Max Beckmann - Ein Reisender
KÜNSTLERPORTRÄT, D 2022
Märkte der Welt
LAND UND LEUTE Indien: Der Blumenmarkt, F 2023
ARTE
So 03.05.
Doku
Hass gegen Queer
TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.
- D 2022
- 81'
Dokumentation
Gewalt und Hass gegen LGBTQIA+ Personen nehmen auch in Westeuropa drastisch zu. Die Doku begleitet Opfer von Gewalt und zeigt sie bei ihrem jeweils individuellen Weg, mit dem Erlebten umzugehen, sich zu ermächtigen und schließlich nicht mehr zu schweigen. Zudem beleuchtet der Film die gesellschaftliche Grundstimmung, die diese Gewalt nährt.
Inhalt
"Hass gegen Queer" beleuchtet die gesellschaftliche Grundstimmung, die die Gewalt gegen LGBTQIA+ Personen nährt. Wie tief sind diskriminierendes Denken und Handeln strukturell verankert? An welchen Stellen wird die Verbindung mit Rassismus und Sexismus sichtbar? Und inwiefern ist diese Entwicklung auch ein Gradmesser für den Zustand unserer Demokratie?
Der Dokumentarfilm zeigt Menschen auf ihrem Weg, mit dem Erlebten umzugehen, Kontrolle zurückzuerlangen und nicht mehr zu schweigen: die Bundestagsabgeordnete Tessa Ganserer, die regelmäßig transfeindlicher medialer Hetze und Hasskampagnen im Internet ausgesetzt ist; Max aus Bremen, der acht Monate lang Opfer von homofeindlichem Cybermobbing ist, bevor die Bedrohung real wird; das deutsch-französische Paar Charlotte und Linda wird am helllichten Tag vor den Augen ihrer Tochter verprügelt; Arnaud wird in Paris auf offener Straße von sechs Jugendlichen zusammengeschlagen; Ria und Leo finden in der Berliner Ballroom-Community, wo sich queere und trans BIPoC Personen einen sicheren Ort geschaffen haben, ein Zuhause.
Die Bedrohung ist besonders stark, wenn sich Diskriminierungsformen überschneiden. Verwoben mit den Geschichten der Hauptfiguren erzählen viele weitere queere Personen von ihren Gewalterfahrungen und zeigen, dass physische Gewalt nur die Spitze des Eisbergs ist.