ARTE
ARTE Mi 29.04.
Doku
Boas Hambo durchstreift die Gebiete der Region Kunene im Nordwesten Namibias seit seiner Kindheit ?- früher als Viehhirte, heute als Ranger. ARTE F
Hirten fürchten um ihr Vieh: Ein selbst gebauter Zaun soll Schutz vor den Löwen bieten. Um das Zusammenleben von Mensch und Tier zu ermöglichen, müssen Kompromisse gefunden werden. ARTE F
In der Region Kunene erwacht die Tierwelt zu neuem Leben: Der Wüstenlöwe war dort mit 20 Exemplaren vor 30 Jahren fast ausgestorben. Heute gibt es siebenmal so viele Löwen wie damals. ARTE F
Hunderte Kilometer Zaun trennen heute noch viele Löwen von ihrer Beute. Tiere, die sich auf der falschen Seite des Zauns befinden, können nicht passieren: Im schlimmsten Fall müssen sie verhungern. ARTE F
Tjava Tjijahura, die Verantwortliche für dieses Kommunalschutzgebiet und Mitgründerin der Initiative "Frauen für den Naturschutz", ist vom Nutzen des Wildtierkorridors überzeugt und empfindet ihn als eine Bereicherung für ihre Gemeinde. ARTE F

Freie Bahn für Wildtiere

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Leben mit den Wüstenlöwen

  • F 2022
  • 43'
Tiere Wissenschaftlerinnen und Umweltschützer setzen sich weltweit gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung dafür ein, Wildkorridore wiederherzustellen. In dieser Folge: In Namibia ist die Tierwelt unablässig auf Wanderschaft - auf der Suche nach Nahrung und Artgenossen zur Fortpflanzung. Doch die Privatisierung von Land und der Bau von Zäunen schränken ihre Lebensräume ein.

Inhalt

In der Region Kunene im Nordwesten Namibias stellt das tägliche Leben eine Herausforderung dar, denn die Ressourcen sind knapp. In dieser Wüste im südwestlichen Afrika, die zu den unwirtlichsten Gegenden der Welt zählt, teilt sich der Mensch den Lebensraum mit vielen Tierarten: Elefanten, Giraffen, Oryxantilopen, Springböcke und Paviane leben hier. Noch vor 30 Jahren errichteten die Menschen Zäune, um sich vor wilden Tieren zu schützen, und töteten sie, wenn sie ihnen zu nahe kamen. Zudem wurde intensiv gejagt, wodurch die Bestände stark dezimiert wurden. Heute sind viele Zäune abgebaut, der Wildkorridor ist wiederhergestellt, und die Tierwelt kehrt allmählich zurück. Innerhalb von drei Jahrzehnten hat sich die Situation grundlegend gewandelt. Ein Tier steht sinnbildlich für diese Entwicklung: der Wüstenlöwe. Vor 30 Jahren lebten nur noch 20 Exemplare in der Region, heute sind es siebenmal so viele. Die Hoffnung auf ein neues natürliches Gleichgewicht wächst. Doch der Zustand bleibt fragil - dieser Erfolg muss jeden Tag aufs Neue gesichert werden.

Sendungsinfos

Regie: Luc Marescot Stereo
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