ARTE Mediathek So, 28.02.

Haut an Haut

Haut an Haut - Eine kurze Kulturgeschichte der Berührung

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Haut an Haut - Eine kurze Kulturgeschichte der Berührung

Dokumentation

Berührungen sind überlebenswichtig. Eine Berührung kann Geborgenheit geben, sie kann Trost spenden oder Schutz, sie kann elektrisieren und erregen. Der Tastsinn ist der erste Sinn, den ein Embryo ausbildet, lange bevor er sehen, hören oder riechen kann. Ein Mensch, der nicht berührt wird, verkümmert, sozial und körperlich.Doch eine Berührung kann auch schmerzen, ekeln, verletzen und verängstigen. Es ist das Dilemma der Berührung: Alle sehnen sich nach ihr, aber fürchten sie zugleich. In der Kulturgeschichte der Menschheit wird die Berührung zum wichtigen Gradmesser: Die Art, wie Menschen einander berühren – über verschiedene Kulturen und Epochen hinweg –, und die Weise, wie die Kunst das Spannungsverhältnis zwischen Nähe und Distanz auslotet, verrät viel über Lebensgefühl, Stimmungen und Werte einer Gesellschaft.Die Kulturdokumentation taucht ein in das Phänomen Berührung und betrachtet es interdisziplinär aus dem Blickwinkel der Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaft, Haptikforschung, Philosophie und Kommunikationswissenschaft. Sie trifft Künstler, Denker, Wissenschaftler und ein Neugeborenes und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Kulturgeschichte der Berührung – vom Friedenskuss bis zum Social Distancing.
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Die ägyptische Expedition des Generals Bonaparte

Die ägyptische Expedition des Generals Bonaparte - Die Entdeckungen

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Elina Garanca und Juan Diego Flórez bei den Salzburger Festspielen

Elina Garanca und Juan Diego Flórez bei den Salzburger Festspielen

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

So 28.02.

