3SAT
3SAT Do. 15.01.
Doku
Felsformationen im Wadi Al-Hitan in der ägyptischen Wüste: Die verwitterten Felsen im ägyptischen Wadi Al-Hitan sind Überbleibsel eines vor Jahrmillionen verschwundenen Meeres. ZDF/arte/Alexander Hein
Die Abu-el-Nadre-Moschee in Rosetta an der Nilmündung: An der Nilmündung bei Rosetta erinnert die alte Moschee an die Zeiten, als Ägypten zum Osmanenreich gehörte. ZDF/arte/Alexander Hein
Bootsbauer Abdel Rahman in Borg Burrulus: Im Nildelta ist Bootsbauer Abdel Rahman stolz auf den Erfolg seiner Werft. ZDF/arte/Alexander Hein
Palmholzschreiner Mansur in Rosetta: Aus Palmwedeln fertigt Schreiner Mansur im Nildelta bequeme Möbel. ZDF/arte/Alexander Hein
Töpferinnen in der Oase Al-Fayyum: In der Oase Al-Fayyum können junge Frauen in der Töpferschule erstmals einen Beruf lernen. ZDF/arte/Alexander Hein
Musiker Ayman in Kairo: Die Mischung aus modernen Rhythmen und traditionellen Instrumenten ist bei Kairos Jugend sehr beliebt. ZDF/arte/Alexander Hein
Schlangenfänger Mansur Talba und Sohn Karim in Gizeh: Mansur Talba lehrt seinen Sohn das Familienhandwerk des Schlangenfängers. ZDF/arte/Alexander Hein

An den Ufern des Nil

Zwischen Wüste und Mittelmeer

  • 3. Folge
  • 43'
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Landschaftsbild

Inhalt

In den letzten Jahren hat sich vieles am Nil verändert, gesellschaftlicher Aufbruch und religiöse Konflikte sind nicht spurlos an den Menschen vorübergegangen. Und die einzigartige Nillandschaft verwandelt sich durch die vorrückende Wüste und diverse Umweltsünden in ein bedrohtes Paradies. Seine Bewohner beeindrucken durch ihren Optimismus, der sie jede Chance auf eine Verbesserung ihrer Lebensumstände ergreifen lässt. Besonders für Frauen waren die letzten Jahre zwischen den Verheißungen des Arabischen Frühlings und der neuen Repression durch religiöse Eiferer und autoritäre Militärs ein Wechselbad der Gefühle. Die jungen Töpferinnen in der Oase Al-Fajum können sich durch ihre Kreativität erstmals finanziell unabhängig machen. Ein eigenes Geschäft zu eröffnen, das war für Frauen auf dem Land vor einigen Jahren noch undenkbar. Besonders Mutige wie die Bikerin Basma nutzen in der Hauptstadt Kairo das Internet, um nicht allein gegen Vorurteile und alltägliche Gewalt angehen zu müssen. Für die Flussfischerin Wagiha dagegen bleibt der Fortschritt unerreichbar, sie kann ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Aber auch ihrer Familie ermöglicht der Nil das Überleben. Ohne sein Wasser könnten die Uferbewohner weder Felder noch Dattelpalmen bewässern. Auch die "beste Baumwolle der Welt", wie Handwerker Emad stolz behauptet, würde nicht gedeihen, und Möbelmacher Mansur könnte nicht die "bequemsten Sofas überhaupt" anfertigen. Der längste Fluss der Erde bleibt der Garant ihrer Zukunft. Kein Fluss ist so von Legenden umwoben wie der Nil, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt. Der längste Fluss der Erde zieht sich wie ein grünes Band von Süden nach Norden durch Ägypten, durch das Land, das allein durch das Wasser des mächtigen Stroms am Leben erhalten wird. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten.

Sendungsinfos

Von: Michael Gregor VPS: 15.01.2026 14:50, Stereo
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