ARTE Mediathek Mo, 18.10.

Maurice Pialat

Maurice Pialat - Außenseiter der französischen Filmwelt

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Maurice Pialat

Maurice Pialat - Außenseiter der französischen Filmwelt

Künstlerporträt

Mit nur zehn Filmen wurde Maurice Pialat zu einem der größten und umstrittensten Filmemacher der französischen Kinogeschichte. Zu seinen größten Erfolgen zählten „Auf das, was wir lieben“ (1983) und „Die Sonne Satans“ (1987). In „Der Bulle von Paris“ (1985) vereinte er mit Sophie Marceau, Gérard Depardieu und Richard Anconina drei französische Starschauspieler der 1980er Jahre. Wie kaum ein anderer Regisseur übertrug er seinen Kummer, seine Freuden und seinen Zorn auf die Leinwand.Dabei kam seine Karriere nur schwer in Gang. Während sich seine jüngeren Kollegen – Chabrol, Truffaut, Godard, Rivette – zwischen 1957 und 1959 ins Abenteuer ihrer ersten Filme stürzten, verpasste Pialat den Zug der Nouvelle Vague. Erst 1969 drehte er seinen Debütfilm „Nackte Kindheit“ – mit bereits 43 Jahren.Der für seine dunklen Charakterzüge bekannte Pialat galt als provokant, tyrannisch, mürrisch und selbstzerstörerisch. Als er 1987 in Cannes die Goldene Palme für „Die Sonne Satans“ unter Pfiffen und Buhrufen entgegennahm, entgegnete er dem Publikum mit erhobener Faust: „Wenn Sie mich nicht mögen, dann müssen Sie wissen, dass ich Sie auch nicht mag.“Der Standfotograf William Karel hat Pialat 20 Jahre lang begleitet. In der Dokumentation schildert Karel den Lebensweg des Filmemachers und zeigt seltene Archivaufnahmen vom Set des „Bullen von Paris“. Filmausschnitte und Interviews mit Personen aus Pialats engem Umfeld – wie etwa Sophie Marceau, Sandrine Bonnaire, Nathalie Baye und Gérard Depardieu – vervollständigen das intime Doku-Porträt.
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1989, Platz des Himmlischen Friedens

1989, Platz des Himmlischen Friedens - Partei versus Volk

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Unterwegs auf dem Nordseeküstenradweg

Unterwegs auf dem Nordseeküstenradweg - Von Flandern nach Friesland

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Mo 18.10.

