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Bildbuch

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Experimentalfilm

Godards „Bildbuch“ wurde 2018 beim Filmfestival in Cannes uraufgeführt und mit dem Spezialpreis ausgezeichnet. Sein aktuellstes Werk ist eine vielgestaltige Filmcollage und ein Kommentar zu unserer heutigen Zeit, der mit der narrativen Erzählweise des konventionellen Kinos bricht. Godard montiert Filmmausschnitte aus alten Hollywoodmusicals, Stummfilmszenen mit Buster Keaton, Ausschnitte aus Klassikern wie Dreyers „Johanna von Orléans“, Hitchcocks „Vertigo“ oder Max Ophüls „Pläsier“ lose aneinander. Daneben finden sich YouTube-Clips, Handyaufnahmen und Hinrichtungsvideos des IS aus dem Internet. Mit unzähligen Referenzen und Querverweisen geht es durch verschiedene Filmgenres, Sprachen, Kulturen und Religionen. Der Film berührt große Themen der Menschheitsgeschichte: Es geht um die Umwelt und ihre fortschreitende Zerstörung, um Liebe und Freiheit, die Stellung der Frau, um Unrecht, Krieg sowie um unsere Sicht auf die arabische Welt. In fünf Kapiteln reflektiert Godard die gesellschaftlichen wie politischen Hauptthemen der letzten Jahre, etwa die Folgen des Arabischen Frühlings und die Macht der digitalen Technik. Formal spielt der Film mit übersättigten Farben und Schwarz-Weiß-Aufnahmen, digitaler Verfremdung von altem Filmmaterial, wechselnden Bildformaten und Zeitlupen-Tempi. Unterlegt sind die Bilder bisweilen mit Godards eigener Stimme – auch in der deutschen Fassung – und einem aufwühlenden Klangteppich aus verschiedensten, teils verfremdeten Tonsequenzen. Ein aufgebrachter, inzwischen 88-Jähriger, dessen raue und zuweilen atemlose Stimme äußerste Dringlichkeit vermittelt. Vor 20 Jahren veröffentlichte Godard den letzten Teil seiner Reihe „Histoire(s) du cinéma“, in der er Filmzitate zusammenschnitt und so zu einem kontemplativen Streifzug durch die Filmgeschichte einlud. „Bildbuch“ ist formal ähnlich konzipiert, zeigt aber diesmal, „wie ein Jahrhundert im nächsten endet“. Godard konfrontiert den Zuschauer auf vieldeutige Weise mit den Schrecken unserer Zeit und befasst sich mit der Rolle der Bilderflut in einer Gesellschaft, die immer wieder von Umbrüchen und Kriegen erschüttert wird. Diese atemberaubende Assemblage von Texten, Bildern und Tönen ist das Ergebnis eines freien und aufmerksamen Auslotens aller Möglichkeiten einer Kunst, die die Welt widerspiegelt und sich selbst dabei immer wieder neu erfindet.
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Äquator - Die Linie des Lebens

