ARTE Mediathek Mo, 18.02.

Hale County, Tag für Tag

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Hale County, Tag für Tag

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Dokumentarfilm

Fünf Jahre lang filmte der Fotograf und Cineast RaMell Ross den Alltag in Hale County, einer Kleinstadt, die mehrheitlich von Afroamerikanern bewohnt wird, im US-Bundesstaat Alabama. Ausgangspunkt der Dokumentation ist die Frage: Wie kann die ‚Black Experience‘ eingefangen werden? Ross hat alles und nichts gefilmt, die außergewöhnlichen wie auch die banalen Momente: ereignislose Nachmittage im Hinterhof, die Geburt von Zwillingen, Sonntage in der Kirche, das Training vor dem Basketballspielen, junge Väter, Großmütter, Felder am Ende des Sommers, Männer mit Zukunftsängsten und solidarische Frauen. In diesem Patchwork einzelner Sequenzen, die mit seltener Feinfühligkeit und Präzision zu einem Ganzen verwoben werden, richtet Ross den Fokus auf zwei Männer: Daniel Collins, Student an der Selma University, und Quincy Bryant, dessen Frau Boosie Zwillinge zur Welt bringen wird. Die beiden Männer vertrauen sich Ross an und sprechen mit ihm über ihre Träume und Erwartungen jenseits der Stereotypen und Vorurteile, denen sie Tag für Tag ausgesetzt sind. RaMell Ross demontiert das stereotype Bild afroamerikanischer Männlichkeit und zeichnet ein ebenso mutiges wie ehrliches Porträt vom Leben der Männer. Es geht weder um Armut, Drogen, Waffen oder Gangs noch um Rap-Ästhetik und eine auf Provokation und Effekthascherei ausgelegte überbetonte Männlichkeit. „Hale County, Tag für Tag“ schwingt nicht die Moralkeule, analysiert nicht, gibt keine Ratschläge und klagt nicht an. Stattdessen zeigen die beiden in Nahaufnahme gefilmten Protagonisten eine Realität, die in Filmen nur selten zu sehen ist.
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(Fast) die ganze Wahrheit

(Fast) die ganze Wahrheit - Serge Gainsbourg

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Xenius

Xenius - Verbrechensbekämpfung - Der Algorithmus ermittelt

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Mo 18.02.

