ARTE
ARTE Fr 08.05.
Doku
Auf den ersten Blick wirkt der Burren wie ausgestorben, doch das Leben gedeiht hier in einer Vielfalt, wie sie sonst nirgendwo in Irland zu finden ist. So entfalten seltene arktische und mediterrane Blühpfanzen ihre Pracht in den Felsspalten. ARTE
Im Burren sind mehr Schmetterlingsarten als irgendwo sonst im Land zu finden, so auch der Kleine Fuchs. ARTE
Einige der stärksten Säugetierpopulationen des Landes, wie die des scheuen Baummarders, sind im Burren beheimatet. ARTE
Schon seit Jahrtausenden wird die steinige Karstlandschaft von Menschen bewirtschaftet. ARTE
Mächtige Raubvögel nisten in den Ruinen mittelalterlicher Abteien. ARTE
Charakteristisch für den Burren ist seine hügelige Karstlandschaft aus silbrig glänzendem Kalkstein, die von zahllosen Spalten und unterirdischen Höhlen durchzogen ist. ARTE
Singschwäne aus Island überwintern auf geheimnisvollen, plötzlich verschwindenden Seen. ARTE

Natura Europa

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Die Grüne Insel und die graue Steinwüste

  • IRL 2022
  • 43'
Natur und Umwelt Irland ist für seine üppigen grünen Landschaften und seine wilde Atlantikküste bekannt. Einer seiner größten Naturschätze ist eine graue Steinwüste, die einige der faszinierendsten Tiere und Pflanzen der Insel beherbergt. Der Burren, der sich an die raue Atlantikküste schmiegt, ist eine karge, mystische Landschaft, die den "Herr der Ringe"-Autor J.R.R. Tolkien inspirierte.

Inhalt

Das irische Wort "boireann" bedeutet etwa "felsiger Ort", denn charakteristisch für den Burren ist seine hügelige Karstlandschaft aus silbrig glänzendem Kalkstein, die von zahllosen Spalten und unterirdischen Höhlen durchzogen ist. Auf den ersten Blick wirkt der Burren wie ausgestorben, doch das Leben gedeiht hier in einer Vielfalt, wie sie sonst nirgendwo in Irland zu finden ist. Seltene arktische und mediterrane Blühpflanzen entfalten ihre Pracht in den Felsspalten, mächtige Raubvögel nisten in den Ruinen mittelalterlicher Abteien, Singschwäne aus Island überwintern auf geheimnisvollen, plötzlich verschwindenden Seen, und die riesige Unterwelt des Burren mit ihren Höhlen und Einflugöffnungen für Schwalben ist ein perfektes Versteck für unzählige gefährdete Tiere. Die Höhlen bergen auch viele Geheimnisse aus der Vergangenheit und Naturgeschichte Irlands. Mit mehr Schmetterlingsarten als irgendwo sonst im Land und einigen der stärksten Säugetierpopulationen - vor allem des beliebten irischen Hermelins und des scheuen Baummarders - ist der Burren aufgrund seiner biologischen Vielfalt von internationaler Bedeutung. Es ist dank der umsichtigen Pflege durch Menschen, die dieses steinige Land seit Jahrtausenden bewirtschaften und verwalten, auch aus botanischer Sicht ein echtes Paradies. Die Dokumentation zeigt die Widersprüche einer Naturlandschaft, die vor Tausenden von Jahren durch menschliche Zerstörung entstanden ist und auch heute noch menschlicher Eingriffe bedarf, um sie als den Schatz zu erhalten, zu dem sie geworden ist.

Sendungsinfos

Regie: John Murray Untertitel, Stereo
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