ARTE
ARTE Sa 01.08.
Doku
Der Astronom Dan Marrone mit dem Submillimeter Telescope (SMT) in Mount Graham, Arizona. Das SMT war eines der Teleskope, die 2017 die ersten Bilder eines schwarzen Lochs aufnahmen. ARTE France
Stephen Hawking (li.) mit seinem Freund und Mitarbeiter, dem Physiker Andrew Strominger (re.) ARTE France
Dr. Hakeem Oluseyi auf dem Atomtestgebiet Trinity Site in New Mexico, wo im Jahr 1945 die erste Atombombe getestet wurde. Einsteins Formel E=mc² bot die theoretische Grundlage für den Bau der Bombe, er war jedoch überzeugter Pazifist. ARTE France
Rainer Weiss ist Professor am Massachusetts Institute of Technology. Im Jahr 2017 gewann er den Nobelpreis der Physik für die Beobachtung von Gravitationswellen. ARTE France

Einstein und Hawking - Das Geheimnis von Zeit und Raum

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • 2. Folge
  • GB 2019
  • 52'
Wissenschaft Teil 2/2: Stephen Hawking war der erste Forscher, der sich dem Heiligen Gral der Physik zu nähern wagte: dem Schnittpunkt der beiden großen Theorien zur Funktionsweise des Universums: Einsteins Relativitätstheorie und die Quantenmechanik.

Inhalt

Stephen Hawking verbrachte den größten Teil seiner Forscherkarriere damit herauszufinden, wo Einstein sich geirrt haben könnte. In den 1960er Jahren empfingen Radioteleskope auf der ganzen Welt seltsame Signale aus dem All, die von winzigen Objekten mit enormer Dichte auszugehen schienen - von Neutronensternen. Diese mysteriösen Sterne hatte Einstein in seiner Relativitätstheorie vorausgesagt. Das bedeutete, dass auch andere Phänomene, die er beschrieb, sich bewahrheiten könnten: Schwarze Löcher beschrieb er etwa als Körper im Weltall, deren Dichte so hoch ist, dass ihr Gravitationsfeld das Entweichen jeglicher Materie oder Strahlung verhindert. Sie besser zu verstehen, war der Forschungsauftrag einer jungen Gruppe von Physikern, zu denen auch Stephen Hawking zählte. Mitte der 1970er Jahre stellte Hawking an der Universität von Cambridge die Hypothese auf, dass Schwarze Löcher nicht vollständig schwarz sind: Sie lösen sich langsam auf und verschwinden irgendwann, wobei sie eine Strahlung abgeben, die zu einer Verringerung ihrer Masse führt. Mit dieser These näherte sich Hawking als Erster dem Heiligen Gral der Physik: dem Schnittpunkt der beiden großen Theorien zur Funktionsweise des Universums, die lange als unvereinbar galten: die Relativitätstheorie Einsteins für das unendlich Große und die Quantenmechanik für das unendlich Kleine. 2016 simulierte der Experimentalphysiker Jeff Steinhauer vom Israel Institute of Technology in Haifa ein Schwarzes Loch, bei dem tatsächlich die sogenannte Hawking-Strahlung gemessen werden konnte. Die Dokumentation befasst sich außerdem mit der Frage, inwiefern Einstein während des Zweiten Weltkriegs an der Entwicklung der Atombombe in den USA mitwirkte.

Sendungsinfos

Regie: Michael Lachmann Untertitel, Hörfilm, Stereo
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Sender navigieren
links | rechts
WISCHEN