ARTE Mediathek Mi, 21.07.

Mit wehenden Haaren gegen die Mullahs

Mit wehenden Haaren gegen die Mullahs

ARTE
VIDEO
Doku
Mit wehenden Haaren gegen die Mullahs

Mit wehenden Haaren gegen die Mullahs

Dokumentation

Die in Schweden lebende iranische Regisseurin Nahid Persson hat einige Dokumentarfilme gedreht, die sich mit der Korruption und der Grausamkeit der Führer im Iran befassen. Ihr jüngster Film “Mit wehenden Haaren gegen die Mullahs” stellt die Arbeit der im Exil lebenden Journalistin und Aktivistin Masih Alinejad in den Mittelpunkt. Masih, die über die sozialen Medien die Frauen im Iran dazu aufgerufen hatte, sich nicht der Verschleierungspflicht zu unterwerfen, hat inzwischen über 6 Millionen Follower. Sie ist zum Sprachrohr vieler Iraner geworden, über sie kommen die Gräueltaten ans Licht, die der Staat an seinen eigenen Bürgern begeht.Anfang 2019 begann Persson mit den Dreharbeiten, reiste nach New York, wo Masih lebt, und wurde über deren soziales Netzwerk einmal mehr mit der ungeschminkten Realität in ihrer Heimat konfrontiert. So ist der Film zum Beispiel hautnah bei den Protesten des iranischen Volkes gegen die erhöhten Benzinpreise im November 2019 dabei. Das Regime tötete damals in nur drei Tagen 1.500 Menschen. 7.000 wurden verhaftet, viele von ihnen zum Tode verurteilt. Obwohl das Internet blockiert war, fanden die Menschen im Iran einen Weg, ihre Videobotschaften an Masih zu senden."Masih ist mir sehr ähnlich. Sie ist eine Aktivistin. Ich bin ein Aktivist. Aber sie hat hundertmal mehr Energie als ich ... Ich war fasziniert von ihr – sie kann an zehn Orten gleichzeitig sein", sagt die Regisseurin. "Die Tatsache, dass ich mit diesem Film auch ihre Stimme sein konnte, war der Grund, diesen Film zu machen."
ARTE
VIDEO
Doku
War Diary

War Diary

ARTE
VIDEO
Doku
Vermisst

Vermisst

ARTE
VIDEO
Doku

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Mi 21.07.

