ARTE Mediathek So, 01.12.

Amerika mit David Yetman

Amerika mit David Yetman - USA - Der Blue Ridge Parkway, von Virginia bis North Carolina

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Amerika mit David Yetman

Amerika mit David Yetman - USA - Der Blue Ridge Parkway, von Virginia bis North Carolina

Land und Leute

Die Appalachen reichen von Maine bis nach Georgia. Lange war das Gebirge eine natürliche Barriere zwischen der besiedelten Ostküste und dem unerschlossenen Hinterland im Westen. Ein Teil des Appalachen-Gebirgszugs, der fast den gesamten Osten der USA durchzieht, sind die Blue Ridge Mountains. Sie erstrecken sich über den Westen Virginias und North Carolina. Auf dem Kamm der Bergkette verläuft der bekannte Blue Ridge Parkway, einer der schönsten Highways der USA. Auf seinem Weg liegen kulturelle und historische Highlights, die North Carolina und Virginia zu etwas Besonderem machen. Auf seiner Reise macht David Yetman diesmal mit lokalen Traditionen bekannt, wie Moonshine-Spirituosen, dem Motorsportverband NASCAR, Hillbilly-Musik und Barbecue. Der Blue Ridge Parkway ist ein Nationalheiligtum. Als die ersten europäischen Siedler hier ankamen – vor über 300 Jahren – dachten sie sicher, sie seien im Himmel gelandet. Erstens war es hier wärmer als in Europa und zweitens gab es hier riesige Bäume in Hülle und Fülle, während sie bei sich zu Hause schon alles abgeholzt hatten. Man rodete, um Rinder zu züchten und Mais anzubauen. Viele ließen sich hier nieder, bis auch die Verwaltung nach Westen vordrang und Besitzurkunden sehen wollte. Da packten sie alles zusammen und drangen weiter in die Berge vor, um sich ein neues Heim zu bauen. Die Geschichte vom Bau des Blue Ridge Parkway begann in den 30er Jahren als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für junge Männer während der Wirtschaftskrise. Die Straße war ein Projekt des Civilian Conservation Corps und wurde erst 1987 fertiggestellt. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Kriegsdienstverweigerer zur Arbeit in den Blue Ridge Mountains gezwungen. Heute bringt der Zuzug von Menschen aus anderen Regionen oder Ländern einen kulturellen Wandel in den Blue Ridge Mountains mit sich.
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Barfuß ohne Sattel

Barfuß ohne Sattel - Die kleinen Reiter von Sumbawa

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Verschollene Filmschätze

Verschollene Filmschätze - 1972. Jane Fonda und Joan Baez fahren nach Hanoi

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

So 01.12.

