ARTE
ARTE Mi 29.04.
Doku
Ein drei Monate altes weibliches Bartgeierküken wird für die Überwachung nach seiner Freilassung mit einem Sender ausgestattet. ARTE F
Béatrice und Gilbert Cochet haben ein Waldstück gekauft und sich selbst überlassen, damit Wildtiere - von Pflanzenfressern bis hin zu großen Beutegreifern - wieder zurückkehren. ARTE F
Eric Sourp (re.) und sein Kollege beobachten den von ihnen angesiedelten Steinbock-Bestand. ARTE F
Der Iberische Steinbock, der vor mehr als einem Jahrhundert hier ausgerottet wurde, ist in den Nationalpark Pyrenäen zurückgekehrt. Die Wildziegenart ist die Lieblingsspeise des Bartgeiers. ARTE F
Pierre Baptiste Ollier, Schafzüchter in der Haute-Loire, besorgt die zunehmende Präsenz der Geier: "Wir leben in ständiger Angst, dass die Ablammung schlecht verläuft und wir weniger Lämmer haben werden." ARTE F

Freie Bahn für Wildtiere

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Leben mit den Bartgeiern

  • F 2022
  • 43'
Tiere Wissenschaftlerinnen und Umweltschützer setzen sich weltweit gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung dafür ein, Wildkorridore wiederherzustellen. In dieser Folge: Zwischen den südfranzösischen Pyrenäen und den Alpen wird ein Luftkorridor für Greifvögel wiederhergestellt. Nur der Bartgeier hat Mühe, sich wieder niederzulassen ...

Inhalt

In Südfrankreich haben menschliche Eingriffe in die Natur zum Verschwinden charakteristischer Arten in den Gebirgsregionen geführt - insbesondere großer Greifvögel und felsbewohnender Huftiere. Zwischen den Pyrenäen und den Alpen wird ein Luftkorridor wiederhergestellt. Dieser weitläufige ökologische Bereich, der Lebensräume und Nahrung bietet, ist für große Greifvögel wie den Geier unerlässlich. Im Lauf der Geschichte hat sich jedoch der Mensch entlang des etwa tausend Kilometer langen Korridors niedergelassen, wodurch die Geier fast ausgerottet wurden. Dank der 1986 eingeführten Schutzmaßnahmen sind Gänsegeier, Mönchsgeier und Schmutzgeier wieder in ihre alte Heimat zurückgekehrt. Nur der Bartgeier hat Mühe, sich wieder niederzulassen. Der Einzelgänger, der sich nur langsam fortpflanzt, kommt nicht über die Randbereiche des Korridors hinaus. Mittlerweile ist sein Überleben gefährdet. Durch die gezielte Ansiedlung des Bartgeiers an strategisch wichtigen Punkten wird nun untersucht, wie diese Art und der Mensch künftig dauerhaft koexistieren können.

Sendungsinfos

Regie: Aurélie Saillard Stereo
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