ARTE Mediathek So, 17.11.

Glück auf, Kinder

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Glück auf, Kinder

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Dokumentation

Für eine Gruppe von Grundschülern in der ehemaligen Bergbaustadt Visé in Belgien nähert sich das Ende des Schuljahres. Die meisten von ihnen sind Enkel muslimischer Bergarbeiter aus der Türkei. Lehrerin Brigitte hilft den Kindern, die Erfahrungen ihrer Großeltern nachzuvollziehen und eine Brücke zwischen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft zu schlagen. Die Schüler werden dazu angeregt, über ihre kulturellen und religiösen Wurzeln zu reflektieren und diese in Einklang mit ihrer Umgebung zu bringen. Während einige der Schüler ältere Geschwister haben, die sich in der Kultur ihrer Väter und Großväter abschotten, versuchen die Jüngeren oft, ihren eigenen Weg zu finden und ihrem Leben einen Sinn zu geben. Die Dokumentation beleuchtet die Zweifel und Fragen der Kinder, die durch zunehmende Radikalisierung und Mobbing in den sozialen Netzwerken hervorgerufen werden. Sie bietet Einblicke in die Hoffnungen und Zukunftsträume der Kinder, zeigt ihre Spontaneität und Lebenslust – aber auch des Endes ihrer kindlichen Unbeschwertheit. Auf warmherzige und einfühlsame Weise hilft die Lehrerin Brigitte ihren Schülern dabei, sich aus dem schützenden Kokon der Familie zu lösen, sich mit einer komplexen Welt auseinanderzusetzen, Teil der Gesellschaft zu werden und selbst Entscheidungen zu treffen. Ein universeller und schwieriger Lernprozess, der aus Kindern Jugendliche macht.
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Das Wispern der Vergangenheit

Das Wispern der Vergangenheit - Christian Boltanski in der Völklinger Hütte

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Vox Pop

Vox Pop - Mangelware Medikamente / Geschichte: Bröckelt die Erinnerungskultur?

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

So 17.11.

