ARTE Mediathek Di, 18.02.

Rituale der Welt

Rituale der Welt - Peru: Heilendes Wasser

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Rituale der Welt

Rituale der Welt - Peru: Heilendes Wasser

Dokumentation

In den Anden, an der Grenze zwischen Peru und Ecuador, sollen manche Orte eine Seele haben. Seit über 700 Jahren schöpfen die Schamanen ihre Heilkräfte aus den heiligen Lagunen der Huaringas. Anne-Sylvie Malbrancke trifft Jenny, eine junge Peruanerin, die quer durchs Land gereist ist und einen Großteil ihrer Ersparnisse ausgegeben hat, damit die heiligen Seen sie wieder gesundmachen. Das Ritual, in das sie so große Hoffnungen setzt, wird weit oben in den Bergen abgehalten und von Oscar Herrera angeleitet. Er ist einer der bekanntesten Curanderos der Region und entstammt einer alten Schamanenlinie. Er wird die Zeremonie führen, Kontakt mit den Kräften der Natur aufnehmen und versuchen, die junge Frau zu heilen. Jedes Jahr empfängt er etwa hundert Menschen wie Jenny. Die Objekte, die er dabei verwendet, kommen aus ganz unterschiedlichen Traditionen. Einige Symbole stammen von den Inkas, andere sind dem Christentum entlehnt. Die Zeremonie dauert eine Nacht. Jenny bekommt zunächst ein halluzinogenes Getränk auf Basis des San-Pedro-Kaktus, um sich zu reinigen. Daraufhin stellt der Schamane ihr Fragen, um den Ursprung ihres Leidens zu verstehen. Am Morgen des folgenden Tages kommt der wichtigste Teil des Rituals: die allumfassende Reinigung. Sie geschieht im heiligen See auf 3.800 Meter Höhe. Die junge Frau taucht in das sechs Grad Celsius kalte Wasser, um sich von ihren negativen Energien zu befreien. Dem Glauben der Inka zufolge besteht die Natur aus fühlenden Wesen. Schamanen sind in dieser Tradition Weise, Therapeuten und Seher zugleich. Sie sind in der Lage, mit den Kräften der Natur zu kommunizieren, um die Lebenden zu heilen …
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1939/40, ein "Feldzug" nach Frankreich

1939/40, ein "Feldzug" nach Frankreich - Der "Blitzkrieg"

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Xenius

Xenius - Patientenfehler - Verstehen und vermeiden

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Di 18.02.