3SAT PRO7
Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
ARTE Doku
Video
Video
57:04
Mit wehenden Haaren gegen die Mullahs DOKUMENTATION, S 2021
Die in Schweden lebende iranische Regisseurin Nahid Persson hat einige Dokumentarfilme gedreht, die sich mit der Korruption und der Grausamkeit der Führer im Iran befassen. Ihr jüngster Film “Mit wehenden Haaren gegen die Mullahs” stellt die Arbeit der im Exil lebenden Journalistin und Aktivistin Masih Alinejad in den Mittelpunkt. Masih, die über die sozialen Medien die Frauen im Iran dazu aufgerufen hatte, sich nicht der Verschleierungspflicht zu unterwerfen, hat inzwischen über 6 Millionen Follower. Sie ist zum Sprachrohr vieler Iraner geworden, über sie kommen die Gräueltaten ans Licht, die der Staat an seinen eigenen Bürgern begeht.Anfang 2019 begann Persson mit den Dreharbeiten, reiste nach New York, wo Masih lebt, und wurde über deren soziales Netzwerk einmal mehr mit der ungeschminkten Realität in ihrer Heimat konfrontiert. So ist der Film zum Beispiel hautnah bei den Protesten des iranischen Volkes gegen die erhöhten Benzinpreise im November 2019 dabei. Das Regime tötete damals in nur drei Tagen 1.500 Menschen. 7.000 wurden verhaftet, viele von ihnen zum Tode verurteilt. Obwohl das Internet blockiert war, fanden die Menschen im Iran einen Weg, ihre Videobotschaften an Masih zu senden."Masih ist mir sehr ähnlich. Sie ist eine Aktivistin. Ich bin ein Aktivist. Aber sie hat hundertmal mehr Energie als ich ... Ich war fasziniert von ihr – sie kann an zehn Orten gleichzeitig sein", sagt die Regisseurin. "Die Tatsache, dass ich mit diesem Film auch ihre Stimme sein konnte, war der Grund, diesen Film zu machen."
ARTE Doku
Video
Video
52:29
Vermisst DOKUMENTATION, F 2019
September 2011, Fort von Tamié in den französischen Alpen. Nach dem Besuch eines Elektro-Festivals verschwindet ein junger Mann spurlos, mitten in der Nacht. Alles, was von ihm bleibt, ist sein Rucksack. Als Jean-Christophe Morin zum letzten Mal gesehen wurde, war er offensichtlich in einer Notlage und flüchtete in den Wald.September 2012, Fort von Tamié. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach Jean-Christophe Morins Verschwinden wiederholt sich der Vorfall. Bei dem gleichen Musikfestival verschwindet Ahmed Hamadou. Wie Jean-Christophe war auch er allein zu Fuß unterwegs und hatte getrunken.Im Laufe der folgenden Jahre kämpfen die Familien der beiden Männer dafür, dass die Vorfälle ernst genommen werden. In den ersten Monaten werden zwar Suchaktionen gestartet, ein Ermittlungsverfahren wird jedoch nicht eingeleitet. Mangels neuer Beweise werden beide Fälle bald schon zu den Akten gelegt.Die Enttäuschung über das Rechtssystem ist bei Weitem nicht die einzige Last, welche die Familien zu tragen haben. Sie leiden vor allem darunter, dass die Ursachen für das Verschwinden ihrer Angehörigen im Dunkel bleiben. Sie haben das Gefühl, auf der anderen Seite des Spiegels in einer Art Parallelwelt gelandet zu sein: in einer ausweglosen Welt ohne Wahrheit und Antworten – und ohne die Möglichkeit, Abschied zu nehmen.Doch dann tritt eine neue Person auf den Plan, und die Situation nimmt eine unerwartete Wendung. Anfang 2018 gesteht der im Département Savoie wohnhafte Ex-Soldat Nordahl Lelandais die Morde an der kleinen Maëlys und an Arthur Noyer – zwei Fälle, die ganz Frankreich monatelang in Atem hielten. Journalisten bringen Lelandais in Verbindung mit dem unaufgeklärten Verschwinden mehrerer Personen in der Region, darunter Jean-Christophe und Ahmed.Die beiden Familien sind fassungslos: Der Killer, der gerade alle Schlagzeilen beherrscht, tritt plötzlich in ihr Leben. Nachdem sich jahrelang niemand um sie gekümmert hatte, stehen sie auf einmal selbst im medialen Rampenlicht. Ein Journalist bringt sie in Kontakt mit zwei renommierten Pariser Anwälten: Corinne Herrmann und Didier Seban haben sich auf Serienmörder spezialisiert und arbeiten am Vermisstenfall Estelle Mouzin.Mit ihrer Unterstützung fühlen sich die Angehörigen dem juristischen Prozedere gewachsen, die beiden Fälle werden wieder aufgerollt. Im November 2018 treten die Familien zum ersten Mal vor den Untersuchungsrichter.Ein neues, hoffnungsvolles Kapitel beginnt. Werden die Familien endlich die Wahrheit erfahren? Wird Nordahl Lelandais offiziell angeklagt, etwas mit dem Verschwinden ihrer Lieben zu tun zu haben?
ARTE Doku
Video
Video
103:05
War Diary DOKUMENTATION, D 2015
In der provisorischen Klinik in Aleppo werden die Verletzten wie Wellen angespült. Die Kamera lässt sich treiben, minutenlang, ohne Schnitt. Eine Bäckerei in einer engen Gasse, ein kleines Fenster in der Wand, die Hungernden warten stundenlang auf ein Brot. Die Menschen werden zum Treibgut des Krieges. In einer zerbombten Straße fegt ein Mann den Bürgersteig. Der Filmemacher Carsten Stormer hat die Brutalität, aber auch den Heldenmut der Menschen erlebt. Eine frühere Lehrerin wird zur Chefredakteurin einer Widerstandszeitung. Sie schmuggelt Cartoons gegen Assad durch die Checkpoints des Regimes. Die White Helmets graben anfangs ohne Helm und Spaten die Menschen aus den Trümmern. Der Film zeigt die Absurdität so eines Krieges. Carsten Stormer ist immer dabei und filmt Hunderte Stunden. Und er ahnt dabei nicht, welchen Preis er selbst dafür bezahlen muss. "Verwundete Menschen werden in dem kleinen Krankenhaus angeschwemmt. Einer nach dem anderen, im Minutentakt. Ich sehe, ich filme, und ich verdränge. Ich bekomme das viele Blut nicht mehr aus meinem Kopf und arbeite einfach weiter", sagt Stormer. Jeder, der längere Zeit in Syrien arbeitet, lässt ein Stück seiner Seele in dem zerrissenen Land zurück. "War Diary" ist ein sehr persönlicher Film, ein filmisches Essay über fünf Jahre.
Weitere Tage laden
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Sender navigieren
links | rechts
WISCHEN