ARTE Mediathek Do, 18.04.

Antarktis - Leben am Limit

Antarktis - Leben am Limit

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Antarktis - Leben am Limit

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Dokumentation

Die Antarktis ist der unwirtlichste und kälteste Kontinent der Erde. Die Temperaturen sinken hier durchschnittlich auf minus 40 Grad Celsius, und die Winde erreichen manchmal eine Stärke von mehr als 200 Stundenkilometern. Doch trotz dieser extremen Bedingungen birgt die Antarktis auf ihrem riesigen Eisschild, auf dem Felsboden unter der antarktischen Eisdecke und in den Tiefen des Südpolarmeeres eine erstaunliche Artenvielfalt. Das Fundament zum Schutz der Antarktis und der hier teils nur hier vorkommenden endemischen Arten ist der sogenannte Antarktis-Vertrag. In ihm manifestiert sich das Interesse, die Antarktis ausschließlich friedlich, wie für wissenschaftliche Zwecke, zu nutzen. Vor Ort und in den Labors weltweit erforschen Ornithologen, Mikrobiologen und Ethologen die faszinierenden Überlebensstrategien der Bewohner des weißen Kontinents – angefangen bei den berühmten Kaiser- und Adeliepinguinen bis hin zu unbekannten, mikroskopisch kleinen Lebewesen. Wie halten diese Arten den dauerhaften Minusgraden stand? Wie orientieren sie sich in der Eiswüste, wie pflanzen sie sich fort und wie ernähren sie sich? Darüber hinaus versuchen die Wissenschaftler eine immer dringlicher werdende Frage zu klären: Werden diese bereits sehr gut an ihre Umwelt angepassten Tiere auch zukünftig in der Lage sein, auf die Klimaveränderungen zu reagieren? Denn in der Antarktis steigt die Temperatur, das Packeis in den Polarmeeren schmilzt immer früher. Wie „Wachposten“ für globale Klimaschwankungen erleben die Arten der Südhalbkugel nun einen entscheidenden Wendepunkt ihrer Geschichte. Je genauer man sie erforscht, desto besser kann man sie schützen – und die Entwicklung der ganzen Erde begreifen.
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Linsen: Das Rezept gegen den Welthunger

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Do 18.04.

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48:53
Antarktis - Leben am Limit DOKUMENTATION, F 2016
Die Antarktis ist der unwirtlichste und kälteste Kontinent der Erde. Die Temperaturen sinken hier durchschnittlich auf minus 40 Grad Celsius, und die Winde erreichen manchmal eine Stärke von mehr als 200 Stundenkilometern. Doch trotz dieser extremen Bedingungen birgt die Antarktis auf ihrem riesigen Eisschild, auf dem Felsboden unter der antarktischen Eisdecke und in den Tiefen des Südpolarmeeres eine erstaunliche Artenvielfalt. Das Fundament zum Schutz der Antarktis und der hier teils nur hier vorkommenden endemischen Arten ist der sogenannte Antarktis-Vertrag. In ihm manifestiert sich das Interesse, die Antarktis ausschließlich friedlich, wie für wissenschaftliche Zwecke, zu nutzen. Vor Ort und in den Labors weltweit erforschen Ornithologen, Mikrobiologen und Ethologen die faszinierenden Überlebensstrategien der Bewohner des weißen Kontinents – angefangen bei den berühmten Kaiser- und Adeliepinguinen bis hin zu unbekannten, mikroskopisch kleinen Lebewesen. Wie halten diese Arten den dauerhaften Minusgraden stand? Wie orientieren sie sich in der Eiswüste, wie pflanzen sie sich fort und wie ernähren sie sich? Darüber hinaus versuchen die Wissenschaftler eine immer dringlicher werdende Frage zu klären: Werden diese bereits sehr gut an ihre Umwelt angepassten Tiere auch zukünftig in der Lage sein, auf die Klimaveränderungen zu reagieren? Denn in der Antarktis steigt die Temperatur, das Packeis in den Polarmeeren schmilzt immer früher. Wie „Wachposten“ für globale Klimaschwankungen erleben die Arten der Südhalbkugel nun einen entscheidenden Wendepunkt ihrer Geschichte. Je genauer man sie erforscht, desto besser kann man sie schützen – und die Entwicklung der ganzen Erde begreifen.
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52:17
Linsen: Das Rezept gegen den Welthunger PFLANZEN, D 2017
Linsen könnten das sein, was die Menschheit dringend braucht: ein echtes Ernährungswunder. Die anspruchslose Hülsenfrucht gedeiht nicht nur besonders gut in Trockenregionen; Linsenpflanzen haben außerdem die Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft in ihren Wurzelknollen zu speichern. So düngt ihr Anbau auch auf natürliche Weise den Boden. Außerdem sind Linsen wahre Kraftpakete voller Mineralstoffe und Spurenelemente. Nimmt man die kleinen Hülsenfrüchte zusammen mit Getreide oder Vollkornreis zu sich, ergibt das ernährungsphysiologisch gesehen eine perfekt ausgewogene Mahlzeit. Denn Linsen enthalten rund 25 Prozent Protein. Wissenschaftler in aller Welt bemühen sich deshalb, Linsenpflanzen noch ertragreicher zu machen. Forscher züchten besonders robuste Sorten und auch extrem schnell reifende, die zusätzlich in die Fruchtfolge der Kleinbauern in armen Ländern hineinpassen. Die neuen Sorten werden außerdem so gezüchtet, dass sie noch mehr wichtige Nährstoffe wie Eisen und Zink enthalten. So sind Linsen auch ein Rezept gegen den versteckten Hunger, die Mangelernährung. Größter Anbauer von Linsen ist inzwischen nicht mehr Indien, sondern Kanada. Die Provinz Saskatchewan wird schon als „Linsenkammer der Welt“ bezeichnet. Kanadische Linsenpflanzen wurden so entwickelt, dass sie mit Maschinen zu ernten und zugleich resistent gegen Unkrautvernichtungsmittel sind. Das garantiert riesige Erträge. Doch gleichzeitig entwickelt sich gerade in den Ländern, wo die Menschen ganz besonders auf Linsen angewiesen sind, eine immer größer werdende Versorgungslücke. Die Arbeit der Linsenforscher ist daher ein Wettlauf gegen die Folgen des Klimawandels und des Bevölkerungswachstums.
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