3SAT PRO7
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25:49
Rituale der Welt DOKUMENTATION Peru: Heilendes Wasser, F 2018
In den Anden, an der Grenze zwischen Peru und Ecuador, sollen manche Orte eine Seele haben. Seit über 700 Jahren schöpfen die Schamanen ihre Heilkräfte aus den heiligen Lagunen der Huaringas. Anne-Sylvie Malbrancke trifft Jenny, eine junge Peruanerin, die quer durchs Land gereist ist und einen Großteil ihrer Ersparnisse ausgegeben hat, damit die heiligen Seen sie wieder gesundmachen. Das Ritual, in das sie so große Hoffnungen setzt, wird weit oben in den Bergen abgehalten und von Oscar Herrera angeleitet. Er ist einer der bekanntesten Curanderos der Region und entstammt einer alten Schamanenlinie. Er wird die Zeremonie führen, Kontakt mit den Kräften der Natur aufnehmen und versuchen, die junge Frau zu heilen. Jedes Jahr empfängt er etwa hundert Menschen wie Jenny. Die Objekte, die er dabei verwendet, kommen aus ganz unterschiedlichen Traditionen. Einige Symbole stammen von den Inkas, andere sind dem Christentum entlehnt. Die Zeremonie dauert eine Nacht. Jenny bekommt zunächst ein halluzinogenes Getränk auf Basis des San-Pedro-Kaktus, um sich zu reinigen. Daraufhin stellt der Schamane ihr Fragen, um den Ursprung ihres Leidens zu verstehen. Am Morgen des folgenden Tages kommt der wichtigste Teil des Rituals: die allumfassende Reinigung. Sie geschieht im heiligen See auf 3.800 Meter Höhe. Die junge Frau taucht in das sechs Grad Celsius kalte Wasser, um sich von ihren negativen Energien zu befreien. Dem Glauben der Inka zufolge besteht die Natur aus fühlenden Wesen. Schamanen sind in dieser Tradition Weise, Therapeuten und Seher zugleich. Sie sind in der Lage, mit den Kräften der Natur zu kommunizieren, um die Lebenden zu heilen …
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25:58
Xenius INFOMAGAZIN Patientenfehler - Verstehen und vermeiden, D 2019
"Xenius" ist heute einem weit verbreiteten und doch unterschätzten Phänomen auf der Spur: Patientenfehlern. Medikamente genau nach Anweisung einnehmen, offen und ehrlich mit dem Arzt über alles sprechen, was wichtig ist, das fällt vielen Patienten schwer. Andere merken gar nicht, wie ihr Verhalten ihrem Heilungsprozess im Weg steht. Die Problematik betrifft grundsätzlich jeden, der sich in ärztliche Behandlung begibt. Bei einigen Erkrankungen wirken sich die eigenen Fehler allerdings stärker aus als bei anderen. Ein gutes Beispiel sind Diabetes-Patienten, die permanent große Verantwortung für ihre Gesundheit tragen müssen – sie sind ein gutes Stück weit ihr "eigener Arzt". Die "Xenius"-Moderatoren Gunnar Mergner und Pierre Girard sind deshalb zu Gast in Bad Mergentheim, in einem der modernsten und größten Diabetes-Behandlungszentren Deutschlands. Hier lernen sie Patienten kennen, die selbst schon Fehler gemacht haben – mit teils gravierenden Folgen wie Unterzuckerung. Darüber hinaus erfahren die Moderatoren von den Behandlern, wie Patienten für den richtigen Umgang mit der Diagnose sensibilisiert werden können. Ernährungsberatung und ein Sportprogramm sollen sie motivieren und die eigene Verantwortung stärken. Und: Gunnar und Pierre kommen beim Sporttraining an ihre Grenzen und erfahren in der Lehrküche etwas über ihre ganz persönlichen Ernährungsfehler.
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54:15
1939/40, ein "Feldzug" nach Frankreich GESCHICHTE Der "Blitzkrieg" (Folge: 2), F 2010
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53:45
1939/40, ein "Feldzug" nach Frankreich GESCHICHTE Der "Sitzkrieg" (Folge: 1), F 2010
Ausschließlich mit Hilfe von Material aus Kino-Wochenschauen der damaligen Zeit erzählt der zweiteilige Dokumentarfilm die Ereignisse, die sich in den zehn Monaten bis zum Sieg Hitlers – von der Kriegserklärung Englands und Frankreichs an Deutschland am 1. September 1939 bis zur vorläufigen Besiegelung des Schicksals Frankreichs im Juli 1940 – abspielten. Die Bilder zeigen, was die Menschen damals in diesen dramatischen Zeiten sahen, aber auch, was sie glauben sollten oder nicht wissen durften. In Deutschland war nicht nur die offizielle Propaganda, sondern praktisch auch jeder Wochenschaubericht – selbst zu unbedeutendsten Themen – von der Ideologie des Regimes geprägt. In Frankreich waren die Wochenschau-Produzenten wegen der gemeinsamen Grenze mit dem Deutschen Reich vorsichtiger. Außerdem wirkte das Trauma des Ersten Weltkriegs noch nach. Deshalb schlugen die Wochenschauen einen eher zurückhaltend-pazifistischen Ton an. Dagegen war in den englischen Wochenschauen – die Insel hatte seit fast tausend Jahren keine Invasion mehr erlebt – deutlich schärfere Töne zu hören, obwohl die Briten in Wirklichkeit sehr schlecht auf den Krieg vorbereitet waren. Für die Menschen, die die Kino-Wochenschauen in ihren Ländern sahen, bebilderten sie die Wahrheit. Dabei vermittelte jede Wochenschau nur ihre eigene Wahrheit und war Sprachrohr der Propaganda des jeweiligen Landes. Welche Bilder bekamen die Menschen damals zu sehen und mit welchen Bedeutungsinhalten? Und was wurde nicht gezeigt, was bewusst verheimlicht? Neben Aufnahmen von erfolgreichen Kämpfen und aktuellen Frontverläufen sollten auch die Bilder vom Leben hinter den Fronten Hoffnungen, Gedanken und Befindlichkeiten der Menschen offenbaren. Die Dokumentation von Jean-Christophe Rosé entschlüsselt die propagandistische Bildersprache des damaligen Nachrichtenmediums Film-Wochenschau.
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26:09
Xenius INFOMAGAZIN Bauen der Zukunft - Leicht, modular, recycelt, D 2019
Städte wachsen, die Gesellschaft altert und der Klimawandel schreitet weiter voran. Auf diese Entwicklungen reagiert auch die Nahrungsmittelindustrie. Wo und wie wird in Zukunft unser Essen angebaut? Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen ein Berliner Start-up, das Salate, Kräuter und Gemüse mit künstlichem Licht und automatischer Bewässerung züchtet. Ihre Mini-Gewächshäuser stehen bereits in einigen Supermärkten. Bei einem anderen Unternehmen erfahren die Moderatoren, wie sich mit Hilfe einer Fischzucht auch Gemüse und Tropenfrüchte ernten lassen. „Xenius“ wirft aber nicht nur auf die Landwirtschaft von morgen einen Blick. Die Sendung klärt auch, welche neuen Lebensmittel in Zukunft auf unseren Tellern landen könnten. Wird Erbsenpüree bald als Alternative zu Joghurt in den Kühlschränken stehen? Wie lecker schmecken Quallenchips? Und was hat sich bei der Entwicklung von Fleisch aus dem Labor getan?
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2:52
(Fast) die ganze Wahrheit KÜNSTLERPORTRÄT Jeff Koons, F 2018
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