3SAT PRO7
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52:04
Haut an Haut DOKUMENTATION Eine kurze Kulturgeschichte der Berührung, D 2021
Berührungen sind überlebenswichtig. Eine Berührung kann Geborgenheit geben, sie kann Trost spenden oder Schutz, sie kann elektrisieren und erregen. Der Tastsinn ist der erste Sinn, den ein Embryo ausbildet, lange bevor er sehen, hören oder riechen kann. Ein Mensch, der nicht berührt wird, verkümmert, sozial und körperlich.Doch eine Berührung kann auch schmerzen, ekeln, verletzen und verängstigen. Es ist das Dilemma der Berührung: Alle sehnen sich nach ihr, aber fürchten sie zugleich. In der Kulturgeschichte der Menschheit wird die Berührung zum wichtigen Gradmesser: Die Art, wie Menschen einander berühren – über verschiedene Kulturen und Epochen hinweg –, und die Weise, wie die Kunst das Spannungsverhältnis zwischen Nähe und Distanz auslotet, verrät viel über Lebensgefühl, Stimmungen und Werte einer Gesellschaft.Die Kulturdokumentation taucht ein in das Phänomen Berührung und betrachtet es interdisziplinär aus dem Blickwinkel der Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaft, Haptikforschung, Philosophie und Kommunikationswissenschaft. Sie trifft Künstler, Denker, Wissenschaftler und ein Neugeborenes und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Kulturgeschichte der Berührung – vom Friedenskuss bis zum Social Distancing.
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42:58
Elina Garanca und Juan Diego Flórez bei den Salzburger Festspielen KLASSISCHE MUSIK, D 2020
Für Elina Garanca, die seit Jahren zu den weltbesten Sängerinnen in ihrem Fach zählt, standen dabei erstmals Richard Wagners „Wesendonck-Lieder“ auf dem Programm. Der Liederzyklus entstand in den Jahren 1857/58 nach Gedichten von Mathilde Wesendonck, die als Muse Wagners während seines Aufenthalts in Zürich galt. Mit den Wiener Philharmonikern und Christian Thielemann hatte Garanca kongeniale Partner für die Lieder an ihrer Seite. In der Reihe „Canto lirico“ der Salzburger Festspiele präsentierte Juan Diego Flórez Werke unterschiedlicher Komponisten, darunter Lieder der italienischen Belcanto-Meister Vincenzo Bellini und Giuseppe Verdi sowie des Spätromantikers Richard Strauss. Dabei stellte der gefeierte Tenor, exzellent begleitet vom italienischen Pianisten Vincenzo Scalera, die gesamte künstlerische Breite seiner prägnanten Stimme unter Beweis.
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51:20
Die ägyptische Expedition des Generals Bonaparte GESCHICHTE Die Entdeckungen, F 2016
Während Napoleon auf dem Weg nach Syrien war, fuhren die beiden jungen Wissenschaftler Baptiste Prosper Jollois und Edouard de Villiers mit einer kleinen Gruppe von Forscher-Kollegen den Nil hinauf in den ägyptischen Süden, von dem sie so lange geträumt hatten. Sie bewunderten, zeichneten und vermaßen die Tempel und Gräber in Luxor, Philae, Karnak und Assuan. Auch die archäologisch sonst wenig interessierten Soldaten waren von den herrlichen Fresken und Flachreliefs ganz ergriffen. Doch der Traum war nur von kurzer Dauer.Die Forscher waren in ihre Arbeit vertieft und ahnten nicht, was sich in Akko, im heutigen Israel, abspielte: Die Truppen steckten fest, die Pest wütete und die Briten verbündeten sich mit den Osmanen. Die Franzosen bewegten sich auf dünnem Eis und machten doch eine bahnbrechende Entdeckung: Bei Reparaturarbeiten am Fort Rosette förderten sie eine schwere Tafel aus schwarzem Granit mit rätselhaften Inschriften zutage, die 20 Jahre später die Entzifferung der Hieroglyphen ermöglichen sollte. Der orientalische Traum zerbrach, und die französische Regierung war ratlos.Bonaparte verließ heimlich das Land und übergab General Kléber die Führung seiner Truppen. Die Situation war desaströs: leere Kassen, Aufstände, sich selbst überlassene Truppen. Soldaten und Wissenschaftler hatten ihre Illusionen längst verloren. Kléber übernahm die Führung, doch seine Ermordung und Ablösung durch Menou setzten der Expedition endgültig ein Ende. Im August 1801 kehrten die geschlagenen Franzosen in ihre Heimat zurück. Die Wissenschaftler konnten zwar viele wichtige Dokumente retten, der Stein von Rosette ging jedoch an die Engländer. Zehn Jahre später veröffentlichten die Franzosen die Ergebnisse ihrer Arbeit in der Text- und Bildsammlung „Description d'Egypte“ und legten damit den Grundstein für eine neue Wissenschaft, die Ägyptologie.
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50:45
Die ägyptische Expedition des Generals Bonaparte GESCHICHTE Die Eroberung, F 2016
