ARTE
ARTE Fr 01.05.
Doku
Wenn es den Tier- und Pflanzenarten auf unseren Berggipfeln zu warm wird, könnte ihre Zeit in unseren Breiten enden. BR
Moorlandschaft im Sonnenaufgang: "Heimat Natur - Berge, Wälder, Moore" ist der erste Teil einer zweiteiligen Dokumentation, die sich mit dem Zustand der Natur unserer Heimat befasst. BR
In keinem anderen heimischen Lebensraum haben die Tiere und Pflanzen den Umgang mit Nährstoffknappheit und Mangel so sehr auf die Spitze getrieben wie im Moor. BR
Es ist der Reichtum an Strukturen, der einen Wald ökologisch wertvoll macht: Lichtungen, Totholz, Kleingewässer ... All das erhöht die vielbeschworene Biodiversität, die Vielfalt des Lebens. BR

Heimat Natur

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Berge, Wälder, Moore

  • D 2020
  • 43'
Natur und Umwelt In der jüngsten Zeit greift der Mensch auch dort ins Naturgeschehen ein, wo man es überhaupt nicht vermuten würde. Können die heimischen Tiere und Pflanzen da dauerhaft mithalten? Diese Folge betrachtet die Lebensräume Gebirge, Wälder und Moore.

Inhalt

Dort, wo wir aufwachsen oder irgendwann Fuß fassen, ist unsere Heimat. Sie wird nicht zuletzt von der Natur um uns herum geprägt: Wetter, Landschaft, Tiere und Pflanzen. Unsere Umwelt ist belebt und verändert sich fortlaufend. Zu dieser stetigen Veränderung der Natur tragen auch wir Menschen bei, indem wir unsere Heimat zunehmend gestalten, vernichten, schützen und prägen. In der jüngsten Zeit greift der Mensch auch dort ins Naturgeschehen ein, wo man es überhaupt nicht vermuten würde. Können die heimischen Tiere und Pflanzen da dauerhaft mithalten? Die Klimaerwärmung setzt dem Eis der Gletscher und den Tier- und Pflanzenarten des Hochgebirges zu. Gletscher wie der Schneeferner an der Zugspitze verschwinden fast wie im Zeitraffer. Kälteliebende Alpenbewohner flüchten vor der Wärme aus den Tieflagen nach oben. Doch wenn es den Arten auf den Berggipfeln zu warm geworden ist, könnte ihre Zeit in unseren Breiten vorbei sein. In unseren Wäldern leben wieder Tiere, die selten oder ausgestorben waren. Andere drohen zu verschwinden. Und der Wald selbst leidet auch. Es ist der Reichtum an Strukturen, der einen Wald ökologisch wertvoll macht: Lichtungen, Totholz, Kleingewässer - all das erhöht die vielbeschworene Biodiversität, die Vielfalt des Lebens. In wohl keinem anderen heimischen Lebensraum haben die Tiere und Pflanzen den Umgang mit Nährstoffknappheit und Mangel so sehr auf die Spitze getrieben wie im Moor. Dort, wo Sumpfpflanzen in ihrem Sumpf nicht verrotten, sondern zu dicken Torfschichten heranwachsen. Wie geht es unserer Natur, unserer Heimat?

Sendungsinfos

Regie: Jan Haft Untertitel, Stereo
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