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53:09
Maurice Pialat KÜNSTLERPORTRÄT Außenseiter der französischen Filmwelt, F 2020
Mit nur zehn Filmen wurde Maurice Pialat zu einem der größten und umstrittensten Filmemacher der französischen Kinogeschichte. Zu seinen größten Erfolgen zählten „Auf das, was wir lieben“ (1983) und „Die Sonne Satans“ (1987). In „Der Bulle von Paris“ (1985) vereinte er mit Sophie Marceau, Gérard Depardieu und Richard Anconina drei französische Starschauspieler der 1980er Jahre. Wie kaum ein anderer Regisseur übertrug er seinen Kummer, seine Freuden und seinen Zorn auf die Leinwand.Dabei kam seine Karriere nur schwer in Gang. Während sich seine jüngeren Kollegen – Chabrol, Truffaut, Godard, Rivette – zwischen 1957 und 1959 ins Abenteuer ihrer ersten Filme stürzten, verpasste Pialat den Zug der Nouvelle Vague. Erst 1969 drehte er seinen Debütfilm „Nackte Kindheit“ – mit bereits 43 Jahren.Der für seine dunklen Charakterzüge bekannte Pialat galt als provokant, tyrannisch, mürrisch und selbstzerstörerisch. Als er 1987 in Cannes die Goldene Palme für „Die Sonne Satans“ unter Pfiffen und Buhrufen entgegennahm, entgegnete er dem Publikum mit erhobener Faust: „Wenn Sie mich nicht mögen, dann müssen Sie wissen, dass ich Sie auch nicht mag.“Der Standfotograf William Karel hat Pialat 20 Jahre lang begleitet. In der Dokumentation schildert Karel den Lebensweg des Filmemachers und zeigt seltene Archivaufnahmen vom Set des „Bullen von Paris“. Filmausschnitte und Interviews mit Personen aus Pialats engem Umfeld – wie etwa Sophie Marceau, Sandrine Bonnaire, Nathalie Baye und Gérard Depardieu – vervollständigen das intime Doku-Porträt.
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43:10
Unterwegs auf dem Nordseeküstenradweg TOURISMUS Von Flandern nach Friesland, D 2014
Der legendäre deutsche Radweltmeister Rudi Altig, die französische Radolympiasiegerin Jeannie Longo und der aus einer amerikanisch-irischen Familie stammende Extremsportler Joey Kelly wollen den Nordseeküstenradweg von Belgien bis Norwegen im Sattel ihrer Fahrräder "erfahren". Die Strecke beträgt insgesamt mehr als 3.800 Kilometer. Ihre Mammuttour beginnen die Radler in der belgischen Stadt De Panne. Sie ist die westlichste Stadt Belgiens an der Grenze zu Frankreich und der südlichste Badeort an der belgischen Küste. Dort lernen die Reisenden die traditionelle Krabbenfischerei zu Pferd kennen. In Ruiselede im Osten Belgiens in der Region Flandern nehmen die Radprofis Jeannie, Rudi und Joey die Fahrräder der Familie Vaneenooghe unter die Lupe. In Brügge, der größten Stadt der Provinz Westflandern, deren mittelalterlicher Stadtkern seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, probieren die Reisenden bei einem Meisterchocolatier ungewöhnliche Schokoladenkreationen. Und jenseits der holländischen Grenze besuchen sie zum einen die berühmte Porzellanmanufaktur von Delft und machen zum anderen auf der landschaftlich abwechslungsreichen Insel Texel eine ganz spezielle Wellness-Erfahrung.
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55:51
1989, Platz des Himmlischen Friedens ZEITGESCHICHTE Partei versus Volk (Folge: 2), F, USA 2019
Nach seiner Rückkehr aus Nordkorea versucht Zhao Ziyang die angespannte Lage im Land zu entschärfen. Er plädiert für einen offenen Dialog. Li Peng stellt sich jedoch entschieden dagegen. Er bekommt grünes Licht von "Übervater" Deng Xiaoping, einen Hardliner-Kurs ohne jegliche Zugeständnisse durchzuziehen. Das Ergebnis: eine Pattsituation und eine paralysierte chinesische Führungselite.Die Zivilgesellschaft ist in Aufruhr. In allen großen Städten kommt es zu Protesten. Die Medien entziehen sich der Zensur. Studenten beschließen, am 13. Mai auf dem Tian'anmen-Platz einen Hungerstreik auszurufen. Es gibt Tausende Unterstützer. Die Kommunistische Partei ist ratlos angesichts dieser Situation.Hinzu kommt der Staatsbesuch des sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow zur Aussöhnung der beiden kommunistischen Großmächte am 15. Mai. Die offiziellen Feierlichkeiten sollen auf dem Tian'anmen-Platz stattfinden. Doch Zhao Ziyang gelingt es nicht, die Studenten davon zu überzeugen, den Platz zu räumen. Li Peng sabotiert erste Gesprächsversuche. Am 17. Mai wird Zhao Ziyang im Politbüro überstimmt. Am nächsten Tag wird er unter Hausarrest gestellt. Der Ausnahmezustand wird ausgerufen und 200.000 Soldaten der 38. Armee werden nach Peking verlegt.Die Bewohner Pekings gehen erneut auf die Straße und versperren den Militärkonvois den Weg. Doch die Soldaten weigern sich, auf sie zu schießen; Generäle werden unter Arrest gestellt.Schließlich nimmt sich Deng Xiaoping selbst