Der Wunsch nach Freiheit ist groß: Schon zur Mittagszeit bahnt sich ein Verkehrschaos an, da mehr Menschen an der geplanten Kette teilnehmen wollen, als erwartet.
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Die russische Botschaft in Tallinn, Estland. Mit Plakaten, Blumen und Kerzen drücken die Menschen ihre Anteilnahme für die Bevölkerung in der Ukraine aus.
SWR/Maximilian Wolf
Bis zu 2 Millionen Menschen haben am 23. August 1989 an der Menschenkette durch alle drei baltischen Länder teilgenommen, um für ihre Unabhängigkeit zu demonstrieren.
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Daiva Sviglinskiene aus Litauen arbeitet beim Radio. 1989 hat sie mitgeholfen, die Menschenkette möglich zu machen. Denn das Radio ist das wichtigste Kommunikationsmittel bei dieser Aktion.
SWR/Maximilian Wolf
Der Pilot Petras Beta und seine Frau Irene Betiene haben viel riskiert, als sie trotz Flugverbot gestartet sind, um Blumen über der Menschenkette abzuwerfen.
SWR/Maximilian Wolf
In einem Park in Litauen werden die Monumente aus der Sowjetzeit aufbewahrt. Spätestens seit dem Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 sind sie im Stadtbild nicht mehr gewünscht.
SWR/Maximilian Wolf
Die Flagge ihres Großvaters bewahrt Ginta Petra in einer Schmuckschatulle auf. Er hatte sie während der Sowjetzeit auf dem Dachboden versteckt, die Nationalflagge Lettlands war damals verboten.
SWR/Maximilian Wolf