ARTE Mediathek Mi, 20.06.

Traumrouten des Orients

Traumrouten des Orients - Grand Trunk Road

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Traumrouten des Orients

Traumrouten des Orients - Grand Trunk Road

Land und Leute

Bis heute bilden Indien und Pakistan einen geheimnisvollen Subkontinent. In der Kolonialzeit bauten die Briten eine Straße durch das riesige Reich und nannten sie "Grand Trunk Road". Heute kommt der über 2.400 Kilometer langen historischen Route, die von Kolkata über Benares am Ganges entlang nach Delhi und über die pakistanische Grenze nach Lahore und Peshawar verläuft, eine besondere Bedeutung zu: Sie führt durch die verfeindeten Nachbarstaaten Indien und Pakistan, die kulturell immer zusammengehört haben. In Kolkata, dem Ausgangspunkt der Reiseetappe, tobt das religiöse Fest Durga Puja, ein farbenprächtiges Ereignis. Von dort aus führt die Grand Trunk Road weiter durch den Bundesstaat Bihar bis in die Stadt Bodhgaya. Dort soll Buddha unter dem Bodhibaum Erleuchtung erlangt haben. In Varanasi streift die historische Straße den heiligsten Ort Indiens. Für jeden Hindu ist es wichtig, einmal im Ganges ein rituelles Bad genommen zu haben und wenn möglich auch in Varanasi ins Nirwana einzugehen. Über Delhi geht die Reise bis zur Grenze nach Pakistan, wo allabendlich die Flaggenparade als martialische Show stattfindet. Für kurze Zeit öffnet sich die Grenze, und im Stechschritt zeigen historisch gekleidete Soldaten unter dem Jubel der Zuschauer ihre Gefährlichkeit. In der pakistanischen Stadt Lahore spielen Mädchen Fußball, und Journalistin Xari Jali erzählt vom Werk Rudyard Kiplings, der die Grand Trunk Road in seinem Roman "Kim" verewigte. Mit Eindrücken aus dem afghanischen Viertel von Peshawar, wo Lapislazuli bearbeitet und gehandelt wird, endet die abenteuerliche Etappe.
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Peace X Peace - Das Konzert

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Bob Dylans Amerika

Bob Dylans Amerika - Minnesota

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Mi 20.06.

