ARTE
ARTE Mi. 21.01.
Doku
Die Crozet- und Kerguelen-Inseln am Rande des Südpolarmeers ARTE
Königspinguine umrunden die Antarktis trotz Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius ? zum Brüten kommen sie an Land. ARTE
Jährlich ziehen viele verschiedene Tierarten zum Brüten an die Küste des Südpolarmeers ? darunter die Sturmvögel. ARTE

Tiere im Sturm

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Gefiederte Überlebenskämpfer

  • F 2025
  • 43'
Tiere Jährlich kehren Zehntausende Königspinguine, Albatrosse und Sturmvögel zu den abgelegenen Crozet- und Kerguelen-Inseln zurück - ein gewaltiges Naturschauspiel. Die Vögel trotzen eisigen Stürmen, um sich fortzupflanzen. Doch ihre Bestände brechen ein, ohne klare Ursache. Seit mehr als 60 Jahren untersuchen Forschungsteams das Schrumpfen der Populationen und die unglaublichen Wanderungen der gefiederten Überlebenskünstler. Die Dokumentation zeigt die fragile Schönheit dieses Ökosystems - und warnt zugleich vor seinem möglichen Verschwinden.

Inhalt

Am Rande des Südpolarmeers, wo eisige Stürme über die Crozet- und Kerguelen-Inseln fegen, spielt sich jährlich ein faszinierendes Naturschauspiel ab: Millionen Königspinguine, Albatrosse und Sturmvögel kehren zum Brüten an Land zurück. Doch ihre Populationen brechen ein - manche Arten verloren in den vergangenen 50 Jahren mehr als die Hälfte ihrer Bestände. Die Ursachen bleiben rätselhaft. Seit den 1960er-Jahren versuchen Ornithologen, das Geheimnis zu lüften. Mit Hilfe von Peilsendern verfolgen sie die Vögel auf ihren epischen Wanderungen: Albatrosse umrunden die Antarktis in wochenlangen Flügen, Pinguine trotzen Temperaturen von bis zu minus 40 Grad. Doch die Daten zeigen auch: Nahrung wird knapper, da sich durch den Klimawandel die Jagdgebiete der Tiere nach Süden verschieben. Viele Jungtiere verhungern. Die Dokumentation begleitet Forschende in eine der letzten Wildnisse der Erde. Sie zeigt atemberaubende Bilder von Balzritualen, verzweifelten Futtersuchen in tobenden Stürmen - und den bedrohlichen Zeichen des Wandels. Die Verschiebung von Meeresströmungen und industrielle Fischereiflotten bedrohen das fragile Gleichgewicht. Während die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Antworten ringen, wird klar: Das Schicksal dieser Vögel ist ein Warnsignal. Ihr Überleben hängt davon ab, ob wir die letzten unberührten Regionen unseres Planeten noch retten können.

Sendungsinfos

Regie: Marta Sostres, Kévin Peyrusse Stereo
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