ZDF
ZDF So 10.05.
Die Schauspielerin und dreifache Mutter Rhea Harder-Vennewald (l.) spricht mit dem Psychologen Leon Windscheid (r.) über die hohen Erwartungen an Mütter - von der Gesellschaft, aber auch von sich selbst. ZDF/Marius Fuchtmann
Psychologe Leon Windscheid, 3.v.l.) spricht mit Teilnehmenden des Sozial-Experiments über ihre Mutter-Kind-Beziehungen. ZDF/Marius Fuchtmann
Schauspielerin Nina Bott (M.) spricht mit Psychologe Leon Windscheid (l.) und Schauspielkollegin Rhea Harder-Vennewald (r.) über Verantwortung und wie sich der Blick auf die eigene Mutter mit den Jahren verändert. ZDF/Marius Fuchtmann
Schauspielerin Rhea Harder-Vennewald (r.) erzählt in dieser "Terra Xplore"-Folge Psychologe Leon Windscheid (l.) offen über Nähe und Erschöpfung, über Schuldgefühle und den Versuch, als Mutter "gut genug" zu sein. ZDF/Marius Fuchtmann
Schauspielerin Rhea Harder-Vennewald (l.) spricht mit Psychologe Leon Windscheid (r.) über die Balance zwischen Drehalltag und Familienleben. ZDF/Marius Fuchtmann

Ist Mama die Beste? Mit Rhea Harder-Vennewald

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  • D 2026
  • 44'
undefiniert

Inhalt

Kaum eine Rolle ist aufgeladener als die der Mutter. In "Terra Xplore" fragt Psychologe Leon Windscheid: Was bedeutet Muttersein wirklich, und wie sehr prägen uns unsere Mütter? Leon trifft Schauspielerin Rhea Harder-Vennewald. Seit knapp 20 Jahren spielt sie in der ZDF-Serie "Notruf Hafenkante" und ist Mutter von drei Kindern. Sie spricht über Nähe und Erschöpfung und den Druck, zwischen Drehalltag und Familie "gut genug" zu sein. Rheas Freundin Nina Bott, selbst vierfache Mutter, erzählt im Gespräch mit Leon, wie ihre eigene belastete Kindheit mit einer suchtkranken Mutter zugleich Liebe, Verantwortung und Überforderung bedeuten kann - und wie sich der Blick auf die eigene Mutter mit den Jahren verändert. Mutterliebe gilt als bedingungslos und einfach da. Doch Mutterliebe ist kein Naturgesetz, erklärt Psychologin Prof. Dr. Helga Krüger-Kirn. Überhöhte Ideale und Perfektionsansprüche setzen Mütter maßlos und vor allem unnötig unter Druck. In einem bewegenden Studioexperiment sprechen zwölf Mütter, Töchter und Söhne das aus, was sonst häufig ein Leben lang ungesagt bleibt: Dankbarkeit, Enttäuschung, Loyalität, Kontaktabbrüche, Gewalt- und Traumaerfahrungen. Dabei wird klar: Manche Kinder wurden getragen, andere verletzt. Manche Mütter konnten lieben, andere waren selbst überfordert oder traumatisiert. Mutterliebe ist kein Garant für eine gute Beziehung - und ihr Fehlen kein persönliches Versagen. Mit der Bindungsforscherin Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll spricht Leon Windscheid darüber, wie Bindung entsteht - nämlich dort, wo Menschen verlässlich da sind und zwar unabhängig von Biologie oder Geschlecht.

Sendungsinfos

Moderator: Leon Windscheid VPS: 10.05.2026 17:15, Untertitel, Stereo
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