3SAT PRO7
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24:48
Amerika mit David Yetman LAND UND LEUTE USA - Der Blue Ridge Parkway, von Virginia bis North Carolina, USA 2017
Die Appalachen reichen von Maine bis nach Georgia. Lange war das Gebirge eine natürliche Barriere zwischen der besiedelten Ostküste und dem unerschlossenen Hinterland im Westen. Ein Teil des Appalachen-Gebirgszugs, der fast den gesamten Osten der USA durchzieht, sind die Blue Ridge Mountains. Sie erstrecken sich über den Westen Virginias und North Carolina. Auf dem Kamm der Bergkette verläuft der bekannte Blue Ridge Parkway, einer der schönsten Highways der USA. Auf seinem Weg liegen kulturelle und historische Highlights, die North Carolina und Virginia zu etwas Besonderem machen. Auf seiner Reise macht David Yetman diesmal mit lokalen Traditionen bekannt, wie Moonshine-Spirituosen, dem Motorsportverband NASCAR, Hillbilly-Musik und Barbecue. Der Blue Ridge Parkway ist ein Nationalheiligtum. Als die ersten europäischen Siedler hier ankamen – vor über 300 Jahren – dachten sie sicher, sie seien im Himmel gelandet. Erstens war es hier wärmer als in Europa und zweitens gab es hier riesige Bäume in Hülle und Fülle, während sie bei sich zu Hause schon alles abgeholzt hatten. Man rodete, um Rinder zu züchten und Mais anzubauen. Viele ließen sich hier nieder, bis auch die Verwaltung nach Westen vordrang und Besitzurkunden sehen wollte. Da packten sie alles zusammen und drangen weiter in die Berge vor, um sich ein neues Heim zu bauen. Die Geschichte vom Bau des Blue Ridge Parkway begann in den 30er Jahren als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für junge Männer während der Wirtschaftskrise. Die Straße war ein Projekt des Civilian Conservation Corps und wurde erst 1987 fertiggestellt. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Kriegsdienstverweigerer zur Arbeit in den Blue Ridge Mountains gezwungen. Heute bringt der Zuzug von Menschen aus anderen Regionen oder Ländern einen kulturellen Wandel in den Blue Ridge Mountains mit sich.
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25:47
Verschollene Filmschätze DOKUMENTATION 1972. Jane Fonda und Joan Baez fahren nach Hanoi, F 2017
Hanoi, 1972. Seit Ausbruch des Krieges gegen die Vereinigten Staaten wird die nordvietnamesische Hauptstadt unerbittlich aus der Luft bombardiert. Die US-Regierung unter Präsident Nixon will die Machthaber in Hanoi bezwingen und für einen Nachkriegsplan an den Verhandlungstisch zurückholen. In dieser heiklen Zeit machten sich zwei amerikanische Prominente auf den Weg nach Hanoi: Während einer Serie schwerer Bombenangriffe im Juli kam Schauspielerin Jane Fonda in die vietnamesische Hauptstadt, sechs Monate später die Sängerin Joan Baez, als das Kriegsgeschehen seinen grausamen Höhepunkt fand. Der Film zeigt, was die beiden Frauen in Hanoi taten, wie sie vor Ort empfangen wurden und was die nordvietnamesischen Machthaber von ihrem Besuch hielten.
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43:09
Barfuß ohne Sattel DOKUMENTATION Die kleinen Reiter von Sumbawa, D 2018
Die Haut an den Knochen der kleinen Hand ist weiß, weil die kurzen Finger sich in die Mähne des Pferdes krallen. Die Augen des Jungen sind zugekniffen, seine dünnen Beine klammern sich um den Bauch des Pferdes. Dann gibt es einen Knall. Das Pferd und sein kleiner Reiter preschen los. Peitschen knallen. Die Männer an den Boxen schreien, gestikulieren. Auf den Tribünen johlen die Zuschauer. Insgesamt fünf Pferde und ihre jungen Jockeys galoppieren auf die Rennbahn. Der Name des Jungen ist Firman. Er ist fünf Jahre alt. Der Mut der kleinen Reiter ist beeindruckend. Die Kinderjockeys von der indonesischen Insel Sumbawa sind tapfere kleine Kämpfer und sie tragen eine große Verantwortung. Sie galoppieren mit 70 Stundenkilometern über die Rennbahnen. Währenddessen verdienen sie Geld, um ihre Familien zu ernähren. Pferderennen sind hier ein großes Geschäft, bei welchem die kleinen Reiter am wenigsten profitieren. Dennoch verdienen gute Jockeys an einem Rennwochenende so viel wie ihre Eltern in mehreren Monaten. Der Preis, den sie dafür zahlen, ist hoch. Sie reiten an mehr als hundert Tagen im Jahr, verpassen die Schule und setzen damit ihre Zukunft aufs Spiel – und ihre Gesundheit, denn die Rennen sind gefährlich. Immer wieder passieren Unfälle, trotzdem setzt sich die Tradition fort. Der Weg der kleinen Reiter und auch der ihrer zukünftigen Kinder scheint vorbestimmt. Doch lässt sich dieser Kreislauf nicht durchbrechen? Der Film zeigt am Beispiel dieser fremden Kultur, wie Traditionen und Bildung Werte und Ansichten beeinflussen.
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52:00
New York DOKUMENTATION Weltstadt der Kunst, D
