ARTE Mediathek Di, 15.05.

Iran - Vom Gottesstaat zur Großmacht

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Iran - Vom Gottesstaat zur Großmacht

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Dokumentation

Am 14. Juli 2015 unterzeichnete Teheran in Wien ein historisches Abkommen über den Verzicht auf Nuklearwaffen. Erstmals seit der Gründung der Islamischen Republik 1979 und nach jahrelangen Krisen und Spannungen gab es damit ein bedeutendes Abkommen zwischen dem Iran und der internationalen Gemeinschaft. Die Vereinbarung, die auf Verhandlungen und Dialog beruhte, markierte auch die Rückkehr des Irans auf die Weltbühne. Die Dokumentation wurde im Iran, in Saudi-Arabien und den USA gedreht. Sie lässt Regierungsvertreter und Experten aus diesen Ländern zu Wort kommen und erklärt, wie und warum Teheran seine militärische und politische Stellung kontinuierlich ausgebaut hat, während die Karten dort neu gemischt wurden. Geht es dem Land um Eroberungen – auf militärischer, aber auch politischer und wirtschaftlicher Ebene? Oder will der Iran nur seine Grenzen sichern und das Regime vor den Krisen schützen, welche die Region permanent erschüttern? Die Dokumentation versucht, das Chaos der Nahost-Kriege zu entwirren, um durchgängige Strukturen und Brüche erkennbar zu machen und Erklärungen für die Renaissance des Islamismus zu liefern. Der Iran ist für die Weltgemeinschaft nach langer Isolation wieder wichtig, aber das Land ist auch gefürchtet. Es hat sich dem Dialog geöffnet und auf Nuklearwaffen verzichtet, postiert gleichzeitig aber Revolutionswächter überall im Nahen Osten – und läuft dabei Gefahr, die Befindlichkeiten alter Erzfeinde wie Israel, Saudi-Arabien und der USA unter Donald Trump zu wecken.
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Dürre-Alarm: Wassernotstand im Iran

Dürre-Alarm: Wassernotstand im Iran

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Kadyrow, der Schreckliche

Kadyrow, der Schreckliche

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Di 15.05.

