ARTE
ARTE Do. 22.01.
Film
Sein neuer Job hilft Frank (Pål Sverre Hagen), sich etwas aus den Klauen seiner Mutter (Nina Andresen Borud) zu befreien, bei der er noch immer wohnt. ZDF
Frank Farrelli (Pål Sverre Hagen, li.), Blenda (Tuva Novotny, 2.v.l.), der Sheriff (Paul Gross, Mi.), der Pastor (Nicolas Bro, 2.v.r.) und der Arzt (Don McKellar, re.) statten den Verunglückten einen Besuch im Krankenhaus ab. ZDF
Die Kommission - bestehend aus dem Pastor (Nicolas Bro), dem Sheriff (Paul Gross) und dem Arzt (Don McKellar, v.l.) der Stadt - stellt Frank Farrelli (Pål Sverre Hagen, vo.) als Überbringer schlechter Nachrichten ein. ZDF
Frank Farrelli (Pål Sverre Hagen) hat eine der wenigen Festanstellungen in der Kleinstadt Karmack. Sein Beruf: Überbringer schlechter Nachrichten. ZDF
Unglücksbote Frank (Pål Sverre Hagen, re.) muss dem Ehepaar Mills (Daniel Drewes, Nicola Inden) schlechte Nachrichten überbringen. ZDF
Noch weiß der Metzger Bill (Jim Stark, li.) nicht, dass auch er zu den Unglücksfällen zählt, für die Frank (Pål Sverre Hagen, re.) zuständig ist. ZDF
Frank (Pål Sverre Hagen) verliebt sich in seine Kollegin Blenda (Tuva Novotny), die neben ihm den letzten Job im öffentlichen Dienst in Karmack hat. ZDF

The Middle Man - Ein Unglück kommt selten allein

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • DK, D, N 2020
  • 89'
Tragikomödie Die US-Kleinstadt Karmack hat schon bessere Zeiten gesehen. Wer nicht wegzieht, ist auf Arbeitssuche, und so kommt es dem schüchternen Frank Farrelli gelegen, dass die Stadt einen "Mittelsmann" sucht. Seine Aufgabe ist überschaubar: Er muss die Angehörigen informieren, wenn sich wieder ein Unglück ereignet hat. Frank blüht in seinem Job auf, verliebt sich in die Rathaussekretärin Blenda und schafft es sogar, sich etwas aus den Klauen seiner Mutter zu befreien, bei der er noch immer wohnt. Doch dann nehmen die seltsamen Unglücke und Todesfälle überhand ...
Mit Pål Sverre Hagen, Don McKellar, Kenneth Welsh, Rossif Sutherland, Tuva Novotny, Paul Gross, Nina Andresen Borud, Aksel Hennie, Trond Fausa, Nicolas Bro

Inhalt

Die amerikanische Kleinstadt Karmack hat schon bessere Zeiten gesehen. Wer nicht wegzieht, ist auf Arbeitssuche. Zu allem Überfluss erlebt die Stadt eine ungewöhnliche Häufung von Unglücksfällen. Um nicht selbst die schlechten Nachrichten überbringen zu müssen, engagiert eine Kommission - bestehend aus Sheriff, Arzt und Pastor - einen "Mittelsmann". Dessen einzige Aufgabe ist überschaubar: Er muss die Angehörigen informieren, wenn wieder etwas passiert ist. Der ruhige Frank Farrelli scheint perfekt für den Job, hat er doch jahrelang bei der Bahn gearbeitet und auch dort zumeist schlechte Nachrichten überbracht. Frank blüht in seinem Job auf, verliebt sich in die Rathaussekretärin Blenda und schafft es sogar, sich etwas aus den Klauen seiner Mutter zu befreien, bei der er noch immer wohnt. Doch der Druck des Jobs lastet immer schwerer auf ihm und mit jedem Unglück kommen die Einschläge näher. Denn irgendwann gilt er selbst als Unglücksbringer und wird in einen skurrilen Mordfall verwickelt, der ihn vom Mittelsmann zum Mittäter macht. "The Middle Man - Ein Unglück kommt selten allein" erzählt am Beispiel einer fiktiven Stadt im sogenannten Rust Belt der USA von Niedergang, Tod und Trauer, aber auch von der Unfähigkeit der Menschen, damit halbwegs adäquat umzugehen. Aus dem Scheitern einer angemessenen Trauerarbeit zieht der Film immer wieder seine komischsten Momente. Bent Hamers staubtrockener, tiefschwarzer Humor erinnert an die Coen-Brüder. Doch seine Filme kommen weniger aus dem Genrekino als aus einer sehr eigenen Form von schrägem Sozialdrama.

Hintergrund

Für "The Middle Man - Ein Unglück kommt selten allein" hat Bent Hamer den Roman "Der Sommer, in dem meine Mutter zum Mond fliegen wollte" (Originaltitel: "Sluk") von Lars Saabye Christensen adaptiert. Wobei sich nur der mittlere Teil des Buchs im Film wiederfindet. Die filmische Umsetzung ist dabei ebenso eigenwillig und besonders wie Ane Bruns Version des Radiohead-Songs "How To Disappear Completely", mit der der Film endet. Der emotionale Gehalt allerdings bleibt in beiden Fällen intakt: eine Stimmung zwischen Melancholie, Trauer und absurder Komik.

Sendungsinfos

Darsteller: Pål Sverre Hagen, Don McKellar, Kenneth Welsh, Rossif Sutherland, Tuva Novotny, Paul Gross, Nina Andresen Borud, Aksel Hennie, Trond Fausa, Nicolas Bro Regie: Bent Hamer Drehbuch: Bent Hamer Musik: Jonathan Goldsmith, Ane Brun Kamera: John Christian Rosenlund Produzent: Bent Hamer Untertitel, Hörfilm, Stereo
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