Tutanchamun, Neues aus dem Grab (Wh.)
DOKUMENTATION, F 2018
Mit offenen Karten
INFOMAGAZIN Städte angesichts von Hitzewellen, F 2025
ARTE
Sa 20.06.
Doku
ARTE Reportage
TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.
Westjordanland / Libanon
- D, F 2026
- 52'
Reportagereihe
(1) Westjordanland: Sie schießen auf Kinder
Im Schatten des Gaza-Krieges eskalierte auch im Westjordanland die Gewalt: 2025 wurden dort 58 Minderjährige getötet, ein trauriger Rekord. Die israelische Armee, sowie die israelische Polizei wollen keine Stellung zu den Tragödien nehmen.
(2) Libanon: Wieder fliehen vor den Bomben
Nahida Choobi und ihre Familie flohen erneut aus Naqoura nahe Israels Grenze. Ihr Dorf wurde schon 2023 bombardiert und 2024 zerstört. Nun fürchten sie, bei einer neuen Besetzung des Südlibanon nie mehr nach Hause zurückkehren zu können.
Themen
Westjordanland: Sie schießen auf Kinder: Im Schatten des Krieges in Gaza verschärfte sich auch die Lage im Westjordanland: Jedes Jahr sterben dort dutzende Kinder durch die Kugeln israelischer Soldaten und Polizisten. 2025 zählten Menschenrechtsorganisationen im Westjordanland 58 getötete Minderjährige, mehr als ein Kind pro Woche, ein trauriger historischer Rekord. Philippe Levasseur und Claire Duhamel sammelten und prüften Zeugenaussagen und Videos, die es ermöglichen, einige dieser Tragödien zu rekonstruieren. Weder Israels Armee noch Israels Polizei wollte zu den Vorwürfen Stellung nehmen. Der rechtsextreme Knessetabgeordnete Yitzhak Kreuzer aber legitimiert die Erschießungen, indem er sagt: "In Jenin gibt es keine unschuldigen Kinder."
Libanon: Wieder fliehen vor den Bomben: Nahida Choobi, ihr Mann Ahmad und ihre Kinder Mohamed und Mariam mussten nun schon wieder fliehen: Ihr Dorf Naqoura wurde erneut evakuiert, es liegt nur zwei Kilometer von Israels Grenze entfernt. Dieses Jahr fanden sie Zuflucht in Jnah, südlich von Beirut. Neben ihrem Haus liegt ein Slum, in dem die Armut wohl viele Kinder wieder in die Arme der Hisbollah treiben wird. Dieser neue Krieg, der am 2. März 2026 begann, erstreckt sich weit hinaus über die von der Hisbollah, der "Partei Gottes" kontrollierten Gebiete. Die israelische Luftwaffe attackierte mehrere Gebäude im Herzen von Beirut und in christlichen Vierteln. 45 Minuten von Beirut entfernt, beherbergt die kleine christliche Stadt Deir el Qamar 1200 Vertriebene. Ama Tabet organisiert ihre Aufnahme in einer Schule, aber im Rathaus macht man sich Sorgen über die politischen Spannungen und Sicherheitsrisiken.
Sendungsinfos
Stereo