Mit offenen Karten (Wh.)
INFOMAGAZIN Gold als Wertanlage: Eine lange Geschichte, F 2026
ARTE Journal
NACHRICHTEN, D, F 2026
ARTE
Sa 19.09.
Doku
ARTE Reportage
TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.
Japan: Toyoko Kids
- D, F 2026
- 52'
Reportagereihe
"Toyoko Kids" nennen sie in Japan die jungen Leute im berüchtigtsten Viertel des Landes, dem Kabukich? in Tokio. Sie sind die Outcasts der japanischen Gesellschaft, ausgerissen von zuhause oder rausgeworfen. Die Gründe sind vielfältig. Laut Behörden gibt es 300 "Toyoko Kids", in Wirklichkeit aber sollen es Tausende sein.
Inhalt
Die "Toyoko Kids" sind die Ausgestoßenen Japans. Viele von ihnen haben mit ihren Familien gebrochen, leben in den toten Winkeln einer der reichsten und sichersten Metropolen der Welt. Sie gelten als gefährlich, als kriminell oder werden als unmoralisch angesehen. Um zu überleben, verkaufen manche ihren Körper, andere dealen, viele irren nachts umher auf der Suche nach einem Schlafplatz.
Eines ist ihnen allen gemeinsam: die Verzweiflung über das Scheitern und das Gefühl gesellschaftlicher Ausgrenzung. Einige treibt die Einsamkeit in den Selbstmord, andere finden Trost, Mut, Freiheit und Lebensfreude in der fragilen Gemeinschaft der "Toyoko Kids". Die Behörden wirken hilflos, viel mehr als wegsperren fällt ihnen nicht ein. Auch die Eltern wissen in aller Regel nicht, wie sie reagieren sollen. Manche versuchen Kontakt zu halten, andere geben auf.
Über Wochen begleiteten Arthur Rayssiguier und Pierre Chabert die "Toyoko Kids" mit der Kamera.
Sendungsinfos
Stereo