ARTE Mediathek Fr, 15.03.

Staatsaffäre Kunsthandel

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Staatsaffäre Kunsthandel

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Dokumentation

Der Status antiker Kunstwerke hat sich verändert: Weit weg von der naiven Vorstellung eines gemeinsamen Menschheitserbes werden unsere Kulturgüter von terroristischen Gruppen geplündert und von Staaten zu nationalistischen, politischen und wirtschaftlichen Zwecken instrumentalisiert. Der illegale Handel mit antiken Kulturgütern ist nach dem Drogen- und Waffenhandel der drittgrößte illegale Markt der Welt, mit einem Umsatz von jährlich mehreren Milliarden Euro. Die bei Plünderungen und Raubgrabungen erbeuteten Artefakte gelangen auch auf den regulären Markt und überschwemmen geradezu die Auktionshäuser und großen Museen. Ganze Völker werden so ihres kulturellen Erbes beraubt. Die ausgeplünderten Staaten verlangen nun die Restitution der geraubten Kunstschätze. Lange wurden ihre Forderungen einfach übergangen. Doch die Plünderungen durch den IS im Irak und in Syrien sorgten für weltweite Empörung. Wie werden die geraubten Werke „reingewaschen“? Welche Rolle spielt der legale Handel bei diesen illegalen Geschäften? In welchem Maße finanziert dieser Handel mit Kunstschätzen den Terrorismus? Was tut die internationale Gemeinschaft dagegen? In Ermangelung eines gemeinsamen Rechts und angesichts unaufhörlich steigender Preise hat der Handel mit Objekten aus illegalen Quellen beinahe industrielle Ausmaße angenommen. Für die Forderungen der Herkunftsländer ist die UNESCO-Konvention gegen illegalen Handel mit Kulturgut von 1970 bis heute das wichtigste Instrument gegen den illegalen Antikenhandel. Diese verpflichtet die Vertragsstaaten zur Rückgabe von unrechtmäßig angeeigneten Artefakten. Die internationale Öffentlichkeit sieht es als dringend geboten, dem Treiben ein Ende zu bereiten. Aber sind die Regierungen dazu bereit? Von Berlin bis Peking, von Rom bis an die syrische Grenze: Beobachtungen zu einem blühenden Handel im Zentrum eines neuen ökonomischen, kulturellen und diplomatischen Konflikts.
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Künstlerinnen

Künstlerinnen - Monica Bonvicini kuratiert

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(Fast) die ganze Wahrheit

(Fast) die ganze Wahrheit - Bob Marley

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Fr 15.03.

3SAT PRO7
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86:58
Staatsaffäre Kunsthandel DOKUMENTATION, F 2014
Der Status antiker Kunstwerke hat sich verändert: Weit weg von der naiven Vorstellung eines gemeinsamen Menschheitserbes werden unsere Kulturgüter von terroristischen Gruppen geplündert und von Staaten zu nationalistischen, politischen und wirtschaftlichen Zwecken instrumentalisiert. Der illegale Handel mit antiken Kulturgütern ist nach dem Drogen- und Waffenhandel der drittgrößte illegale Markt der Welt, mit einem Umsatz von jährlich mehreren Milliarden Euro. Die bei Plünderungen und Raubgrabungen erbeuteten Artefakte gelangen auch auf den regulären Markt und überschwemmen geradezu die Auktionshäuser und großen Museen. Ganze Völker werden so ihres kulturellen Erbes beraubt. Die ausgeplünderten Staaten verlangen nun die Restitution der geraubten Kunstschätze. Lange wurden ihre Forderungen einfach übergangen. Doch die Plünderungen durch den IS im Irak und in Syrien sorgten für weltweite Empörung. Wie werden die geraubten Werke „reingewaschen“? Welche Rolle spielt der legale Handel bei diesen illegalen Geschäften? In welchem Maße finanziert dieser Handel mit Kunstschätzen den Terrorismus? Was tut die internationale Gemeinschaft dagegen? In Ermangelung eines gemeinsamen Rechts und angesichts unaufhörlich steigender Preise hat der Handel mit Objekten aus illegalen Quellen beinahe industrielle Ausmaße angenommen. Für die Forderungen der Herkunftsländer ist die UNESCO-Konvention gegen illegalen Handel mit Kulturgut von 1970 bis heute das wichtigste Instrument gegen den illegalen Antikenhandel. Diese verpflichtet die Vertragsstaaten zur Rückgabe von unrechtmäßig angeeigneten Artefakten. Die internationale Öffentlichkeit sieht es als dringend geboten, dem Treiben ein Ende zu bereiten. Aber sind die Regierungen dazu bereit? Von Berlin bis Peking, von Rom bis an die syrische Grenze: Beobachtungen zu einem blühenden Handel im Zentrum eines neuen ökonomischen, kulturellen und diplomatischen Konflikts.
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3:11
(Fast) die ganze Wahrheit KÜNSTLERPORTRÄT Bob Marley, F 2014
Bob Marley ist der einzige Prophet mit 200 Millionen verkauften Platten, vom Rest mal ganz abgesehen.
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26:15
Künstlerinnen KÜNSTLERINNENPORTRÄT Monica Bonvicini kuratiert, D 2018
Monica Bonvicini wurde 1965 in Venedig geboren und lebt und arbeitet in Berlin, wo sie als Professorin für Bildhauerei an der Universität der Künste unterrichtet. Für ihr Werk wurde sie unter anderem mit dem Goldenen Löwen der Biennale von Venedig und dem Preis der Nationalgalerie für junge Kunst ausgezeichnet. Bonvicini ist vor allem für ihre raumgreifenden und zum Teil monumentalen Installationen bekannt, in denen sie sich mit den Strukturen von Macht und Verführung im öffentlichen Raum und der den Menschen umgebenden Architektur auseinandersetzt. Typisch für ihre Kunst ist das Zurückgreifen auf bedrohlich wirkende Materialien wie Ketten, Leder oder Motorsägen. Insbesondere für ihre Außeninstallationen setzt sie aber auch auf den Einsatz von sprachlichen Statements und Botschaften. In einer virtuellen Ausstellung stellt sie für ARTE Künstlerinnen vor, die sich in ihren Werken, wie sie selbst, mit Machtstrukturen und politischen Themen auseinandersetzen: Die US-amerikanische Protestkünstlerin Andrea Bowers, Foto- und Filmkünstlerin Sharon Lockhart, die mit ihren Bildern die Schönheit des Beiläufigen einfängt, Mona Hatoum, durch deren Werk sich ein Gefühl der Entwurzelung zieht, und Simone Forti, die in ihren Performances das Wechselspiel zwischen Objekt und menschlichem Körper untersucht. Auch Werke der Konzeptkünstlerin Adrian Piper, massive Skulpturen der deutschen Künstlerin Toni Schmale, Rauminstallationen von Renée Green sowie Sue Williams‘ satirische Zeichnungen finden auf Monica Bonvicinis virtueller Ausstellungsfläche einen Platz.
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