der Sache an. Während sich der Tian'anmen-Platz bis in den Juni hinein in eine Art "chinesisches Woodstock" verwandelt, mobilisiert der über 80-jährige Deng Truppen aus entfernten Provinzen, die kein Mandarin sprechen. Am Abend des 2. Juni betritt die 27. Armee die Vorstädte von Peking. Am Abend des 3. Juni erhält sie den Schießbefehl. In einem Zeitraum von nur wenigen Stunden kommt es zu einem blutigen Massaker mit Tausenden von Toten. Darauf folgt eine Hetzjagd im ganzen Land. Ein riesiger Repressionsapparat wird in Gang gesetzt, Gefängnisstrafen, Hinrichtungen.Heute, 30 Jahre danach, wird China noch immer autoritär regiert. Das Massaker auf dem Tian'anmen-Platz hat China ruhiggestellt. So dass die kommunistische Regierung das neue, wirtschaftlich erfolgreiche China entwickeln und aufbauen konnte.
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57:16
1989, Platz des Himmlischen Friedens ZEITGESCHICHTE Volk versus Partei (Folge: 1), F, USA 2019
Der Tian'anmen-Platz in Peking, direkt gegenüber der Verbotenen Stadt, ist der größte Platz der Welt – ein Ort, an dem das chinesische Volk und die regierende Kommunistische Partei normalerweise Einigkeit demonstrieren. Als sich hier am 15. April 1989 mehrere Tausend Studenten zu einer Trauerkundgebung für den verstorbenen ehemaligen Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas, Hu Yaobang, versammeln, werden Sprechchöre gegen Inflation, Korruption und Amtswillkür laut. Die Studenten fordern Menschenrechte und Demokratie und wollen darüber mit der Regierung verhandeln.Obwohl sich der damalige KP-Generalsekretär Zhao Ziyang gemäßigt zeigt, lässt sein politischer Gegner, Ministerpräsident Li Peng, einige Hundert Studenten, die vor dem Parteibüro kampieren, von der Polizei niederknüppeln. Daraufhin gründen die Studenten einen unabhängigen Studentenverband und besetzen am Tag der Beisetzung, dem 22. April, mit 200.000 Menschen den Platz gegenüber der Großen Halle des Volkes, wo die offizielle Trauerfeier abgehalten wird. Li Peng verweigert den Dialog, die Proteste wachsen sich zur einer Staatskrise aus.Als Generalsekretär Zhao Ziyang zu einem Staatsbesuch nach Nordkorea reisen muss, übernimmt Li Peng die Führung und trifft sich mit dem Parteipatriarchen Deng Xiaoping, der sich vor einer zweiten Kulturrevolution fürchtet. Deng fordert, die studentische Bewegung als „Unruhen“ einzustufen, was so viel wie „Verschwörung zum Umsturz der Regierung“ bedeutet und mit Gefängnis und Deportierung geahndet wird. Er lässt das Kriegsrecht verhängen.Dengs Erklärung wird am 26. April veröffentlicht und soll die Menschen einschüchtern, doch die erbosten Studenten kehren zum Tian'anmen-Platz zurück. Die Bewohner von Peking verlassen zu Millionen Fabriken, Büros und Geschäftshäuser und gehen auf die Straße – es wird die größte Demonstration in der Geschichte des Landes.
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69:32
Georg Friedrich Händel im Pariser Théâtre du Châtelet KLASSISCHE MUSIK, F 2020
Die italienischsprachige Opera seria stand im Europa des 18. Jahrhunderts hoch im Kurs. Einer ihrer Meister war der Barockkomponist Georg Friedrich Händel.Christophe Rousset und sein Ensemble interpretieren eine erlesene Auswahl der schönsten Opernwerke von Händel, darunter das bei seiner Uraufführung 1709 bejubelte Jugendwerk „Agrippina“ und die in London entstandenen Meisterwerke „Alcina“ (1735), „Tamerlano“ und „Julius Cäsar“ (1724).Brennende Leidenschaft, tiefe Verzweiflung, Verrat und Todesdrohungen – die Opera seria setzt traditionsgemäß auf große Gefühle. Im Mittelpunkt steht meist ein strahlender Held, der für seine Tugend mit einem Happy End belohnt wird.Händel machte die Opera seria in seiner englischen Wahlheimat populär, indem er erstklassigen Sängerinnen und Sängern die Rollen geradezu auf den Leib schrieb. Seine Arien, wechselweise Ausdruck von Leid und Leidenschaft, bestanden stets aus drei Teilen, wobei der letzte dem Interpreten besonders viel Raum zur individuellen Ausschmückung bot.Auch Dirigent Christophe Rousset umgibt sich für dieses Konzert im Théâtre du Châtelet mit den schönsten Stimmen: Sandine Piau arbeitet seit vielen Jahren mit den Talens Lyriques zusammen; an ihrer Seite steht die junge Mezzosopranistin Eve-Maud Hubeaux.Im menschenleeren Théâtre du Châtelet ersetzen die Kameras an diesem Abend das Publikum und bringen das rot-goldene Dekor des wunderschön restaurierten Saals besonders zur Geltung.Eine Auswahl an Instrumentalstücken, die die Talens Lyriques in langjähriger Auseinandersetzung mit dem Händel-Repertoire perfektioniert haben, ergänzen das abwechslungsreiche Programm.
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