3SAT PRO7
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58:00
Glück auf, Kinder DOKUMENTATION, B 2017
Für eine Gruppe von Grundschülern in der ehemaligen Bergbaustadt Visé in Belgien nähert sich das Ende des Schuljahres. Die meisten von ihnen sind Enkel muslimischer Bergarbeiter aus der Türkei. Lehrerin Brigitte hilft den Kindern, die Erfahrungen ihrer Großeltern nachzuvollziehen und eine Brücke zwischen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft zu schlagen. Die Schüler werden dazu angeregt, über ihre kulturellen und religiösen Wurzeln zu reflektieren und diese in Einklang mit ihrer Umgebung zu bringen. Während einige der Schüler ältere Geschwister haben, die sich in der Kultur ihrer Väter und Großväter abschotten, versuchen die Jüngeren oft, ihren eigenen Weg zu finden und ihrem Leben einen Sinn zu geben. Die Dokumentation beleuchtet die Zweifel und Fragen der Kinder, die durch zunehmende Radikalisierung und Mobbing in den sozialen Netzwerken hervorgerufen werden. Sie bietet Einblicke in die Hoffnungen und Zukunftsträume der Kinder, zeigt ihre Spontaneität und Lebenslust – aber auch des Endes ihrer kindlichen Unbeschwertheit. Auf warmherzige und einfühlsame Weise hilft die Lehrerin Brigitte ihren Schülern dabei, sich aus dem schützenden Kokon der Familie zu lösen, sich mit einer komplexen Welt auseinanderzusetzen, Teil der Gesellschaft zu werden und selbst Entscheidungen zu treffen. Ein universeller und schwieriger Lernprozess, der aus Kindern Jugendliche macht.
15.12.
Glück auf, Kinder DOKUMENTATION, B 2017
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28:09
Vox Pop INFOMAGAZIN Mangelware Medikamente / Geschichte: Bröckelt die Erinnerungskultur?, F 2018
(1): Medikamentenknappheit: eine Bedrohung für Europa? Medikamente zur Krebsbehandlung, Antibiotika, Kortikosteroide – immer länger wird die Liste der Wirkstoffe, die in Europa nur noch schwer zu erhalten sind. Innerhalb von zehn Jahren stieg die Anzahl der Medikamente mit Bestandsmangel um ein Zwanzigfaches: Waren es im Jahr 2008 noch 44, hat sich die Zahl bis 2018 auf 871 erhöht. Die Knappheit wird durch die Vermarktungsstrategien der Pharmakonzerne noch verstärkt. Patienten sind dadurch enormen Risiken ausgesetzt, die sogar tödlich enden können. Wie lässt sich gegen diesen Mangel vorgehen? Kann eine Medikamentenknappheit verhindert werden? Recherche der Woche: "Vox Pop" begibt sich nach Frankreich und Rumänien, wo es seit 2012 immer wieder zu einem Mangel an Krebsmedikamenten kam. Grund dafür ist in erster Linie das Verhalten der Pharmakonzerne: Sie sind nicht bereit, in wenig innovative Behandlungsmethoden zu investieren, da sie dadurch kaum Gewinne erzielen. Ein weiterer Faktor, der das Problem verschlimmert, sind parallele Exportstrukturen: Zwischenhändler schrecken nicht davor zurück, Medikamente zu einem geringen Preis in Osteuropa einzukaufen, um sie in Westeuropa teurer zu verkaufen. (2): Geschichte wird neu geschrieben: Kollektives Gedächtnis in Gefahr? Einige Kapitel der europäischen Geschichte lassen sich nur schwer akzeptieren. In Frankreich etwa dauerte es 50 Jahre, bis ein Staatspräsident (Jacques Chirac im Jahr 1995) die Mitverantwortung Frankreichs bei der Deportation von Juden anerkannte. Manche Europäer streiten diesen schmerzhaften Teil der Geschichte bis heute ab – und schreiben ihn sogar um: In Ungarn oder Polen versuchen nationalistische Regierungen, die Verantwortung ihrer Länder kleinzureden. Diese Woche zu Gast bei "Vox Pop" ist der Historiker Dariusz Stola. Er ist Direktor des Museums der Geschichte der polnischen Juden. Seit er die revisionistischen und antisemitischen Maßnahmen der Regierung öffentlich kritisierte, ist er der politischen Elite ein Dorn im Auge.  Kontroverse der Woche: Lässt das kollektive Gedächtnis nach? Die Nachkommen der Opfer von Diktaturen, Kriegsverbrechen oder Völkermord zeigen sich empört darüber, dass einige europäische Regierungen die Vergangenheit ihres Landes leugnen. Das gilt beispielsweise für Polen, wo es gesetzlich verboten ist, über die Kollaboration mit den Nationalsozialisten zu sprechen. Auf Regierungsebene werden einstige Verbrechen verharmlost. Es gibt Gesetze zum Erhalt der Geschichte. Doch zahlreiche Länder wie Frankreich, Deutschland oder Belgien verurteilen diese leugnende Haltung. In Spanien gibt es seit 2007 ein Erinnerungsgesetz, dass die Franko Diktatur offiziell ächtet.
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26:06