Äquator - Die Linie des Lebens - Wettlauf gegen die Zeit

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Xenius

Xenius - Tierversuche - Die Suche nach Alternativen

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

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3SAT PRO7
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ARTE Film
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84:30
Bildbuch EXPERIMENTALFILM, F, CH 2018
Godards „Bildbuch“ wurde 2018 beim Filmfestival in Cannes uraufgeführt und mit dem Spezialpreis ausgezeichnet. Sein aktuellstes Werk ist eine vielgestaltige Filmcollage und ein Kommentar zu unserer heutigen Zeit, der mit der narrativen Erzählweise des konventionellen Kinos bricht. Godard montiert Filmmausschnitte aus alten Hollywoodmusicals, Stummfilmszenen mit Buster Keaton, Ausschnitte aus Klassikern wie Dreyers „Johanna von Orléans“, Hitchcocks „Vertigo“ oder Max Ophüls „Pläsier“ lose aneinander. Daneben finden sich YouTube-Clips, Handyaufnahmen und Hinrichtungsvideos des IS aus dem Internet. Mit unzähligen Referenzen und Querverweisen geht es durch verschiedene Filmgenres, Sprachen, Kulturen und Religionen. Der Film berührt große Themen der Menschheitsgeschichte: Es geht um die Umwelt und ihre fortschreitende Zerstörung, um Liebe und Freiheit, die Stellung der Frau, um Unrecht, Krieg sowie um unsere Sicht auf die arabische Welt. In fünf Kapiteln reflektiert Godard die gesellschaftlichen wie politischen Hauptthemen der letzten Jahre, etwa die Folgen des Arabischen Frühlings und die Macht der digitalen Technik. Formal spielt der Film mit übersättigten Farben und Schwarz-Weiß-Aufnahmen, digitaler Verfremdung von altem Filmmaterial, wechselnden Bildformaten und Zeitlupen-Tempi. Unterlegt sind die Bilder bisweilen mit Godards eigener Stimme – auch in der deutschen Fassung – und einem aufwühlenden Klangteppich aus verschiedensten, teils verfremdeten Tonsequenzen. Ein aufgebrachter, inzwischen 88-Jähriger, dessen raue und zuweilen atemlose Stimme äußerste Dringlichkeit vermittelt. Vor 20 Jahren veröffentlichte Godard den letzten Teil seiner Reihe „Histoire(s) du cinéma“, in der er Filmzitate zusammenschnitt und so zu einem kontemplativen Streifzug durch die Filmgeschichte einlud. „Bildbuch“ ist formal ähnlich konzipiert, zeigt aber diesmal, „wie ein Jahrhundert im nächsten endet“. Godard konfrontiert den Zuschauer auf vieldeutige Weise mit den Schrecken unserer Zeit und befasst sich mit der Rolle der Bilderflut in einer Gesellschaft, die immer wieder von Umbrüchen und Kriegen erschüttert wird. Diese atemberaubende Assemblage von Texten, Bildern und Tönen ist das Ergebnis eines freien und aufmerksamen Auslotens aller Möglichkeiten einer Kunst, die die Welt widerspiegelt und sich selbst dabei immer wieder neu erfindet.
ARTE Show
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26:00
Xenius INFOMAGAZIN Tierversuche - Die Suche nach Alternativen, D 2019
Tierversuche gelten in einigen medizinischen Fachbereichen noch immer als unumgänglich. Doch die Erfolgsquoten sind oft nicht überzeugend. Außerdem sind viele Versuche aufwendig und kostenintensiv. Tierschützer, Wissenschaftler und Pharmakonzerne suchen neue Methoden. In Deutschland ist die sogenannte 3R-Initiative der Berliner Charité in diesem Forschungsgebiet führend. Ihr Motto lautet „Replace, Reduce, Refine“. Die Wissenschaftler wollen Tierversuche ersetzen, wo es möglich ist, oder die Zahl der Versuche reduzieren. Manche Tierversuche sind aber auch gesetzlich vorgeschrieben. Für diese Fälle suchen die 3R-Forscher nach Möglichkeiten, die Haltung der Labortiere zu verbessern. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug wollen in Berlin an der Charité und am Bundesinstitut für Risikobewertungen herausfinden, wie weit die Forscher auf der Suche nach Alternativen sind.
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52:00
Äquator - Die Linie des Lebens DOKU-REIHE Wettlauf gegen die Zeit, D, CDN 2018
Das dreimastige Segelschulschiff "Bark Europa" nimmt von Kanada kommend Kurs auf Brasilien. Für die Mannschaft des Großseglers gilt es, Hurrikans und Tropenstürmen auszuweichen und den Kalmengürtel zu passieren – eine berüchtigte Zone fast völliger Windstille am Äquator, bei Seeleuten auch als "die Doldrums" bekannt. Der kleine Andenstaat Ecuador besitzt bezogen auf seine Fläche die weltweit höchste biologische Vielfalt. Auch der Kanton Piñas in der Provinz El Oro im Südwesten des Landes hat Anteil an diesem Reichtum. Seit mehr als zehn Jahren forsten Experten einer privaten Stiftung den Wald wieder auf und haben erreicht, dass sich die Population des El-Oro-Sittichs stabilisiert hat. Im Osten Afrikas, 150 Kilometer nordöstlich des Viktoria-Sees, liegt auf einer Hochebene über dem Rift Valley die kenianische Kleinstadt Iten. Der 42.000-Seelen-Ort ist für den Laufsport berühmt, denn er hat viele Weltmeister und Olympiasieger hervorgebracht. Einer der Väter des Erfolgs ist der irische Missionar Colm O'Connell. Er kam 1976 an die St. Patricks High School in Iten und entwickelte sich vom Geografielehrer zum Trainer für Mittel- und Langstreckenläufer. Obwohl längst pensioniert, trainiert O'Connell weiterhin jährlich 50 Lauftalente. Steigende Temperaturen verschlechtern inzwischen allerdings die Trainingsbedingungen.
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85:00
Benjamin Netanjahu PORTRÄT Der Medienprofi und die Macht
Von einem Fernsehauftritt zum anderen entwickelte sich „Bibi“, wie Netanjahu genannt wird, von der großen politischen Hoffnung Israels zu einer umstrittenen Person, die von einigen als Israels Retter und von anderen als zynischer Politiker wahrgenommen wird. Der Film zeigt Netanjahus Entwicklung zum Medienprofi und stützt sich dabei auf seltenes Archivmaterial. Beispiele aus Hunderten von Medienauftritten zeigen Netanjahus disziplinierte, nahezu fehlerfreie Ausführung von Fernseh- und Social-Media-Ansprachen, durch die er eine im Wesentlichen amerikanische Methode der Kampagnenführung in der israelischen Öffentlichkeit etablierte. Der Film von Dan Shadur ist nicht nur ein Porträt des israelischen Premiers, sondern gleichzeitig auch ein investigativ-spannender und brisanter Film über die Genese eines Medienprofis. Exklusives, bislang unveröffentlichtes Material von „Bibis“ Sprechcoach Lilyan Wilders geben tiefe Einblicke in die Bedeutung des öffentlichen Auftretens für den politischen Werdegang von Israels bekanntestem Politiker.
ARTE Show
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11:56
Mit offenen Karten INFOMAGAZIN Chinafrika?, F 2018
Kleidung, Handy, Motorräder – die meisten Produkte auf dem afrikanischen Markt sind heute „made in China“. Doch der wachsende chinesische Einfluss in Afrika in den letzten 20 Jahren geht noch weiter: Der afrikanische Kontinent liefert China nicht nur Rohstoffe und günstige Arbeitskräfte, sondern ist auch geopolitisch ein wichtiges Territorium. Gibt es ihn wirklich, den Win-Win-Deal zwischen der führenden Wirtschaftsmacht mit dem übersättigten Markt und dem sich rasant entwickelnden Afrika? Oder ist dies eine neue Form der Kolonialisierung?
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