ZDF
ZDF So 10.05.
Doku
Die Bauarbeiten für das Aztekenstadion in Mexiko Stadt sind im Frühjahr 2026 noch in vollem Gange. ZDF/Svaantje Schröder
Sherif trifft in Mexiko Stadt Rubén Ramírez. Er ist Teil der indigenen Gemeinschaft und unmittelbar von Wasserknappheit vor Ort betroffen. ZDF/Svaantje Schröder
Sherif steht neben der Fußballerin Dina Orschmann auf einem Fußballplatz. Sie spielt bei Union Berlin und spricht sich öffentlich gegen die Zusammenarbeit zwischen Saudi Aramco und der FIFA aus. ZDF/Svaantje Schröder
Sherif besucht das Aztekenstadion in Mexiko Stadt und sieht sich den Stand der Renovierungsarbeiten an, die in Vorbereitung auf die Fußball-WM 2026 durchgeführt werden. ZDF/Svaantje Schröder
Countdown für das Fußball-Highlight des Jahres, die WM 2026. Die größte Weltmeisterschaft ever. Und obendrein noch nachhaltig. So die FIFA. ZDF/rawpixel.com / fon / ZDF
Sherif trifft in London den Mitgründer des New Weather Institutes, Andrew Simms, um mit ihm über die Nachhaltigkeitsversprechen der FIFA zu sprechen. ZDF/Svaantje Schröder

Greenwashed? FIFA WM 2026: Grün ist hier nur der Rasen

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  • D 2026
  • 44'
Dokumentation

Inhalt

Countdown für das Fußball-Highlight des Jahres: die WM 2026. Die größte Weltmeisterschaft ever. Und obendrein noch nachhaltig. So die FIFA. Es soll ein nachhaltiges Fußballfest werden - mit 48 Teams und 104 Spielen in 3 Ländern: Mexiko, Kanada, USA. Wird die FIFA ihrem Anspruch gerecht? Für Nachhaltigkeit ist sie bislang eher nicht bekannt. Umweltreporter Sherif Rizkallah macht den Videobeweis. Schon die Weltmeisterschaft 2022 in Katar bewarb die FIFA als "klimaneutral". Was sie dann aber doch nicht war. Das Landgericht Berlin beurteilt die Behauptung der FIFA als "irreführend", zuvor rügte bereits die Schweizer Lauterkeitskommission. Dieser Fall fügt sich für Sherif Rizkallah nahtlos in eine Reihe von Negativschlagzeilen rund um Turniervergaben, Korruptionsskandale oder beste Beziehungen zu autoritären Regimen ein. Was er bisher nicht mit der FIFA in Verbindung gebracht hat, sind Dinge wie nachhaltige Stadioninfrastruktur, Klimaneutralität und soziale Verantwortung. Aber entscheidend ist ja bekanntlich, was auf dem Platz passiert. Der Platz ist in diesem Falle das legendäre Aztekenstadion in Mexiko City. Zwei WM-Eröffnungsspiele hat es bereits gesehen, zuletzt 1986. Nun soll hier erneut die WM eröffnet werden, quasi ein Triple. Das gab es noch nie. Bis dahin allerdings braucht das Stadion eine komplette Renovierung. Und diese müsse laut FIFA auf die lokalen kulturellen Faktoren und die verfügbaren Ressourcen abgestimmt werden. Und dann gibt es da noch einen der Hauptsponsoren der FIFA: Saudi Aramco, größter Ölkonzern der Welt. Ein Unternehmen mit gigantischem CO2-Fußabdruck, das riesige Raffinerieanlagen betreibt. Unter anderem in Port Arthur, Texas, im WM-Gastgeberland USA. Doch die Einhaltung der eigenen Nachhaltigkeitskriterien fordert der Weltfußballverband auch von seinen Partnern und Sponsoren. Wie kann eine Firma wie Saudi Aramco das erfüllen? Auf der Spur der FIFA-Nachhaltigkeitsziele reist Sherif Rizkallah schließlich nach Zürich und trifft den ehemaligen FIFA-Boss Sepp Blatter. Während seiner Amtszeit hat die FIFA-Nachhaltigkeitskriterien definiert und entwickelt. Aber hat die FIFA das je ernst gemeint? Tut sie es heute? Kann eine Fußball-WM überhaupt nachhaltig sein?

Sendungsinfos

Von: Svaantje Schröder VPS: 10.05.2026 15:30, Untertitel, Stereo
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