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Infomagazin Bereits seit 1991 sind die Korrespondenten im Ausland unterwegs und berichten vor Ort vom Geschehen. Die Reportagen informieren detailliert über Hintergründe und decken nicht selten Missstände auf.

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Urlauber sehen das Seegras oft nur als eine lästige Alge, die am Strand herumliegt: Posidonia oceanica, wie der wissenschaftliche Name lautet, ist eine der unterschätztesten Pflanzen der Welt. Und in Wahrheit ein echtes Multitalent: Seegras kann mehr Kohlenstoff speichern als jeder Wald. Eine Unterwasserwiese, die jungen Fischen und bedrohten Arten wie Seepferdchen Schutz bietet. Ein Klimaretter mit mehr Power als der Regenwald. Und eine Biobarriere, die die Strände der Baleareninseln vor Herbst- und Winterstürmen schützt. Dass diese "Lunge des Meeres" Außergewöhnliches leistet und geschützt werden muss, ist unter Fachleuten unumstritten. Doch neben Klimawandel und Wasserverschmutzung droht dem Seegras noch eine ganz andere Gefahr: Mit jedem Jahr liegen mehr Boote, oft luxuriöse Jachten, vor Mallorca oder Formentera. Und schon ein einziger Anker kann Hunderte Seegraspflanzen vernichten. Es dauert Jahrzehnte, den Schaden wieder zu beheben. "Seegras ist eine sehr stabile Pflanze, aber auch sehr langsam im Wachstum", sagt Ozeanologin Laura Royo, die den Unterwasserwald in aufwendigen Tauchgängen wieder aufforstet: "Man muss Geduld haben." Die Behörden auf den Balearen setzen mittlerweile auf Vorbeugung: Besonders in der Hochsaison sind Patrouillenboote unterwegs, überwachen die Ankerpositionen von Jachten, klären die Kapitäne auf, dass sie nur über Sandflächen ankern dürfen, und verhängen auch mal Geldstrafen. Seegras-Retter Marcial Bardolet fährt eines dieser Boote. Der gebürtige Mallorquiner will seine Heimat schützen: "Ich fühle mich verbunden mit dem Seegras und es ist meine Lebensaufgabe, es zu erhalten."

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Die Seegras-Retter von den Balearen: Urlauber sehen das Seegras oft nur als eine lästige Alge, die am Strand herumliegt: Posidonia oceanica, wie der wissenschaftliche Name lautet, ist eine der unterschätztesten Pflanzen der Welt. Und in Wahrheit ein echtes Multitalent: Seegras kann mehr Kohlenstoff speichern als jeder Wald. Eine Unterwasserwiese, die jungen Fischen und bedrohten Arten wie Seepferdchen Schutz bietet. Ein Klimaretter mit mehr Power als der Regenwald. Und eine Biobarriere, die die Strände der Baleareninseln vor Herbst- und Winterstürmen schützt. Dass diese "Lunge des Meeres" Außergewöhnliches leistet und geschützt werden muss, ist unter Fachleuten unumstritten. Doch neben Klimawandel und Wasserverschmutzung droht dem Seegras noch eine ganz andere Gefahr: Mit jedem Jahr liegen mehr Boote, oft luxuriöse Jachten, vor Mallorca oder Formentera. Und schon ein einziger Anker kann Hunderte Seegraspflanzen vernichten. Es dauert Jahrzehnte, den Schaden wieder zu beheben. "Seegras ist eine sehr stabile Pflanze, aber auch sehr langsam im Wachstum", sagt Ozeanologin Laura Royo, die den Unterwasserwald in aufwendigen Tauchgängen wieder aufforstet: "Man muss Geduld haben." Die Behörden auf den Balearen setzen mittlerweile auf Vorbeugung: Besonders in der Hochsaison sind Patrouillenboote unterwegs, überwachen die Ankerpositionen von Jachten, klären die Kapitäne auf, dass sie nur über Sandflächen ankern d

Die Seegras-Retter von den Balearen: Urlauber sehen das Seegras oft nur als eine lästige Alge, die am Strand herumliegt: Posidonia oceanica, wie der wissenschaftliche Name lautet, ist eine der unterschätztesten Pflanzen der Welt. Und in Wahrheit ein echtes Multitalent: Seegras kann mehr Kohlenstoff speichern als jeder Wald. Eine Unterwasserwiese, die jungen Fischen und bedrohten Arten wie Seepferdchen Schutz bietet. Ein Klimaretter mit mehr Power als der Regenwald. Und eine Biobarriere, die die Strände der Baleareninseln vor Herbst- und Winterstürmen schützt. Dass diese "Lunge des Meeres" Außergewöhnliches leistet und geschützt werden muss, ist unter Fachleuten unumstritten. Doch neben Klimawandel und Wasserverschmutzung droht dem Seegras noch eine ganz andere Gefahr: Mit jedem Jahr liegen mehr Boote, oft luxuriöse Jachten, vor Mallorca oder Formentera. Und schon ein einziger Anker kann Hunderte Seegraspflanzen vernichten. Es dauert Jahrzehnte, den Schaden wieder zu beheben. "Seegras ist eine sehr stabile Pflanze, aber auch sehr langsam im Wachstum", sagt Ozeanologin Laura Royo, die den Unterwasserwald in aufwendigen Tauchgängen wieder aufforstet: "Man muss Geduld haben." Die Behörden auf den Balearen setzen mittlerweile auf Vorbeugung: Besonders in der Hochsaison sind Patrouillenboote unterwegs, überwachen die Ankerpositionen von Jachten, klären die Kapitäne auf, dass sie nur über Sandflächen ankern d

Sendungsinfos

Von: Natascha Rhein Redaktion: Natalia Bachmayer, Philipp Abresch Untertitel, Stereo
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