3SAT PRO7
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73:03
Hale County, Tag für Tag DOKUMENTARFILM, USA 2018
Fünf Jahre lang filmte der Fotograf und Cineast RaMell Ross den Alltag in Hale County, einer Kleinstadt, die mehrheitlich von Afroamerikanern bewohnt wird, im US-Bundesstaat Alabama. Ausgangspunkt der Dokumentation ist die Frage: Wie kann die ‚Black Experience‘ eingefangen werden? Ross hat alles und nichts gefilmt, die außergewöhnlichen wie auch die banalen Momente: ereignislose Nachmittage im Hinterhof, die Geburt von Zwillingen, Sonntage in der Kirche, das Training vor dem Basketballspielen, junge Väter, Großmütter, Felder am Ende des Sommers, Männer mit Zukunftsängsten und solidarische Frauen. In diesem Patchwork einzelner Sequenzen, die mit seltener Feinfühligkeit und Präzision zu einem Ganzen verwoben werden, richtet Ross den Fokus auf zwei Männer: Daniel Collins, Student an der Selma University, und Quincy Bryant, dessen Frau Boosie Zwillinge zur Welt bringen wird. Die beiden Männer vertrauen sich Ross an und sprechen mit ihm über ihre Träume und Erwartungen jenseits der Stereotypen und Vorurteile, denen sie Tag für Tag ausgesetzt sind. RaMell Ross demontiert das stereotype Bild afroamerikanischer Männlichkeit und zeichnet ein ebenso mutiges wie ehrliches Porträt vom Leben der Männer. Es geht weder um Armut, Drogen, Waffen oder Gangs noch um Rap-Ästhetik und eine auf Provokation und Effekthascherei ausgelegte überbetonte Männlichkeit. „Hale County, Tag für Tag“ schwingt nicht die Moralkeule, analysiert nicht, gibt keine Ratschläge und klagt nicht an. Stattdessen zeigen die beiden in Nahaufnahme gefilmten Protagonisten eine Realität, die in Filmen nur selten zu sehen ist.
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26:09
Xenius INFOMAGAZIN Verbrechensbekämpfung - Der Algorithmus ermittelt, D 2018
Moderne Sicherheitsarbeit verlässt sich zunehmend auf Computer, etwa, wenn es um die Identifizierung von Personen geht. Algorithmen können in riesigen Datensätzen Muster erkennen und biometrische Daten in Sekundenschnelle abgleichen. In Deutschland und Frankreich sind den Behörden durch den Datenschutz enge Grenzen gesetzt. Anderswo, etwa in den USA, ermitteln Computer bereits Wahrscheinlichkeiten, wo, wann und sogar von wem Verbrechen verübt werden könnten. Predictive Policing sagen Kriminologen dazu, vorhersagende Polizeiarbeit. Werden Kriminelle in Zukunft nicht mehr von Polizisten, sondern von Algorithmen gesucht? Die beiden „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner machen sich auf die Reise in die Welt der Sicherheitstechnik und besuchen das Biometrielabor der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Hier untersuchen Forscher, wie neue Kamerasysteme an Flughäfen Täuschungsversuche von Kriminellen durch Gesichtsmasken erkennen können. Auch an einem fälschungssicheren Fingerabdruck-Scanner wird hier gearbeitet. Lassen sich Verbrechen durch algorithmusgestützte Sicherheitssoftware künftig im Vorfeld verhindern?
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3:08
(Fast) die ganze Wahrheit KÜNSTLERPORTRÄT Serge Gainsbourg, F 2018
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43:57
Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 KLASSISCHE MUSIK M. Franck, Orchestre Philharmonique de Radio France, F 2017
Im Februar 2018 führte das Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Mikko Franck zusammen mit hochkarätigen Solisten sämtliche Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven auf. Den krönenden Abschluss bildete das auch unter dem Titel „Emperor Concerto“ bekannte Klavierkonzert Nr. 5 mit dem Pianisten Bertrand Chamayou, das ARTE nun ausstrahlt. Beethoven selbst lehnte den Namen „Emperor Concerto“ ab; er akzeptierte lediglich den Untertitel „Grand Concerto“. Der Grund ist verständlich: Beethoven schrieb das Werk praktisch im Kanonendonner, denn im Entstehungsjahr 1809 standen die napoleonischen Truppen vor den Toren Wiens. Der Komponist wählte eine für das Genre ungewöhnliche neue Form, in der sich Solist und Orchester ein virtuoses Wechselspiel liefern, das alle musikalischen Register von heroischen bis hin zu intimen, kammermusikalischen Momenten zieht. Nach der explosiven Einleitung schlägt das Klavier gleich im ersten Satz sehr leise Töne an, während das Orchester beinahe martialisch auftritt. Nach diesem Klavier-Pianissimo mit massivem orchestralem Gegenpart fügen sich beide Stränge zu einem ausgeglichenen epischen Fluss. Das Klavier gewinnt an Stärke. In seinem Donnern entspricht sich ein stimmungsreicher Dialog zwischen Orchester und Instrumentalstimmen. Verspielte Motive wechseln jäh mit Kampfszenen, die wiederum einer versöhnlichen Stimmung weichen. Bertrand Chamayou überzeugt hier als einer der großen Pianisten der Gegenwart. Auch optisch ist das Konzert eine Augenweide. Vor allem die Nahaufnahmen machen die enge Verbindung von Interpreten und Werk nachvollziehbar.
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