Dem Ruf des siegreichen jungen Generals Bonaparte folgten 1798 mehr als 40.000 Soldaten, 10.000 Matrosen und rund 200 Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen, die im Hafen von Toulon an Bord von 400 Schiffen gingen, ohne das Ziel und die Dauer ihrer Reise zu kennen. Nach einer Woche auf See wurde endlich klar, wohin es ging: nach Ägypten, zur Wiege der Zivilisation. Das Direktorium hatte Bonaparte aufgetragen, den Engländern den Weg nach Indien abzuschneiden und Ägypten vielleicht sogar dauerhaft zu besetzen. Doch das Reich der Pharaonen hielt so manche Überraschung bereit … Jean-Baptiste Prosper Jollois und Edouard de Villiers, zwei junge Wissenschaftler, die sich an der Ecole Polytechnique angefreundet hatten, waren begeistert. Endlich konnten sie die Erkenntnisse der Aufklärung verbreiten und das Land entdecken, von dem sie so lange geträumt hatten! Doch die beiden hatten noch nie einen Krieg erlebt – und waren nicht vorbereitet auf das, was da kommen sollte: Wüstenwanderungen, Auseinandersetzungen mit den Mamluken, Seuchen und Krankheiten waren alles andere als das, was sie sich vorgestellt hatten. Die Wissenschaftler gründeten zwar das Institut d‘Egypte, ihre Hauptaufgabe war aber die logistische Unterstützung der Armee. Die Soldaten nahmen keinerlei Rücksicht, und während des Aufstands in Kairo mussten die Forscher sogar selbst zu den Waffen greifen. Bald wurden die militärischen Vorhaben wichtiger als archäologische Entdeckungen. Eine Enttäuschung für die Wissenschaftler, aber eine Freude für die Soldaten, die eine feindliche Stellung nach der anderen einnahmen und im Februar 1799 siegreich nach Syrien marschierten. Die zweiteilige historische Dokumentation erkundet Napoleons ägyptische Expedition mit Napoleon-Experten und erzählt insbesondere die Geschichte der zwei jungen Wissenschaftler.
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26:15
Die großen Mythen - Die Odyssee DOKUMENTATION Rückkehr nach Ithaka, F 2020
Sieben Jahre schon genießt Odysseus sein unbeschwertes Leben an der Seite von Kalypso. Aber trotz aller Annehmlichkeiten hat er immer wieder Heimweh und vermisst seine Frau und seinen Sohn. Zeus entsendet den Gott Hermes, der Kalypso auffordert, Odysseus gehen zu lassen. Gegen ihren Willen beugt sich Kalypso Zeus‘ Aufforderung und lässt Odysseus die Wahl – er entscheidet sich aufzubrechen und nach Hause nach Ithaka zu segeln.Schweren Herzens fügt sich Kalypso der Entscheidung ihres Geliebten. Gemeinsam bauen sie ein Segelschiff und Odysseus sticht schon bald in See. Doch der Meeresgott Poseidon, der sich nach wie vor rächen will, zerstört Odysseus‘ Schiff. Abermals findet sich der Ithaker-König auf einer unbekannten Insel wieder. Unterdessen kehrt sein Sohn Telemachos von seiner Sparta-Reise zu Menelaos nach Ithaka zurück. Er berichtet seiner Mutter, dass ihr Gatte noch lebt, und versteckt sich in einiger Entfernung zu den Freiern, die ihm drohen.Nach seinem Schiffbruch trifft Odysseus am Strand die Phaiaken-Prinzessin Nausikaa, die ihn zu ihren Eltern bringt. Bei einem Festmahl erzählt Odysseus den Phaiaken von seiner endlosen Irrfahrt. Mitfühlend versprechen sie, ihn nach Ithaka zu bringen. Sie wollen ihm ein Schiff zur Verfügung stellen, beladen mit Kisten voller Edelsteine, Bronze und Gold, Lebensmitteln und Wein. Doch am Ende der Reise erkennt Odysseus die Insel nicht wieder, auf der sie gelandet sind. Die Phaiaken haben ihn betrogen. Sie haben ihn nicht wie versprochen in seine Heimat zurückgebracht, sondern auf einer einsamen Insel ausgesetzt. Odysseus fühlt sich erneut von den Göttern verflucht.
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26:02
Die großen Mythen - Die Odyssee DOKUMENTATION Die Strafe des Zeus, F 2020
Odysseus hält sich genau an den Ratschlag der Zauberin Kirke: Kurs halten, mitten zwischen den Felsen durchfahren, die sie zu zermalmen drohen, nicht ausweichen, da sein Schiff sonst von der noch schrecklicheren Charybdis zerrissen würde. Alle haben nur Charybdis im Blick – so fest, dass sie die gefährlich nahe Skylla vergessen. Als Odysseus‘ Flotte dem Meeresungeheuer Charybdis ausweicht, zerstört Skylla, das mehrköpfige zweite Ungeheuer, drei Schiffe. Sein Heulen übertönt die markerschütternden Schreie der Seeleute, als sie von den abscheulichen Tentakeln gepackt und zerfetzt werden.Die vom Kampf erschöpften überlebenden Männer möchten sich auf der Insel des Sonnengottes Helios ausruhen, die sie in der Ferne erspähen Sie schöpfen Hoffnung, als sie entdecken, dass auf der Insel herrliche Kühe, Lämmer und Schafe