ARTE
ARTE Mo 01.06.
Doku
Siegerin Serena Williams (re.) und ihre Schwester und Zweitplatzierte Venus (li.) posieren mit ihren Trophäen nach dem Damenfinale des Compaq Grand Slam Cup 1991 in München. ARTE
Venus (re.) und Serena (li.) Williams am 22. Juni 2010 in Wimbledon: Zusammen brachen sie viele Jahre lang sämtliche Rekorde. ARTE
Venus (re.) und Serena (li.) Williams gewinnen das Finale des Damendoppels bei den Australian Open 2009. ARTE
Venus (re.) und Serena (li.) Williams im Doppel beim Turnier in Miami 1998: Die beiden forderten mit ihrer jugendlichen Frische und ihrem sprühenden Selbstvertrauen das System heraus. ARTE

Venus & Serena

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Aus dem Ghetto nach Wimbledon

  • F 2023
  • 52'
Dokumentation Sie lernten das Tennisspielen in einem der schlimmsten amerikanischen Ghettos und erreichten dank ihrer zahlreichen Turniersiege dennoch die Spitze der Weltranglisten - Serena und Venus Williams haben sich voller Selbstbewusstsein gegen den Rassismus und Sexismus durchgesetzt. Die beiden Afroamerikanerinnen revolutionierten ihren Sport und werden in der ganzen Welt verehrt.

Inhalt

Eine Sommernacht in New York. Aufgeregte Massen blicken von den voll besetzten Zuschauerrängen einer aufgeheizten Arena auf das tränenüberströmte Gesicht von Serena Williams, die auf dem Spielfeld das Ende ihrer bahnbrechenden Karriere verkündet. In ihrer Rede vor den Fans richtet sich die größte Tennisspielerin aller Zeiten an ihre 15 Monate ältere Schwester Venus: "Ich wäre nicht Serena, hätte es Venus nicht gegeben. Danke, Venus. Serena gibt es nur, weil du da bist". Mit diesen Sätzen verknüpft Serena ihr Schicksal mit dem ihrer älteren Schwester. Beide hatten ihren Sport viele Jahre lang dominiert und in dieser Zeit sämtliche Rekorde gebrochen. Sie erkämpften sich ihren Platz in einem den Weißen vorbehaltenen Sport und überwanden den in den USA allgegenwärtigen Rassismus. Sie entstammen der afroamerikanischen Mittelschicht und wuchsen geprägt von den Sprüchen ihres Vaters in einem Ghetto auf. Als sie zum ersten Mal einen Fuß in die Tenniswelt setzten, wirkten sie wie Außerirdische. Die beiden Jugendlichen forderten das System mit ihrer jugendlichen Frische und ihrem sprühenden Selbstvertrauen heraus. Derart selbstsichere, mächtige schwarze Frauen waren ein Novum in der amerikanischen Gesellschaft. Gemeinsam überwanden Serena und Venus Sexismus, Rassismus und die Klassengesellschaft. Sie ließen sich weder von pfeifenden Zuschauern noch von misstrauischen Gegnerinnen, respektlosen Turnierorganisatoren oder voreingenommen Journalisten aufhalten. Gemeinsam führten sie nicht nur das Frauentennis in die Moderne, sondern wurden auch zu weltweiten Ikonen.

Sendungsinfos

Regie: Sonia Dauger Untertitel, Stereo
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