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SWR Fr 29.05.
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Die Laufschuhe mit dem Namen "Roadrunner" waren in den 1960er Jahren der große Wurf des Schuhmachers Eugen Brütting aus Oberfranken. Bis heute werden sie weitgehend in Handarbeit hergestellt, getragen als Sneaker im Alltag. SWR/Wolfgang Dürr
Den Laufschuh "Roadrunner" trugen in den 1970er Jahren sogar Goldmedaillengewinner:innen. Heute wird der Schuh vor allem im Alltag genutzt - als Sneaker. SWR/Wolfgang Dürr

Handwerkskunst

Wie man einen klassischen Laufschuh macht

  • 30'
Infomagazin Den Laufschuh "Roadrunner" trugen in den 1970er Jahren sogar Goldmedaillengewinner:innen. Heute wird der Schuh vor allem im Alltag genutzt - als Sneaker.

Inhalt

Sie waren der große Wurf des Schuhmachers Eugen Brütting aus Oberfranken: die Laufschuhe mit dem Namen "Roadrunner". Ende der 1960er Jahre hatte er den Schuh gemeinsam mit dem neuseeländischen Läufer und Langstreckentrainer Arthur Lydiard entwickelt. Den besonderen Erfolg des aus Velourleder hergestellten "Roadrunners" machte seine dämpfende, aus drei Gummischichten bestehende Mittelsohle aus. Dadurch konnte er insbesondere auf befestigten Wegen und harten Böden getragen werden. Aufgrund seiner guten Aufpralldämmung wurde er zum Schuh einer Läufer:innen-Generation: Die Diskuswerferin und Weltrekordlerin Liesel Westermann trug den Schuh genauso wie Bernd Kannenberg, der mit ihm bei den Olympischen Spielen 1972 Gold im 50 Kilometer Gehen holte. Bis heute wird der weitgehend in Handarbeit hergestellt Schuh getragen: inzwischen weniger beim Sport als im Alltag - als Sneaker.

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