grasen. Womöglich endlich ein sicherer Hafen auf ihrer Irrfahrt? Doch Teiresias hatte Odysseus gewarnt, sie dürften unter keinen Umstände Helios‘ Rinder anrühren, da sie sonst mit dem Leben bezahlen würden: Alle würden unter unsäglichen Qualen sterben und sämtliche Schiffe zerstört werden. Odysseus‘ Männer versprechen, die Warnung zu befolgen, doch schließlich schlachten sie mehrere Tiere, während ihr Anführer schläft. Als Odysseus das sieht, flieht er verzweifelt mit seiner Mannschaft.Helios verlangt von Zeus, die Männer zu bestrafen. Wenn die Verbrecher keine gerechte Strafe erhielten, so würde der Sonnengott aufhören, seine Strahlen auf die Erde zu schicken, und sich mit Hades verbünden. Der Göttervater Zeus kann nicht zulassen, dass weitere Unsterbliche Partei für seinen Bruder Hades ergreifen und sendet einen Orkan, der das Schiff zerstört. Einzig Odysseus überlebt. Auf einem aus den Trümmern gebauten Floß treibt er neun Tage und neun Nächte auf dem weiten Meer umher, bis er schließlich an der Insel der schönen Kalypso angespült wird. Die Nymphe verliebt sich sofort in den Schiffsbrüchigen. Sie nimmt ihn bei sich auf, umsorgt ihn und verspricht ihm sogar Unsterblichkeit.
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51:35
Jugend, Sex und Internet DOKUMENTATION Wenn Teenager Pornos gucken, D, F 2020
Anonym, kostenlos und kinderleicht. Noch nie war es so einfach, Pornos zu gucken. Ein Smartphone reicht, und mit wenigen Klicks öffnet sich die Welt der Pornografie. Die meisten Pornoseiten im Netz sind kostenlos und frei zugänglich – auch für Teenager.Die Dokumentation untersucht das Onlineverhalten von Kindern und Jugendlichen. Wie wirkt Pornografie auf die sexuelle Entwicklung? Internationale Studien zeigen: Der Erstkontakt mit Pornografie findet früh statt, häufig schon bei Kindern zwischen 12 und 13 Jahren. Kommunikationswissenschaftler Jens Vogelgesang von der Universität Hohenheim hat in einer repräsentativen Studie 1.048 Jugendliche befragt. 70 Prozent gaben an, bereits mit pornografischem Material in Berührung gekommen zu sein. Die Hälfte davon unfreiwillig durch Bilder in Klassenchats, bei Instagram oder in WhatsApp-Gruppen.Pornos sind Teil der Pubertät. Oft unterschätzen Eltern, was ihre Kinder bereits gesehen haben. Dass Jugendliche sich im Internet zurechtfinden, heißt nicht, dass sie dessen Inhalte auch einordnen können – im Gegenteil. "Wir dürfen Medienkompetenz nicht mit Lebenskompetenz verwechseln," sagt Julia von Weiler vom Verein "Innocence in Danger" in Berlin. Auch Sexualwissenschaftler fordern vom Gesetzgeber einen besseren Schutz. Doch nationale Verbote sind im World Wide Web wirkungslos. Und die meisten Jugendlichen können durchaus zwischen Pornografie und Realität unterscheiden. Wie gefährlich ist das Gucken von Pornos wirklich?
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52:27
Die Zwanziger - Das Jahrzehnt der Frauen GESCHICHTE Kunst und Karriere (Folge: 2), D 2020
Auch für die Frauen im Kunstbetrieb bedeutet das Ende des Ersten Weltkriegs eine Zäsur. Es eröffnet ihnen die Chance, aus dem Schatten der Männer zu treten und nicht mehr länger nur als Muse oder Künstlergattin männlichen Klischeevorstellungen gerecht zu werden. In ihren Ateliers entsteht nun eine neue, oft dezidiert weiblich geprägte Kunst. Dafür stehen die amerikanische Malerin Georgia O'Keeffe, die in Paris lebende Polin Tamara de Lempicka ebenso wie die Berliner Dadaistin Hannah Höch oder die russische Bildhauerin Wera Muchina. Das Leben und Schaffen dieser vier Künstlerinnen spiegelt die ganze Bandbreite der künstlerischen Möglichkeiten, die sich Frauen in den 20er Jahren Frauen bietet. Zwischen politischem Engagement und quälender Selbstbefragung, zwischen offensiver Selbstvermarktung und demonstrativer Weltabkehr. Die ARTE-Dokumentation stellt das einzigartige Œuvre dieser so unterschiedlichen Frauen vor. Sie sucht in New York, Berlin, Moskau und Paris nach den Spuren ihres Schaffens und blickt, mit oft sehr intimen Selbstzeugnissen, auf das bewegte Leben der vier Ausnahmekünstlerinnen zurück.   So wird deutlich, dass diese aufregende Ära zwischen den Weltkriegen Frauen nicht nur neue Möglichkeiten bot, sondern auch große persönliche Opfer auf dem Weg zu ökonomischer Unabhängigkeit und künstlerischer Selbstverwirklichung abverlangte. Heute werden die von den Künstlerinnen aufgeworfenen Fragen nach der Rolle der Frau in der Gesellschaft und nach dem spezifisch Weiblichen in ihrem Schaffen wieder mit Verve diskutiert.
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