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MDR Do 29.10.
Doku
In ihrer Gemeinde entwickelt Rebecca Assif neue, niedrigschwellige Angebote, sucht den direkten Kontakt zu Menschen im Stadtteil und versucht, traditionelle Strukturen aufzubrechen. © MDR/NDR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter MDR-Sendung bei Nennung "Bild: MDR/NDR" (S2). MDR/HA Kommunikation , 04360 Leipzig,
Wer Rebecca Assif auf der Kanzel erlebt, sieht eine selbstbewusste junge Frau, die anderen Menschen Halt und Orientierung gibt - Dinge, die ihr selbst lange gefehlt haben. © MDR/NDR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter MDR-Sendung bei Nennung "Bild: MDR/NDR" (S2). MDR/HA Kommunikation , 04360 Leipzig,
Rebecca Assif ist Pastorin in Hamburg-Wilhelmsburg. Sie predigt, tauft und versucht, einen Ort zu schaffen für Menschen, die sonst wenig Berührung mit der Kirche haben. © MDR/NDR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter MDR-Sendung bei Nennung "Bild: MDR/NDR" (S2). MDR/HA Kommunikation , 04360 Leipzig,

Pastorin mit schwerer Vergangenheit

  • 30'
Menschen Rebecca Assif ist Pastorin in Hamburg-Wilhelmsburg. Sie predigt, tauft und versucht, einen Ort zu schaffen für Menschen, die sonst wenig Berührung mit Kirche haben. Wer sie auf der Kanzel erlebt, sieht eine selbstbewusste junge Frau, die anderen Menschen Halt und Orientierung gibt - Dinge, die ihr selbst lange gefehlt haben.

Inhalt

Denn Rebecca wächst unter schwierigen Bedingungen auf. Sie verliert früh ihre Mutter und nach und nach auch den Rest ihrer Familie, kommt in eine Pflegefamilie, in der sie Gewalt erlebt. Lange bleibt ihre Situation im Verborgenen, bis ein Lehrer und eine Schulsozialarbeiterin eingreifen, sie aus der Pflegefamilie herausholen und im Kinderheim unterbringen. Inmitten dieser Unruhe findet Rebecca früh einen Anker in der Kirche. Einer ihrer kostbarsten Besitztümer ist eine Kinderbibel, die sie bei jedem ihrer Umzüge mit sich nimmt. Der Film begleitet die heute 34-Jährige in ihrem privaten und beruflichen Alltag, erlebt sie zwischen Verantwortung und Selbstbehauptung. In ihrer Gemeinde entwickelt sie neue, niedrigschwellige Angebote, sucht den direkten Kontakt zu Menschen im Stadtteil und versucht, traditionelle Strukturen aufzubrechen. Gleichzeitig bewegt sie sich in einem System mit festen Rollen und Erwartungen, in das sie nicht immer ganz reinzupassen scheint. Das Gefühl, eine Außenseiterin zu sein, lässt Rebecca nie ganz los. Immer wieder öffnet sich der Blick zurück: beim Durchsehen alter Kinderfotos, die Erinnerungen wachrufen. Bei der Rückkehr an den Ort, an dem sie als Kind mit ihrer Mutter gelebt hat. Ein Wiedersehen mit den Menschen, die ihr als Kind geholfen und damit entscheidende Weichen in ihrem Leben gestellt haben. Und in vertrauten Momenten mit ihrer besten Freundin aus dem Kinderheim, mit der sie bis heute eng verbunden ist. Ein Film über eine Frau, die sich allen Widerständen zum Trotz ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben aufgebaut hat - und sich trotzdem immer wieder fragen muss, wo sie wirklich hingehört.

Sendungsinfos

Von: Yasemin Ergin Untertitel, Stereo
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