Gemeinden entlang der Küstenstraße findet die neue Sportart Coastal Rowing begeisterte Anhänger. Das Team aus Ullapool ist der Favorit der Highland-Regatta. Gewinnt es den Ruderwettbewerb, folgt die Weltmeisterschaft. Eine schottische Tradition ist die Dudelsackmusik. Die Strathpeffer and District Pipeband probt für ihren großen Auftritt. Einmal jährlich finden in Inverness die europäischen Meisterschaften der Dudelsackkapellen statt. Die Gruppe aus Strathpeffer hofft auf einen der vorderen Plätze. Dank eines Crowdfundings konnte eine junge Unternehmerin eine andere Tradition wiederbeleben: In ihrer Fabrik lässt sie neu entworfene und doch typische schottische Tartanstoffe weben. Gewebt wird auf alten mechanischen Webstühlen. Die Wolle liefern die Schafe, die die Landschaft prägen. Einmal jährlich werden 20.000 Schafe in den Highlands zusammengetrieben und Europas größte Schafauktion beginnt. Aus dem Norden reisen die Farmer mit ihren Herden an. An diesem einen Tag entscheidet sich, wie hoch ihr Jahreseinkommen ausfällt. Highlander glauben, dass die schönsten Strände Europas bei ihnen zu finden sind. Beim Anblick der einsamen Sandstrände könnte man sich in der Karibik wähnen. Wenn nur das Wasser wärmer wäre. Doch Surfer aus aller Welt haben diese Küsten bereits entdeckt. Denn dort wartet die perfekte Welle.
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26:15
Rituale der Welt DOKUMENTATION Polynesische Tattoos - Samoa unter der Haut, F 2018
Auf Samoa wohnt Anne-Sylvie Malbrancke einem altüberlieferten Ritual bei: Die rituellen Tätowierungen Samoas haben nur wenig mit den Tattoos gemein, die sich Menschen in Europa stechen lassen. In unserem Kulturkreis sind Tätowierungen ein Zeichen für Individualität. Schmerzen werden dabei auf ein Minimum reduziert. Auf Samoa ist es genau umgekehrt: Hier ist das Tätowieren ein Ritual, das die Zugehörigkeit zu einem Clan zum Ausdruck bringen soll. Die Überwindung extremer Schmerzen ist dabei integraler Bestandteil. Stivi stammt aus Samoa und lebt in den USA. Dieses Jahr hat er sich dazu entschlossen, das mehrtägige Ritual über sich ergehen zu lassen. Seit zwei Wochen lässt er sich nun schon täglich Tinte unter die Haut stechen und ist völlig erschöpft. Doch er wird die Schmerzen weiter ertragen müssen und noch wichtiger: Er wird den anderen beweisen müssen, dass sie aushaltbar sind. Je stärker der Schmerz, desto näher kommt Stivi dem Status eines „echten“ Mannes und desto eher wird er von der Gemeinschaft als solcher anerkannt. Li’aifava, Stivis Tätowierer, genießt ein hohes Ansehen beim Clan. Sein Wissen wurde ihm mündlich übermittelt, seine Ausbildung erstreckte sich über viele Jahre. Die Technik zur Herstellung der benötigten Instrumente wie Messer und Hammer ist seit jeher die gleiche geblieben. Der Legende nach wurde die Kunst des Tätowierens den Samoanern von Gottheiten überliefert. Li’aifavas Können wird daher als heilig angesehen. Stivis Angehörige sind gekommen, um ihn zu unterstützen. Nach vier Stunden ist der junge Mann schweißgebadet und scheint den Schmerz kaum mehr ertragen zu können. Doch es steht seine eigene Ehre und die seines Clans auf dem Spiel …
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26:01
Xenius INFOMAGAZIN Bauen der Zukunft - Leicht, modular, recycelt, D 2019
Die Wohnungsnot ist groß, in Deutschland und in Frankreich. Ein Grund: Es wird zu wenig gebaut. Der deutsche Architekt Werner Sobek hat eine Idee, wie man schnell viele Häuser bauen könnte: aus fertigen Modulen, hergestellt nicht auf der Baustelle, sondern in der Halle; etwa so, wie schon lange Autos produziert werden, also auf dem Fließband. Das spart Zeit und Geld: Solche Häuser können bis zu 40 Prozent günstiger sein als herkömmliche – und die Produktion spart Baumaterial, denn Beton ist ein knappes Gut geworden. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Gunnar Mergner beschäftigen sich mit der Zukunft des Bauens und besichtigen dazu ein Bauwerk, das Vorreiter der Materialeinsparung war und noch immer in vieler Hinsicht vorbildlich ist: das Zeltdach des Münchener Olympiaparks.
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52:12
Seefahrer des Orients DOKUMENTATION Chinas Aufstieg zur Seemacht, D 2016
Seit mehr als tausend Jahren findet über die „Seidenstraße der Meere“ blühender Handel statt, werden Religions- und Eroberungskriege geführt, ziehen Schatzflotten an den Küsten vorbei. Die Handelsgüter dieses Seeweges haben die europäische Kultur nachhaltig beeinflusst. Chinesisches Porzellan gelangt auf dieser Route nach Westen, Kaufleute fahren auf der Suche nach exotischen Gewürzen in Richtung Osten. Mit seinen gefragten Exportgütern wird China ab dem ersten Jahrtausend zur Seemacht. Zunächst entwickeln sich aus Flussdschunken hochseefähige Schiffe, mit denen im 15. Jahrhundert der Seefahrer Zheng He die Welt bereist. Seine Flotte – auch Schatzflotte genannt – war größer und mächtiger als alles, was bis dahin die Seidenstraße der Meere befahren hat. Erst nach dem Ende dieser chinesischen Entdeckungen treten die europäischen Eroberer auf den Plan: Mit Vasco da Gama „findet“ ein Portugiese den Seeweg über Indien nach Fernost. Bald folgen Holländer, Engländer und Spanier und prägen von nun an entscheidend die Entwicklung der maritimen Seidenstraße. Über Jahrhunderte hinweg wird Europa über diese Route mit den Luxusgütern des Ostens versorgt. Die Geschichte dieser Route beschreibt aber nicht nur die Hinterlassenschaften vergangener Jahrhunderte, sondern führt auch in die lebendige Gegenwart von heutigem Kulturaustausch und Handel.
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2:56
(Fast) die ganze Wahrheit INFOTAINMENT Philip K. Dick, F 2018
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