New York boomt: Immer mehr Menschen wollen dort leben, immer neue Hochhäuser entstehen, die Stadt schraubt sich in die Höhe. Dabei kämpft die Megacity auch darum, ihr Image als Metropole der Kreativen zu behaupten. Ein zentraler Ort dafür wird "The Shed" sein, die neue Kulturfabrik in Manhattan, übersetzt "der Schuppen": Galerie, Produktionsstätte und Festivalhaus in einem, ein Ort für das Crossover aller Kunstformen. Ausstellungen, Performances und Konzerte wechseln sich dort ab. In New York ist das Geld zu Hause, und die kreativen Köpfe. Kunst und Geld vertrugen sich lange Zeit gut: Die aufstrebenden Künstler halfen, verrufene Stadtviertel chic zu machen, indem sie dort hinzogen mit ihrer Kunst und ihrem Lebensstil, zuerst nach Chelsea, dann nach Brooklyn und zuletzt immer weiter weg von Manhattan. Die Stadt will ihren kreativen Ruf nicht verlieren und sucht mit privaten Stiftern ständig nach neuen Wegen. Vor allem diese halfen, die 500 Millionen US-Dollar für "The Shed" aufzubringen, die neue Kulturfabrik der Superlative mit ihrer spektakulären Architektur, die an eine bewegliche Membran erinnert. Die Stockwerke können miteinander als Eventflächen kombiniert oder auch unabhängig voneinander genutzt werden. Auf Knopfdruck entsteht nahezu geräuschlos in nur wenigen Minuten eine Open-Air-Bühne. Die wichtigsten Macherinnen und Macher dieses neuen kulturellen Leuchtturms im Big Apple kommen in der Dokumentation ausführlich zu Wort. New York und die Kunst – das ist ganz offenbar eine Liebesbeziehung auf Gegenseitigkeit, und "The Shed" versteht sich selbst als Gesamtkunstwerk.
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54:45
Salman Rushdie - Den Tod im Nacken DOKUMENTATION, F 2018
Mehr als zehn Jahre war der britisch-indische Schriftsteller Salman Rushdie auf der Flucht. Er musste sich verstecken, stand unter Polizeischutz, wechselte immer wieder Identität und Wohnsitz. Der Grund: das Todesurteil, das der iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini 1989 in seiner Fatwa als Reaktion auf sein als blasphemisch eingestuftes Werk „Die satanischen Verse“ gegen ihn aussprach. Damals war sich noch kaum jemand bewusst, welche blutigen Folgen der neu erstarkte muslimische Fundamentalismus mit sich bringen würde. Rushdie lebte in ständiger Angst, zog zigmal um und überlebte rund 20 Mordanschläge. Die Fatwa der Mullahs wurde zwar inzwischen aufgehoben, doch die iranische Presse ruft noch immer zur Hinrichtung des Schriftstellers auf. Bei manchen öffentlichen Auftritten gelten weiterhin besondere Sicherheitsmaßnahmen, doch Rushdie selbst scheint die Angst hinter sich gelassen zu haben. Der Film porträtiert einen Mann, der Ruhe und Humor als Waffen des Widerstands nutzt. Ergänzt wird das Gespräch mit dem Schriftsteller durch Archivaufnahmen, die die aufkommende hysterische Stimmung nach Erscheinen der „Satanischen Verse“ bezeugen. Sie zeigen, wie Cat Stevens zum Mord an Rushdie aufrief, was er später dementierte. Sie zeigen auch, wie jene, die ihn hätten schützen sollen – von Jimmy Carter bis zu Prinz Charles – ihn fallenließen. Und wie andere ihn sofort unterstützten, darunter Isabelle Adjani, die bei der César-Verleihung aus den „Satanischen Versen“ vorlas. Abgerundet wird das Porträt durch Passagen aus Rushdies literarischen Werken.
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13:16
Unter der Lupe - 3 Maler, 9 Werke KINDERSENDUNG Flämische Renaissance, GB 2017
Die niederländische und flämische Malerei des 16. Jahrhunderts war eine Antwort auf die italienische Renaissance. Die Vertreter dieser Strömung waren maßgeblich daran beteiligt, neue Motive wie etwa Landschaften und religiöse Zeremonien in die Malerei zu etablieren. Viele von ihnen arbeiteten für europäische Fürstenhöfe, darunter auch Hieronymus Bosch, der mit seinen fantastischen Gemälden ein einflussreiches Erbe hinterließ. In dieser Folge werden drei herausragende niederländische und flämische Renaissancemaler präsentiert: Jan van Eyck, Hieronymus Bosch und Pieter Bruegel der Ältere. Die Sendung nimmt jeweils drei ihrer Gemälde unter die Lupe. Der Flame Jan van Eyck wird oft als erster Meister der Ölmalerei bezeichnet. Seine berühmtesten Werke sind „Madonna in der Kirche“ (1438), „Die Stigmatisierung des heiligen Franziskus“ (1430-1432) und „Die Verkündigung“ (1434-1436). Der altniederländische Maler Hieronymus Bosch ist bekannt für seine fantastischen Bildwelten, detailreiche Landschaften und Darstellungen von religiösen Konzepten und Geschichten. Als seine wichtigsten Gemälde gelten „Garten der irdischen Lüste“, „Der Gaukler“ (um 1502) und „Der Heuwagen“ (um 1516). Pieter Bruegel der Ältere war der bedeutendste flämische Maler des 16. Jahrhunderts. Er ist besonders für seine Landschaftsbilder und seine lebhaften, oft humorvollen Darstellungen des bäuerlichen Lebens bekannt. „Die Kinderspiele“ (1560), „Der Kampf zwischen Karneval und Fasten“ (1559) und „Die Bauernhochzeit“ (um 1567) zählen zu seinen Hauptwerken.
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