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43:15
Traumrouten des Orients LAND UND LEUTE Grand Trunk Road, D 2017
Bis heute bilden Indien und Pakistan einen geheimnisvollen Subkontinent. In der Kolonialzeit bauten die Briten eine Straße durch das riesige Reich und nannten sie "Grand Trunk Road". Heute kommt der über 2.400 Kilometer langen historischen Route, die von Kolkata über Benares am Ganges entlang nach Delhi und über die pakistanische Grenze nach Lahore und Peshawar verläuft, eine besondere Bedeutung zu: Sie führt durch die verfeindeten Nachbarstaaten Indien und Pakistan, die kulturell immer zusammengehört haben. In Kolkata, dem Ausgangspunkt der Reiseetappe, tobt das religiöse Fest Durga Puja, ein farbenprächtiges Ereignis. Von dort aus führt die Grand Trunk Road weiter durch den Bundesstaat Bihar bis in die Stadt Bodhgaya. Dort soll Buddha unter dem Bodhibaum Erleuchtung erlangt haben. In Varanasi streift die historische Straße den heiligsten Ort Indiens. Für jeden Hindu ist es wichtig, einmal im Ganges ein rituelles Bad genommen zu haben und wenn möglich auch in Varanasi ins Nirwana einzugehen. Über Delhi geht die Reise bis zur Grenze nach Pakistan, wo allabendlich die Flaggenparade als martialische Show stattfindet. Für kurze Zeit öffnet sich die Grenze, und im Stechschritt zeigen historisch gekleidete Soldaten unter dem Jubel der Zuschauer ihre Gefährlichkeit. In der pakistanischen Stadt Lahore spielen Mädchen Fußball, und Journalistin Xari Jali erzählt vom Werk Rudyard Kiplings, der die Grand Trunk Road in seinem Roman "Kim" verewigte. Mit Eindrücken aus dem afghanischen Viertel von Peshawar, wo Lapislazuli bearbeitet und gehandelt wird, endet die abenteuerliche Etappe.
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26:37
Bob Dylans Amerika DOKUMENTATION Minnesota, D 2018
Auf den Spuren Bob Dylans ist Wolfgang Niedecken mittlerweile im hohen Norden der USA angekommen. In Minnesota, an der Grenze zu Kanada, ist Bob Dylan geboren und aufgewachsen, und dort hat er auch seine Liebe und seine Faszination für die Musik entdeckt. Minnesota hat sich seit Bob Dylans Kindheit in den 1940er Jahren stark verändert. Früher lieferten Eisenminen, Stahlfabriken und Häfen den Menschen dort eine solide Lebensgrundlage, doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. Doch wie geht man dort mit dem Wandel um, und wie hat diese Region im Norden der USA den jungen Bob Dylan geprägt? In Bob Dylans Geburtsort Duluth trifft Wolfgang Niedecken Menschen, die das vergangene Amerika und auch Bob Dylan nicht vergessen haben. Unter ihnen sind die Folkmusikerin Sarah Krueger und der Produzent Tim Nelson. Sie gehören zu einem Kreis junger Musiker, die Dylan-Songs aus sämtlichen Schaffensphasen neu aufnehmen und als "Duluth Does Dylan" veröffentlichen. Anschließend geht es für Wolfgang Niedecken in das Bergbaustädtchen Hibbing. Dorthin zog Dylan im Alter von nur sechs Jahren, nachdem sein Vater an Polio erkrankt war und keine Arbeit mehr finden konnte. In Hibbing wird Wolfgang Niedecken eines klar: Ohne das Aufwachsen in Minnesota wäre aus Bob Dylan wohl niemals der Musiker und Nobelpreisträger geworden, der er heute ist.
11.07.
Bob Dylans Amerika DOKUMENTATION Minnesota
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74:46
Peace X Peace - Das Konzert KONZERT, D 2016
Ein großartiges Line-up für einen guten Zweck: Im Juni 2016 versammelt der Sänger und Songwriter Fetsum seine Freunde und musikalischen Weggefährten in der Berliner Waldbühne für ein Konzert für Kinder im Krieg und auf der Flucht. Seeed sind der deutsche Inbegriff für Reggae-Musik. Mit ihrem lockeren und mitreißenden Mix aus Dub, Ska, Hip-Hop, Reggae und Dancehall haben sie schon so manchen Tanzmuffel zum Wackeln gebracht; die Beatsteaks gehören zu den bekanntesten und erfolgreichsten Alternative-Rockbands Deutschlands mit grandiosen Liveshows. Der amerikanische Soulsänger und Rapper Aloe Blacc wurde weltbekannt mit seinen Hits „I Need a Dollar“ und „Wake Me Up“. Max Herre, Rapper und Singer-Songwriter, lässt extra für das Festival die PxP Allstars in wechselnden Konstellationen miteinander auftreten – da werden einige Songs exklusiv für dieses Konzert interpretiert. Die beteiligten Künstler verzichten für den guten Zweck auf jegliche Gagen. Der in Berlin lebende Sänger und Songwriter Fetsum ist kreativer Kopf und Ideengeber des Festivals. Als Sohn einer aus Eritrea geflüchteten Mutter speist sich sein Engagement auch aus seinen biografischen Wurzeln. Beim Publikum kommt seine Idee jedenfalls hervorragend an: Die Waldbühne war in kurzer Zeit ausverkauft.
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25:52
Xenius INFOMAGAZIN Voll auf Testosteron: Was macht Männer aggressiv?, D 2018
Männer – das aggressive Geschlecht? Zumindest die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: 85 Prozent der Tatverdächtigen bei schwerer Körperverletzung sind in Deutschland und Frankreich männlich. Für Aggressionen wird häufig das Männerhormon Testosteron verantwortlich gemacht. Schließlich besitzen Männer davon zehn Mal so viel wie Frauen. Und Studien aus der Tierwelt scheinen diesen Verdacht zu bestätigen. Aber kann ein Hormon allein wirklich die Ursache für aggressives männliches Verhalten sein? Eins steht fest: Testosteron macht den Mann männlich. Im Mutterbauch entscheidet es über das Geschlecht des Embryos. Im Alltag schwankt der Testosteronspiegel eines Mannes – je nach Tageszeit und Situation. Welchen Beitrag das Testosteron jedoch zu aggressivem Verhalten leistet, ist wissenschaftlich umstritten. Neuere Studien kommen zu dem Ergebnis: Testosteron macht sensibler für den eigenen sozialen Status und kann soziales Verhalten sogar fördern. Die Ursachen für Aggressionsbereitschaft sind also vielschichtiger. Die Geschichte eines ehemaligen Gewalttäters zeigt: Gewalterfahrungen in der eigenen Familie und die unterschiedliche Sozialisation von Jungen und Mädchen beeinflussen die Aggressionsbereitschaft. Die gute Nachricht: Aggressionen lassen sich steuern – unabhängig vom Geschlecht. Zusammen mit dem Psychologen Michael Kopper erfahren die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, wie viel aggressives Potenzial wirklich in ihnen steckt und wie sie ihre Aggressionen kontrollieren können. Dafür macht der Psychologe erst einen Provokationstest mit ihnen und schickt sie anschließend in den Boxring. Boxen gegen Gewalt? Kann das wirklich helfen oder werden dadurch womöglich erst Aggressionen geweckt? Die „Xenius“-Moderatoren finden es heraus.
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53:06
Der Freiheitskampf der Kurdinnen GESELLSCHAFT UND POLITIK, F 2016
„Frauen! Leben! Freiheit!“ skandieren Hunderte Frauen in Paris und Kobane, im türkischen Kurdistan und im irakischen Sindschar, an dessen Befreiung von der terroristischen IS-Miliz sie kürzlich beteiligt waren. Mit dem Schnellfeuergewehr in der einen Hand und der kurdischen Fahne in der anderen posieren junge Kämpferinnen lachend vor ihren Jeeps. Sie sind in diesem Teil der Welt die Hoffnung der anderen Frauen, die nicht nur von den Dschihadisten gequält, sondern auch von einer frauenfeindlichen, patriarchalisch geprägten Gesellschaft unterdrückt werden. Diese junge Generation tritt das Erbe der vor rund 40 Jahren in der Türkei gegründeten „Partei der freien Frauen“ an, die heute im Kandil-Gebirge im Norden des Iraks verankert ist. Sakine Cansiz, die Gründerin und Ikone der Bewegung, wurde im Januar 2013 in der Rue La Fayette in Paris ermordet. Heute versammelt die nach wie vor der kurdischen Arbeiterpartei PKK nahestehende radikale Frauenbewegung ihre Anhängerinnen: Hunderte Frauen aus Frankreich, Deutschland und Schweden verstärken die Reihen der syrischen, irakischen und türkischen Kämpferinnen in den Dörfern Kurdistans. Während sich junge Europäerinnen dem sogenannten Islamischen Staat und seinem barbarischen Kalifat anschließen, haben sich diese Frauen das ehrgeizige Ziel gesteckt, der Geschichte des Nahen Ostens eine andere Richtung zu geben und mit der Waffe in der Hand eine demokratische Gesellschaft zu erkämpfen, in der Männer und Frauen die gleichen Rechte haben.
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