ARTE Mediathek Sa, 18.01.

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Sa 18.01.

3SAT PRO7
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ARTE Doku
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87:02
Unsere Wälder NATUR UND UMWELT Die Sprache der Bäume, D 2019
Unsere Wälder sind ein Wunderwerk der Evolution. Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. In einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen – wie das Internet zahllose Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das "Wood Wide Web" der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Dort tauscht er Nährstoffe aus – und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft dort reich an Sauerstoff, einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen.
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51:58
Papua-Neuguinea: Baumkängurus im roten Bereich TIERE, AUS 2018
Jim und Jean Thomas ließen ihre australische Heimatstadt hinter sich, um in den Dschungel Papua-Neuguineas zu ziehen und eine Baumkänguru-Art namens Tenkile vor dem Aussterben zu retten. Das Schwarze Baumkänguru lebt in den dortigen Regenwäldern und ist die Hauptnahrungsquelle für die Bevölkerung. Der Dokumentarfilm begleitet Jim und Jean über einen Zeitraum von zehn Jahren. Er zeigt, wie das australische Paar anfangs mit großen Kulturunterschieden konfrontiert wird: Für die einheimische Bevölkerung sind die Artenschutzmaßnahmen anfangs ein weiteres Mittel der modernen Welt, Druck auf die lokalen Gemeinschaften auszuüben, die ohnehin schon vom Rest der Welt abgeschnitten leben und weder Zugang zu Strom und Trinkwasser haben. Die indigene Bevölkerung zeigt sich zuerst skeptisch und kampfbereit, aber schließlich als sehr weltoffen. Und das Experiment, das dem Schutz einer Tierart dienen sollte, verwandelt sich zunehmend in ein Engagement für die indigenen Gemeinschaften. Trotz zahlreicher Rückschläge und Schwierigkeiten haben es Jim und Jean geschafft, alternative Nahrungsquellen aufzuzeigen. Mit Hilfe von EU-Finanzhilfen und der internationalen gemeinnützigen Gesellschaft WaterAid lassen sie Trinkwasserbrunnen und sanitäre Einrichtungen in 50 abgeschiedenen Dörfern errichten. Das dient der Gesundheit und dem Wohlergehen von über zehntausend Menschen. 14 Jahre nach dem Eintreffen von Jim und Jean ist die Population der Schwarzen Baumkängurus von 100 auf 300 gestiegen, denn die gesunden und wohlgenährten Menschen sind nicht mehr auf deren Jagd angewiesen. Jetzt haben Jim und Jean weitere Pläne, wie sie das Leben der lokalen Bevölkerung verbessern können …
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55:06
Coco Chanel, die Revolution der Eleganz KÜNSTLERINNENPORTRÄT, F 2018
Berühmteste Näherin der Welt, Verkörperung des Pariser Chics – so lauten die bekannten Klischees. Gabrielle „Coco“ Chanel war aber auch eine unerbittliche Kämpferin, die kein Mittel scheute, wenn es darum ging, ihr Imperium aufzubauen. Die Dokumentation erzählt die Geschichte einer Frau, die sich gegen ihre Zeit, ihre Stellung in der Gesellschaft, ihre Teilhaber und nicht zuletzt ihre Zeitgenossen durchzusetzen suchte. Eine komplexe Persönlichkeit mit eisernem Charakter, getrieben von dem Verlangen nach Kompensation für erlittene soziale Benachteiligung. In größter Armut geboren, kämpfte sie darum, Unabhängigkeit und Freiheit zu erringen – und zu bewahren. Dafür waren ihr alle Mittel recht, selbst die unfairen und gewissenlosen. Mehr als einmal setzte sie ihren guten Ruf aufs Spiel, insbesondere durch ihren Kontakt zu den Nazi-Behörden während des Zweiten Weltkriegs. Sie war Modeschöpferin, Mäzenin und Geheimagentin, floh wegen Kollaborationsvorwurfs ins Ausland und verlebte ihre letzten Tage als „unwürdige“ alte Dame. Im Laufe ihres Lebens erfand sich Coco Chanel immer wieder neu und wob derart an ihrem eigenen Mythos, dass ihr sogar noch zu Lebzeiten ein Broadway-Musical gewidmet wurde. Sie war eine Kämpferin und Zeugin einer im Untergang begriffenen Welt, in der sie am Lebensende allein und verbittert zurückblieb. Ausgehend von Archivmaterial und oft unveröffentlichten Dokumenten, vermittelt die Dokumentation neue Einblicke in das bewegte Leben einer faszinierenden und letztendlich doch unzureichend bekannten Persönlichkeit, weit entfernt vom gängigen Storytelling.
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2:39
(Fast) die ganze Wahrheit KÜNSTLERPORTRÄT Hergé, F 2018
Hergé, der Schöpfer von Tim und Struppi, war ein impulsives Kind, das schwer zu beaufsichtigen war. Allein das Zeichnen konnte ihn beruhigen ...
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