ORF2
ORF2 Di. 21.04.
Doku
Im Bild: Jeder Wurf wird umfassend dokumentiert. Haarproben werden für DNA-Analysen der Wolfspopulation gesammelt, die Überlebensrate wird ab 2010 langfristig beobachtet. ORF
Im Bild: Wolfsschädel im Skelettarchiv, im belarusischen Teil der Zone. Assymetrien an den Schädelskeletten könnten auf Strahlenschäden hinweisen - entsprechende Studien sind derzeit im Gange. ORF
Im Bild: Obwohl eine kleine Waldfläche in unmittelbarer des Reaktors nach dessen Explosion abstarb und auch das Holz des Nachwuchses kontaminiert ist, macht der Wald 25 Jahre nach dem Unfall einen gesunden Eindruck. Die Strahlung ist nur mit Messgeräten feststellbar. ORF
Im Bild: Barbara und Christoph Promberger initiieren eine Wolfsstudie in der Zone, die von Vadim Siderowitschs Team über Jahre weitergeführt wird. ORF
Im Bild: Pripyat, die einzige Stadt in der Zone, ca. 5 km Luftlinie vom AKW. Die 58.000 Einwohner, meist AKW-Mitarbeiter, wurden im Mai 1986 zu spät evakuiert, etliche erlitten Strahlenschäden. Heute jagen in den Straßen Wölfe. ORF
Im Bild: Vadim Siderowitsch vergleicht die in der Zone gesammelten Daten mit umfangreichen Datensätzen aus unverstrahlten Kontrollgebieten ORF
Im Bild: Das Filmteam hat ständig diverse Messgeräte dabei, um stark kontaminierte Stellen in der Zone zu erkennen und zu meiden. ORF
Im Bild: Barbara und Christoph Promberger. Die Schutzanzüge beim Fallenstellen vor Kontakt mit kontaminierter Erde und helfen, an den Fallen Duftspuren zu vermeiden. ORF
Im Bild: Wölfe in verlassenen Dörfern. Ihre Populationsdichte und -struktur innerhalb der Zone unterscheidet sich nicht von jenen in den unverstrahlten Kontrollgebieten. ORF
Im Bild: Barbara und Christoph Promberger, Wolfsexperten aus Bayern und Österreich, beim Besendern einen Jungwolf im Zentrum der Zone mit belarusisch-österreichischem Kamerateam. ORF

Radioaktive Wölfe - Tschernobyls verbotene Wildnis

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  • 45'
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Tiere

Inhalt

Wie reagiert die Natur auf einen Supergau?Die vielfach preisgekrönte Universum Produktion "Radioaktive Wölfe" beantwortet diese Frage in Tschernobyl auf beeindruckende Weise. Denn die Tierwelt hat sich in der evakuierten und stark verstrahlten Zone rund um den zerstörten Reaktor schon wenige Jahre nach der Katastrophe angepasst. Ein menschenleeres Freiluftlabor für die Wissenschaft, die überraschende Erkenntnisse über die Widerstandskraft der Ökosysteme gewinnen konnte - bis hin zu der These, die Wölfe von Tschernobyl könnten krebsresistente Gene entwickelt haben. Der Ukrainekrieg hat die hoffnungsvollen Anfänge brutal unterbrochen. Im militärischen Sperrgebiet ist die Forschung zum Erliegen gekommen. Ein Wissensverlust, der, angesichts der Kriegsgräuel, kaum Beachtung findet. Es ist eine sprechende Metapher: Die Natur findet einen Weg zum Besseren - aber der Mensch kann ihn nicht sehen. Zum 40. Jahrestag des AKW-Unfalls wiederholt der ORF eine aktualisierte Fassung der spannenden Dokumentation von Klaus Feichtenberger und zeigt damit eine wenig bekannte Folge des Krieges auf. Bearbeitung: Wolfgang Stickler

Sendungsinfos

VPS: 21.04.2026 20:15, Untertitel, Stereo
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