ARTE
ARTE Sa 02.05.
Film
Im zweiten Gang begeben sich Émilie (Yolande Moreau, re.) und Lynda (Laure Calamy, li.) mit dem geklauten Mietauto auf ihren Rachefeldzug. ARTE F
Die Polizisten Yann (Raphaël Quenard) und Valérie (Anna Mouglalis) sind den beiden Gesetzesbrecherinnen dicht auf den Fersen. ARTE F
Lynda (Laure Calamy) bedroht Monsieur Suzy (Olivier Broche) mit seiner eigenen Schreckschusspistole. ARTE F
Noch denkt Cédric (Philippe Duquesne), Émilie (Yolande Moreau) sei nur der guten, alten Zeiten wegen zu Besuch ? ARTE F
Konfrontiert mit dem neuen Fall, hinterfragt Yann (Raphaël Quenard) seine eigene Lebensgeschichte. ARTE F

Ich lasse mir nichts mehr gefallen

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • F 2023
  • 98'
TV-Komödie Mit dem Tod ihres Sohnes ändert sich Emilies Leben schlagartig. Ihr Zimmer im Seniorenheim kann sie nicht mehr bezahlen. An diesem Scheideweg blickt Emilie auf ihr Leben zurück und beschließt, reinen Tisch zu machen. Sie will mit den Menschen abrechnen, die sie schlecht behandelt haben. - Zu Regisseur Gustave Kerverns Ausnahmeensemble zählen Yolande Moreau und Laure Calamy.
Mit Yolande Moreau, Laure Calamy, Anna Mouglalis, Raphaël Quenard, Jonathan Cohen, Marie Gillain, Corinne Masiero, Aurélia Petit, Alison Wheeler, Philippe Duquesne, Olivier Saladin, Olivier Broche, Joseph Dahan

Inhalt

Die Seniorin Emilie Raffray wohnt in einem Heim in Nordfrankreich. Nach dem Tod ihres Sohnes Alain gibt es niemanden mehr, der den Preisaufschlag ihres Zimmers ausgleicht, denn der neue Partner ihrer Schwiegertochter schätzt an der alten Dame nur das potenzielle Erbe. Also packt sie ihren Koffer und besucht unter dem Motto "Ich lasse mir nichts mehr gefallen" die Menschen, die ihr im Leben Unrecht getan haben. Zuerst: Cédric, einen früheren Mitschüler, der Emilie während der Schulzeit gemobbt und gezwungen hat, ihre Brüste zu zeigen. Mit Hilfe eines gestohlenen Messers überzeugt sie Cédric, ihr nun im Gegenzug seine Hoden zu zeigen. Weiter geht es zu ihrer ehemaligen Vermieterin, die einst Emilie und ihren Mann aus der Wohnung geschmissen hat. Offenbar wurden inzwischen die lange überfälligen Renovierungen vorgenommen, um die das Paar jahrelang vergebens gebeten hatte ... Doch während Emilie sich zu ihrer dritten Station aufmacht, alarmiert Cédric die Polizei. Nun nehmen die Ermittlerin Valérie und ihr Kollege Yann die Spur der Seniorin auf. Bei Emilies nächster Station, dem Autohaus, in dem sie einst als Sekretärin arbeitete, rächt sie sich für ihre unfaire Entlassung. Da trifft sie auf ein bekanntes Gesicht: Lynda, die nette Reinigungskraft aus dem Seniorenheim, putzt an ihrem freien Tag im Autohaus. Sie entscheidet sich spontan, Emilie zu begleiten und eigene Rechnungen zu begleichen. Aber während die Liste derer, die ihnen Unrecht getan haben, länger wird, kommt ihnen die Polizei immer näher. Noch dazu realisiert Valérie, dass sie Lynda kennt, denn die beiden Frauen verbindet eine unverarbeitete Geschichte aus ihrer Jugend ...

Hintergrund

Der auch als Schauspieler bekannte französische Regisseur Gustave Kervern versammelt in "Ich lasse mir nichts mehr gefallen" ein Ausnahmeensemble: in den Hauptrollen Yolande Moreau, bekannt für ihre Filme mit Agnès Varda und ihre Rolle als Concierge in "Die fabelhafte Welt der Amélie", sowie Laure Calamy, bekannt aus der Comedy-Serie "Call My Agent!", die einen César für die Hauptrolle in "Mein Liebhaber, der Esel und ich" bekam. In den Nebenrollen finden sich Stars wie Anna Mouglalis, Raphaël Quenard und Jonathan Cohen. Der Film wurde auf dem Festival de la Fiction TV 2024 in La Rochelle für die beste Regieleistung ausgezeichnet.

Sendungsinfos

Darsteller: Yolande Moreau, Laure Calamy, Anna Mouglalis, Raphaël Quenard, Jonathan Cohen, Marie Gillain, Corinne Masiero, Aurélia Petit, Alison Wheeler, Philippe Duquesne, Olivier Saladin, Olivier Broche, Joseph Dahan Regie: Gustave Kervern Drehbuch: Gustave Kervern Kamera: Hugues Poulain Kostüme: Charlotte Vaysse Redaktion: Adrienne Fréjacques Produzent: Sylvie Pialat, Benoît Quainon Stereo
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