MDR
MDR So 21.06.
Doku
Es wird wärmer und trockener und trotzdem muss der Wald Holz liefern MDR/Ole Sieg
Holz als Rohstoff. Noch in Mengen vorhanden, wird Holz bald auch in Deutschland knapper und teurer. MDR/Ole Sieg
Die Hörselberge in Thüringen bieten Ausblick, sind Erholungsgebiet und Arbeitsort. MDR/Silvia Palmigiano
Försterin Jennifer Kruspe und Waldforscherin Anett Wenzel suchen nach zukunftsfähigen Lösungen für die Probleme des Waldes. MDR/Klaus Kurth
Als Försterin muss Jennifer Kruspe einen Wald schaffen, der Erholung bietet, CO2 aus der Atmosphäre filtert und dazu Holz liefert. MDR/Silvia Palmigiano
Die Hörselberge in Thüringen bieten Ausblick, sind Erholungsgebiet und Arbeitsort. MDR/Silvia Palmigiano

Mein Wald - Fünf Jahre zwischen Mythos und Holz

  • 90'
Dokumentation

Inhalt

Wie rettet man einen sterbenden Wald? Diese Frage stellt sich die junge Försterin Jennifer Kruspe beinahe jeden Tag. Über fünf Jahre hinweg begleitet der Dokumentarfilm sie bei dem Versuch, ihr Revier, die Hörselberge im Thüringer Wald, fit gegen Trockenheit, Hitze, Stürme, Brände und Schädlinge zu machen. Denn nur ein gesunder Wald liefert den begehrten Rohstoff Holz. In einem der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Waldgebiete Deutschlands entfaltet sich dabei ein vielschichtiges Drama: das Ringen zwischen Gemeinden, Pächtern, Jägern und Försterin: ein Abbild deutscher Wirklichkeit im Kleinen. Der Wald ist längst zum Symbol unserer Zeit geworden: für Verlust und Verletzlichkeit, aber auch für Hoffnung, Erholung und Achtsamkeit. "Mein Wald. Fünf Jahre zwischen Mythos und Holz" zeigt, wie der Wald stirbt und wie viel Kraft es kostet, damit neues Leben heranwächst.

Sendungsinfos

Von: Silvia Palmigiano, János Kereszti Untertitel, Hörfilm, Stereo
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