Das Wispern der Vergangenheit DOKUMENTATION Christian Boltanski in der Völklinger Hütte, D 2019
„Sobald man anfängt, über etwas Vergangenes oder über Verstorbene zu schreiben, leistet man die Arbeit eines Bestatters. Insofern sehe ich meine Aufgabe darin, zu versuchen, das Leben verstorbener Menschen zurückzuholen“, sagt der französische Künstler Christian Boltanski über seine Arbeit. In seinen Installationen in der Völklinger Hütte nähert er sich dem Thema Zwangsarbeit inhaltlich, aber auch emotional. Denn in dem heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Eisen- und Stahlwerk im Saarland waren während der NS-Herrschaft mehr als 10.000 Zwangsarbeiter beschäftigt. Der größte Teil von ihnen waren französische, italienische und russische Kriegsgefangene oder aus der damaligen Sowjetunion verschleppte russische und ukrainische Zivilpersonen. Mehr als 250 ausländische Arbeitskräfte, in der Mehrheit Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen, starben. Für sie hat Boltanski Erinnerungsräume geschaffen – in der Überzeugung, „dass jede Person einzigartig und somit sehr wichtig ist“.
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15:56
Menschenrechte - Im Namen der Kids KINDERSENDUNG Gracious, NL 2018
Gracious ist ein Teenager-Mädchen wie jedes andere – mit einer Besonderheit: Sie ist gehörlos und verständigt sich mit Zeichensprache. Doch seit einiger Zeit wirkt die 16-Jährige immer unbeteiligter im Schulunterricht. Ihr eindringlicher Blick scheint Bände zu sprechen. Als ihre Lehrerin sie auffordert, eine Zeichnung von ihrer Zukunft anzufertigen, weigert sich die Schülerin, andere Personen darin miteinzubeziehen – sie zeichnet nur sich selbst. Der Grund: Vor einem Jahr geschah etwas schreckliches, worüber Gracious noch immer sehr wütend ist. Schließlich erzählt sie in Zeichensprache, wie sie vor einem Jahr von ihrem Cousin vergewaltigt wurde. Seitdem würde sich das Mädchen am liebsten für immer hinter Büchern verstecken. Gibt es jemanden, der Gracious helfen kann, wieder zu einer glücklichen 16-Jährigen zu werden?
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15:57
Menschenrechte - Im Namen der Kids KINDERSENDUNG Bachir im Wunderland, NL 2017
Wie würde es sein, wie würde es riechen und sich anfühlen, im Meer zu schwimmen? Für den zehnjährigen Bachir ist der Ozean ein großes Geheimnis. So viel Wasser auf einmal! Er kennt nur Sand, endlos und überall. Denn Bachir lebt in einem Flüchtlingslager mitten in der Wüste, im algerischen Teil der Sahara. Früher wohnten seine Eltern ganz nah am Meer, in der Westsahara. Doch als Marokko ihr Land besetzte, musste die Familie vor dem Krieg fliehen. Seither wartet sie – wie viele Vertriebene aus der Westsahara – darauf, dass die Weltgemeinschaft ihr Recht auf Grund und Boden anerkennt. Bis dies geschieht, sitzen Bachir und seine Eltern in der Wüste fest. Bachir wurde im Flüchtlingslager geboren und ist staatenlos. Er hat keinen Pass und darf nirgendwohin reisen. Doch dann bekommt er eine einmalige Chance: ein Aufenthalt in einem Sommerferiencamp in Spanien! Dort ist alles anders und neu. Es gibt riesige Häuser aus Stein, sich bewegende Treppen und sogar fließend Wasser! Bachir kommt zu einer Gastfamilie nach Barcelona, einer Stadt ganz nah am Ozean. Wird sein Traum hier in Erfüllung gehen? Wird Bachir im Meer schwimmen?
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22:11
Yuki nimmt Abschied KINDERSENDUNG, NL 2015
„Es wird Zeit, loszulassen.“ Mit diesen Worten beginnt für die siebenjährige Yuki ein abenteuerlicher Traum. Seit dem Tod ihrer großen Schwester Iwa (11) hat sich Yuki zunehmend zurückgezogen. Ihre Eltern bemühen sich, ihr über den schweren Verlust hinweg zu helfen – jedoch vergeblich: Yuki will Iwas Tod nicht akzeptieren und flüchtet sich in einen Zustand der Apathie und Verleugnung. Bis sie Iwa in einem Traum begegnet. Gemeinsam erleben die Schwestern fantastische Abenteuer und fliehen vor gespenstischen Samurais. Yuki muss dabei lernen, ihre Ängste zu überwinden – und wird mit ihrer größten Furcht konfrontiert: einem Leben ohne ihre Schwester. An Iwas Seite gelingt es Yuki, Stärke zu beweisen, sich selbst zu vertrauen und vor allem: loszulassen … Der Kurzfilm für Kinder nähert sich auf einfühlsame Weise und mit farbenfrohen Aufnahmen dem ernsten Thema des Verlusts eines Angehörigen. Er hatte seine Premiere beim niederländischen Filmfestival Cinekid 2015, wo er als einer der sechs Eröffnungskurzfilme gezeigt wurde.
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