ARTE
ARTE Sa. 17.01.
Doku
Das enorme Aufkommen von Nonnengänsen an Norddeutschlands Westküste freut Tierschützer - und besorgt die Bauern. Die Gänse fressen ihre Felder kahl. ARTE
Während Nonnengänse früher in Nordfriesland nur zu Besuch waren, bleiben einige inzwischen den ganzen Sommer hier. Und vermehren sich dank strikter Schutzmaßnahmen prächtig. ARTE
Martin Kühn ist Ranger im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Er freut sich über die vielen Nonnengänse. ARTE
Christine Detleffsen passt auf, dass keine Füchse oder andere Raubtiere den Gänsen zu nahe kommen. ARTE
Landwirt Momme Volquardsen hält nichts von den vielen Gänsen auf seinen Feldern und fürchtet um den Verlust seiner Ernten. Deshalb möchte er die Tiere um jeden Preis vertreiben. ARTE
Dagmar Cimiotti, Biologin und Vogelforscherin, beobachtet eine Zunahme von Nonnengänsen an Norddeutschlands Westküste. ARTE

GEO Reportage

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Wilde Waterkant: Nordfriesland und seine Gänse

  • D 2021
  • 32'
Reportage Die Gänse kommen! Für Naturschützer Martin Kühn ein Grund zum Jubeln. Riesige Schwärme lassen sich jeden April in Nordfriesland nieder, bevor es weitergeht in die arktischen Brutgebiete. Was Naturfreunde begeistert, ist für Bauern an der Küste eine Katastrophe: Die Gänse rasten nun auf ihren Feldern und fressen jeden Halm kurz.

Inhalt

Noch vor 50 Jahren waren Nonnengänse vom Aussterben bedroht. Heute gibt es wieder Hunderttausende. Brüteten sie früher nur in den Polargebieten, sind sie inzwischen auch an der Ostsee und selbst an Norddeutschlands Westküste zu finden. Was Biologen und Naturschützer extrem freut, alarmiert jedoch zunehmend viele Landwirte. Denn die Vögel richten erheblichen Schaden auf ihren Feldern an. Und nicht nur das: Während die Tiere früher in Nordfriesland nur als Kurzzeitgäste zu Besuch waren, bleiben einige von ihnen inzwischen den ganzen Sommer hier. Und vermehren sich dank strikter Schutzmaßnahmen prächtig. In den Augen vieler Bauern sind die inzwischen nicht mehr gerechtfertigt. Sie fordern eine Bejagung und wollen notfalls selbst zum Gewehr greifen. Das wollen Naturschützer und Vogelliebhaber verhindern. Einer davon ist Martin Kühn, Ranger im Nationalpark Wattenmeer. Doch wie könnte schlussendlich ein Kompromiss für beide Seiten aussehen?

Hintergrund

"GEO Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.

Sendungsinfos

Regie: Sven Jaax Untertitel, Stereo
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