ARTE
ARTE So 26.04.
Doku
Geheimnisvolle Verschleierung: Was Auguste Rodin und Michelangelo verbindet, ist die gewollte Unvollendetheit ihrer Skulpturen. ARTE F
Das "Höllentör" mit der weltbekannten Figur "Der Denker" im Zentrum diente Auguste Rodin als wahres Experimentierfeld auf seiner Entwicklung zum Meister der Skulptur. ARTE F
Präzise Handarbeit: Michelangelos "Der sterbende Sklave" zeugt von der genauen Auseinandersetzung des Bildhauers mit dem menschlichen Körper. ARTE F
Wie Michelangelo beschäftigte sich auch Auguste Rodin intensiv mit der Bewegung, Emotion und Form des menschlichen Körpers ? was sich beispielsweise bei seinem Werk "Der Kuss" zeigt. ARTE F
Michelangelos Skulpturen - etwa seine "Morgenröte" auf dem Grab von Lorenzo di Piero de’ Medici - erhalten durch die Materialität des Marmors eine fast lebendige Präsenz. ARTE F

Rodin und Michelangelo

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Meister der Skulptur

  • F 2024
  • 52'
Künstlerporträt "Rodin und Michelangelo - Meister der Skulptur" verbindet die Werke beider Bildhauer über die Jahrhunderte hinweg. Der Dokumentarfilm zeigt ihre Schaffensprozesse und stellt ihre Arbeiten in einen direkten Vergleich. Die Werke werden dabei mit Originaltexten von Michelangelo und Auguste Rodin sowie ihrer einstigen Weggefährten kommentiert.

Inhalt

Michelangelo (1475-1564) und Auguste Rodin (1840-1917): Jérôme Prieurs Dokumentation untersucht die Schaffensprozesse der beiden Bildhauer. Trotz eines zeitlichen Abstands von fast 400 Jahren verbindet ihre Werke eine ähnliche Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper - seiner Bewegung, Emotion und Form. Die Dokumentation wirft einen neuen Blick auf die Werke: Die Kamera enthüllt die Materialität von Marmor, Gips und Bronze und verleiht den Skulpturen so eine fast lebendige Präsenz. Unterstützt wird dies durch Originaltexte - Briefe, Tagebucheinträge und Berichte von Zeitgenossen - wie Werkstattgefährten, Schriftsteller, Kritiker und Modelle - die Einblicke in die Arbeitsweisen der Künstler geben. Prieur führt die Zuschauer an zentrale Orte des künstlerischen Schaffens: In Florenz zeigt er die "Accademia" und die "Basilica di San Lorenzo", in Paris den Louvre und das "Musée Rodin". Besonders eindrucksvoll ist Rodins "Villa des Brillants", sein einstiges Wohnhaus, in Meudon. Ein zentrales Thema ist die Entwicklung beider Künstler hin zur Unvollendetheit. Michelangelos späte "Pietà"-Variationen und "Die Gefangenen" zeigen Figuren, die aus dem Stein herauszutreten scheinen. Rodin wiederum nutzte sein "Höllentor" als wahres Experimentierfeld. Die Entstehung emblematischer Werke wie "Der Kuss" oder "Der Denker" zeichneten sich bereits ab. Die Dokumentation lässt diese Werke für sich sprechen.

Hintergrund

Die Dokumentation wird anlässlich der Ausstellung "Michelangelo und Rodin - Living bodies", die vom 15. April bis 20. Juli 2026 im Louvre zu sehen sein wird, gezeigt.

Sendungsinfos

Regie: Jérôme Prieur Stereo
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