ARTE
ARTE Do 30.07.
Doku
Die australische Flora und Fauna hat sich an die alljährlichen Buschfeuer angepasst: Gewisse Vögel profitieren von den Bränden, da sie dank ihnen Beute einfacher aufstöbern. ARTE
Die Folgen eines Erdbebens in Nepal - können -Tiere Naturkatastrophen wie diese vorausahnen? Und inwiefern werden die Tiere imstande sein, sich wirksam an die Veränderungen der nächsten Jahrzehnte anzupassen? ARTE
Eines der größten Erdbeben, das jemals registriert wurde, erschütterte den Boden des Indischen Ozeans für mehr als zehn Minuten. Riesige Tsunamis wurden ausgelöst, welche die Küsten im gesamten Gebiet verwüsteten -- so auch die Sri Lankas. ARTE
Als sich im Jahr 2001 ein Tropensturm im Golf von Mexiko formierte, stellte man anhand von Messdaten fest, dass auch Haie auf Naturkatastrophen reagieren und sich schützen. ARTE
Auf der Insel Neubritannien, die zu Papua-Neuguinea gehört, wissen Großfußhühner die Lavalandschaft zu nutzen: Ihre Eier legen sie in der Asche um den Vulkan herum ab. ARTE

Naturkatastrophen

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Wie Tiere und Pflanzen überleben

  • F 2021
  • 45'
Natur und Umwelt Im Laufe von Millionen Jahren haben zahlreiche Lebewesen angesichts tiefgreifender geologischer Vorgänge und Extremwetterereignisse beeindruckende Anpassungsfähigkeiten entwickelt. Feuersbrünste, Überschwemmungen und Unwetter zwangen die Tiere, Überlebensstrategien zu entwickeln. Doch angesichts der Geschwindigkeit des Wandels zeigt sich die Wissenschaft besorgt.

Inhalt

Wirbelstürme, Erdbeben, Vulkanausbrüche: Wie reagieren Tiere und Pflanzen auf solche Naturkatastrophen? Einige Tiere können kurz bevorstehende Extremereignisse erahnen und sich davor schützen. Andere sind gezwungen, zu bleiben und müssen gegen die Unberechenbarkeit der Natur um ihr Überleben kämpfen. Seit einiger Zeit untersuchen Forschende, wie Flora und Fauna auf Extremereignisse reagieren. Die Ergebnisse deuten auf bemerkenswerte Überlebensstrategien hin. Dennoch bleibt ungewiss, ob Tiere und Pflanzen auch in der Lage sein werden, die neuen, menschengemachten Herausforderungen zu überstehen. Der Zug der Vögel von Kanada nach Brasilien ist von starken Wetterereignissen beeinflusst. Während der Sturmsaison wird die Reise durch kräftige Winde und Niederschläge gestört. Die Insel Puerto Rico beheimatet Ameisen, die Überschwemmungen überstehen, indem sie kompakte Flöße bilden und sich mit der Strömung davontreiben lassen. Die australische Flora und Fauna hat sich an die alljährlichen Buschfeuer angepasst: Gewisse Vögel profitieren von den Bränden, da sie dank ihnen Beute einfacher aufstöbern können. Dennoch haben die Tierarten angesichts des gegenwärtigen Klimawandels nur extrem wenig Zeit zur Anpassung. Der Anstieg des mittleren Meeresspiegels, die Häufung zerstörerischer Wirbelstürme und verheerender Waldbrände übersteigen alles, was bisher beobachtet wurde, und beunruhigen mittlerweile nicht mehr nur Forschende ...
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