ARTE
ARTE Sa 25.04.
Doku

ARTE Reportage

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Kuba / Argentinien

  • D, F 2026
  • 52'
Reportagereihe (1) Kuba: Insel unter Schock Mit der Verhaftung von Venezuelas Präsident Maduro durch die USA verlor Kuba einen treuen Verbündeten und mit ihm auch die Lieferungen von venezolanischem Öl, das gut die Hälfte seines Bedarfs deckte. Ein schwerer Schock für die von Krisen gebeutelte Insel. (2) Argentinien: Rettet den Kondor In Südamerika kämpft ein König der Lüfte um sein Überleben. Der Kondor, von allen Andenvölkern verehrt, steht seit 2020 auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Der argentinische Biologe Luis Jácome versucht, ihn davor zu bewahren.

Themen


Kuba: Insel unter Schock: Im letzten Quartal 2025 lieferte Caracas täglich noch zwischen 30.000 und 35.000 Barrel Öl an Havanna, 50 Prozent des Bedarfs. Ohne Maduro und mit dem verschärften Embargo der USA herrscht auf Kuba nun eine Energieknappheit, die die Wirtschaft ruiniert. Der Alltag der Kubaner wird täglich schwieriger. Viele erinnern sich noch an die "Sonderperiode" der 1990er Jahre, nach dem Zusammenbruch der UdSSR. Damals kollabierte Kubas Wirtschaft. Das Fehlen des Verbündeten Venezuela und die US-Sanktionen verschärfen heute die Isolation des Landes und schüren eine wachsende Wut in der Bevölkerung. ARTE-Reporter recherchierten, wie Exil-Kubaner in Florida eine politische Wende Kubas in Richtung USA vorbereiten. Und sie filmten auf Kuba, wie die Bevölkerung von der neuen Krise mit voller Wucht getroffen wird.

Argentinien: Rettet den Kondor: Luis und sein Team kämpfen täglich darum, den Andenkondor vor dem Aussterben zu bewahren. Sie retten verletzte oder vergiftete Kondore, züchten sie in Gefangenschaft und wildern sie wieder aus. Zusätzlich klären sie auch die Menschen in den Dörfern der Anden über den großen Raubvogel auf. ARTE-Reporter durften sie dabei begleiten. Das sogenannte Rewilding ist zu einer internationalen Disziplin geworden. Angesichts des Verlusts der biologischen Vielfalt versuchen Wissenschaftler weltweit, Ökosysteme durch die Ansiedlung bedrohter Arten wiederherzustellen. In Argentinien leiden die Umweltschützer unter dem Misstrauen des neuen Präsidenten Javier Milei. Die Naturschutzgesetze stehen auf der Kippe, das Geld für den Naturschutz wird immer knapper und die Umweltschützer fühlen sich zunehmend alleingelassen. Doch Luis Jácome gibt nicht auf. Er hat bereits 500 Kondore in 14 Provinzen ausgewildert und dabei auch die spirituellen und kulturellen Traditionen der indigenen Andenvölker wiederbelebt.

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