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Kampf gegen die Trockenheit - Geht Bayern das Wasser aus?

  • D 2026
  • 59'
Diskussion Bürgerinnen und Bürger diskutieren live in Ruhpolding mit Thorsten Glauber (FW), Bayerischer Umwelt- und Verbraucherschutzminister und Gisela Sengl, Landesvorsitzende der Grünen.

Inhalt

Am Saurüsselkopf bei Ruhpolding brennen Anfang Mai nach einem viel zu trockenen Frühjahr rund 160 Hektar Bergwald, der Katastrophenfall wird ausgerufen. Im vergangenen Winter gab es ein Drittel weniger Niederschläge als im langjährigen Mittel - nach mehreren regenarmen Jahren hintereinander. Die Folge: Viele Flüsse, Bäche und Seen haben schon jetzt im Frühjahr zu wenig Wasser. Auch für den Chiemsee meldet das Landesamt für Umwelt einen "sehr niedrigen Wasserstand". Selbst in früher regenreichen Gebieten sinken die Grundwasserpegel. "Wassersicherheit hat in Bayern oberste Priorität. Wir können keinen Regen machen. Aber wir können das vorhandene Wasser bestmöglich verteilen", verspricht Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber von den Freien Wähler. Den Grünen geht das allerdings nicht weit genug. Sie fordern eine Verdoppelung der Wasserschutzgebiete und ein Entnahmekataster: Bayern müsse sich einen Überblick verschaffen, wer wie viel entnimmt. Nach jahrelangen Diskussionen wird nun auch in Bayern ab 1. Juli der sogenannte Wassercent erhoben - führt das zu mehr Achtsamkeit? Müssen wir mit dem kostbaren Gut überhaupt sparsamer umgehen? Was muss passieren, damit sich die Pegelstände erholen? Und was können wir überhaupt gegen die Trockenheit tun? Über diese und andere Fragen diskutieren bei "jetzt red i" Bürgerinnen und Bürger live in Ruhpolding mit Thorsten Glauber , Bayerischer Umwelt- und Verbraucherschutzminister und Gisela Sengl, Landesvorsitzende der Grünen. Moderation: Tilmann Schöberl und Franziska Eder

Sendungsinfos

Moderator: Tilmann Schöberl, Franziska Eder VPS: 10.06.2026 20:15, Untertitel, Stereo
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