ZDF
ZDF So 21.06.
Doku
Ein Panzernashorn genießt ein Schlammbad im Chitwan Nationalpark, Nepal. ZDF/BBC Studios
Tiger nutzen gern Grasflächen zum Jagen, weil dort viele Beutetiere zu finden sind und sich die Großkatzen gut verstecken können, Nepal. ZDF/BBC Studios
Regenwäldern sind sehr artenreich, in diesem Wald auf Borneo leben unter anderem Orang-Utans. ZDF/BBC Studios
Auf Borneo leben nur noch wenige Asiatische Elefanten, daher ist Nachwuchs besonders wertvoll. ZDF/BBC Studios
Diese jungen Bengaltiger sind fast ausgewachsen und werden bald nach eigenen Revieren suchen, Nepal. ZDF/BBC Studios
Oft halten sich Tiger in der Nähe von Wasser auf, wie etwa Flussufern, weil sie dort trinken können sowie Abkühlung und Beute finden. ZDF/Marie Bell
Dieses große Orang-Utan-Männchen aus Borneo ist auf der Suche nach Früchten und anderer Nahrung. ZDF/BBC Studios
Tropische Regenwälder, wie dieser in Indonesien, sind die Heimat zahlreicher Tiere und Pflanzen. ZDF/BBC Studios
Regenwälder wurden im großen Stil gerodet, um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, sodass den Elefanten ihr Lebensraum fehlt. Borneo, Malaysia. ZDF/BBC Studios
Regenwälder wurden im großen Stil gerodet, um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, sodass den Elefanten ihr Lebensraum fehlt. Borneo, Malaysia. ZDF/BBC Studios

Asien

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Wilder Dschungel

  • D 2025
  • 44'
Tiere

Inhalt

Auf dem größten Kontinent lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdokureihe "Terra X: Asien" zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche verblüffenden Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den Dschungelgebieten Asiens zu meistern - denn in den artenreichen Wäldern ist die Konkurrenz groß. Kein Tier symbolisiert den Dschungel Asiens so sehr wie der Tiger. Einst waren die Großkatzen in Asien weit verbreitet, doch Lebensraumzerstörung und rücksichtslose Jagd ließen ihre Bestände um dramatische 96 Prozent zusammenbrechen. Ihr riesiges Verbreitungsgebiet ist auf kleine Inseln zusammengeschrumpft. Auf dem indischen Subkontinent liegen ihre wichtigsten Rückzugsgebiete. Im Süden Nepals lassen sich Tiger gut beobachten, weil sie dort nicht nur Wald, sondern auch Grasland besiedeln. Aufgrund strenger Schutzmaßnahmen erholen sich ihre Bestände in Indien und Nepal langsam. Immerhin leben weltweit inzwischen wieder rund 4500 Tiger in freier Natur. Bei den ebenfalls bedrohten Orang-Utans dauert es besonders lang, bis ihr Bestand wieder wächst. Nach langer Schwangerschaft bekommt eine Orang-Utan-Mutter ein Baby. Sechs bis acht Jahre lang bringt sie ihm bei, wie man im Wald lebt und Nahrung findet. Es ist eine der intensivsten Mutter-Kind-Beziehungen im Tierreich. Anfangs hat das Kleine ständig Hautkontakt zur Mutter, erst später unternimmt es kürzere Ausflüge. Aus Sicherheitsgründen verbringen junge Orang-Utans die meiste Zeit hoch oben in den Baumkronen. Andere Tiere müssen auf dem Boden bleiben - wie etwa asiatische Elefanten. Auf Borneo haben sie eine etwas geringere Körpergröße und gelten als die kleinsten Elefanten der Welt. Seit ihr natürlicher Lebensraum verschwindet, erscheinen sie immer häufiger auf Plantagen für Ölpalmen, denn Elefanten mögen die nahrhaften Früchte sehr. Die Plantagenbesitzer tun ihr Bestes, um ihre Ernte zu schützen, etwa mit Elektrozäunen. So sind die Elefanten zu Eindringlingen auf ihrem eigenen Land geworden. Inzwischen haben einige malaysische Plantagenbesitzer begonnen, die Tiere zu dulden. Wenn alte Bäume gefällt werden, dürfen Elefanten die Reste fressen. So helfen sie, unbrauchbar gewordene Pflanzen zu entsorgen. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige, automatische Kamerafallen ein. So liefert die "Terra X" Naturdokureihe "Asien" nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. "Terra X - Asien: Wilde Ozeane" wird am Sonntag, 28. Juni 2026, um 19.30 Uhr gesendet.

Sendungsinfos

Von: Patrick Evans VPS: 21.06.2026 19:30, Untertitel, Hörfilm, Stereo
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