3SAT PRO7
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53:59
Iran - Vom Gottesstaat zur Großmacht DOKUMENTATION, F 2017
Am 14. Juli 2015 unterzeichnete Teheran in Wien ein historisches Abkommen über den Verzicht auf Nuklearwaffen. Erstmals seit der Gründung der Islamischen Republik 1979 und nach jahrelangen Krisen und Spannungen gab es damit ein bedeutendes Abkommen zwischen dem Iran und der internationalen Gemeinschaft. Die Vereinbarung, die auf Verhandlungen und Dialog beruhte, markierte auch die Rückkehr des Irans auf die Weltbühne. Die Dokumentation wurde im Iran, in Saudi-Arabien und den USA gedreht. Sie lässt Regierungsvertreter und Experten aus diesen Ländern zu Wort kommen und erklärt, wie und warum Teheran seine militärische und politische Stellung kontinuierlich ausgebaut hat, während die Karten dort neu gemischt wurden. Geht es dem Land um Eroberungen – auf militärischer, aber auch politischer und wirtschaftlicher Ebene? Oder will der Iran nur seine Grenzen sichern und das Regime vor den Krisen schützen, welche die Region permanent erschüttern? Die Dokumentation versucht, das Chaos der Nahost-Kriege zu entwirren, um durchgängige Strukturen und Brüche erkennbar zu machen und Erklärungen für die Renaissance des Islamismus zu liefern. Der Iran ist für die Weltgemeinschaft nach langer Isolation wieder wichtig, aber das Land ist auch gefürchtet. Es hat sich dem Dialog geöffnet und auf Nuklearwaffen verzichtet, postiert gleichzeitig aber Revolutionswächter überall im Nahen Osten – und läuft dabei Gefahr, die Befindlichkeiten alter Erzfeinde wie Israel, Saudi-Arabien und der USA unter Donald Trump zu wecken.
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54:36
Dürre-Alarm: Wassernotstand im Iran DOKUMENTATION, F 2017
Der Kampf um sauberes Trinkwasser ist im Iran ein zentrales politisches Thema. Doch warum mangelt es plötzlich an dem Rohstoff, der noch kostbarer ist als Öl? Gibt es einen Ausweg aus dieser verheerenden Umweltkatastrophe? Das Wasser steht seit Jahrhunderten im Mittelpunkt der einst persischen und heute iranischen Kultur. Schon in vorislamischer Zeit legten die Perser prachtvolle Gärten an, die im Zoroastrismus das Paradies darstellten. Und vor 2.500 Jahren beschrieb Herodot die sogenannten Qanate, ausgefeilte Kanalsysteme zur Versorgung der trockenen Böden mit Grundwasser. Heute gibt es kaum Worte für die Katastrophe, die dem Iran knapp bevorsteht. Einen Erklärungsversuch startete Isa Kalantari, der ehemalige Landwirtschaftsminister und heutige Umweltminister der Rohani-Regierung: „Der Iran mit seiner 7.000-jährigen Geschichte wird in 20 Jahren nicht mehr bewohnbar sein, wenn die Wasservorkommen weiter so rasant zerstört werden. Wasserknappheit muss der Iran stärker fürchten als einen Atomkrieg, Israel oder die Vereinigten Staaten.“ Um herauszufinden, wie alles begann, fuhren die Filmemacher über 400 Kilometer an einem der wichtigsten Wasserläufe des Landes entlang. Der Zayandeh Rud („Lebensfluss“), der im Zagros-Gebirge entspringt, fließt unter den berühmten Brücken von Isfahan und durch riesige Landwirtschafts- und Industriegebiete hindurch und wird dabei immer öfter kanalisiert und durch Wehre und Umleitungen eingeengt. Sie sprachen mit Menschen, die sich für den Erhalt der kostbaren Wasservorkommen im Land einsetzen und berichten, welche historische, kulturelle, politische und wirtschaftliche Bedeutung dem Wasser in der ganzen Region zukommt. Ist es noch zu verhindern, dass der Kampf ums Wasser dort zum nächsten Großkonflikt wird?
25.05.
Dürre-Alarm: Wassernotstand im Iran DOKUMENTATION, F 2017
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53:29
Kadyrow, der Schreckliche PORTRÄT, F 2018
Ramsan Kadyrow, auf Wladimir Putins Vorschlag vom tschetschenischen Parlament zum Präsidenten gewählt, ist seit zwölf Jahren der „Conducător“von Tschetschenien, einer autonomen Teilrepublik in Russland mit 1,3 Millionen Einwohnern.85 Prozent des tschetschenischen Staatshaushalts kommen aus Moskau, das sind 330 Millionen Euro jährlich. Im Gegenzug macht Kadyrow in Putins Namen klar Schiff: Er ist berüchtigt für sein Vorgehen gegen Islamisten, für Folter, Homophobie, aber auch für schwarze Kassen und glanzvolle VIP-Empfänge. Kadyrows wichtigste Aufgabe ist es, islamistische Bestrebungen schon an den Toren zum Russischen Reich niederzuhalten, sei es im Kaukasus oder in Zentralasien. Darüber hinaus soll er das Vaterland gegenüber separatistischen Ansprüchen verteidigen und einspringen, wenn russischsprachige Minderheiten „um Hilfe rufen“, wie zuletzt im ukrainischen Donezbecken. Sogar in Syrien wurden die „Kadyrowzy“, die Mitglieder seiner paramilitärischen Sicherheitstruppe, von Russland an die vorderste Front geschickt. So gewährleistet der „blutrünstige Bandit“ aus Tschetschenien die Sicherheit des russischen Volkes.Mit dieser neuen unzerbrechlichen russisch-tschetschenischen Freundschaft will Kadyrow die Geschichte des tschetschenischen Volkes neu schreiben. Dazu tilgt er alle Kapitel, in denen Tschetschenen und Russen aneinandergerieten, radikal aus den Geschichtsbüchern – also quasi die ganze tschetschenische Geschichte, denn die ist die eines Volkes permanenter Rebellen.Die beiden Tschetschenienkriege hatten ein orientierungsloses Volk zurückgelassen. Mit dem aufgezwungenen russischen Frieden fürchteten viele Tschetschenen, sie dürften keine Muslime mehr sein. Doch Kadyrow beruhigte sie mit den Worten, der Kaukasus sei doch von jeher muslimisch gewesen. Für Kadyrow ist der Westen im Untergang begriffen und von einem islamistischen Terrorismus verseucht, den er gewiss im Alleingang niederstrecken könne. So kämpft er mit aller Kraft für die Re-Islamisierung der tschetschenischen Gesellschaft.
23.05.
Kadyrow, der Schreckliche PORTRÄT, F 2018
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43:15
Countryside - Landleben auf Englisch DOKUMENTATION Der Süden, D 2017
Auf einer Reise durch den Süden Englands lassen sich malerische, in die sanften Hügellandschaften der Cotswolds eingebettete Dörfer, halbwilde Pferde im New Forrest, die mäandernde Themse, klassische britische Regatten und traditionelle englische Gärten entdecken. Außerdem kann man außergewöhnliche Geschichten an berühmten südenglischen Orten, wie Oxford, erfahren. Die Einwohner erzählen, was Südengland lebenswert macht und warum sie stolz auf ihr Land sind. Die Dokumentation zeigt das Alltagsleben einiger Bewohner der Region: eine Landwirtin, deren Lebensaufgabe der Erhalt halbwilder Pferde ist, ein zwölfjähriges Orgeltalent, das an der Universität Oxford musiziert, ein Süßwarenverkäufer auf seinem Hausboot, eine Stewardess, die an einem Wollsackrennen teilnimmt, und eine Party-Queen an der Themse, die sich mit englischem Dresscode auskennt. Von sommerlicher Hitze bis Dauerregen spielt das Wetter wie immer in England eine entscheidende Rolle bei den Geschichten. Warum ist besonders Südengland so reich an Tradition und Moderne sowie an Skurrilität und Schönheit? Kleine Geschichten mit außergewöhnlichen Protagonisten auf einem abwechslungsreichen Streifzug durch die grüne Seele Südenglands geben die Antwort.
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