Kultur Heute Weekend präsentiert Themen und Beiträge aus Österreich in einer neuen Bildsprache und Erzählweise - für all jene, die sich auch im digitalen Universum zuhause fühlen. Der Begriff "Kultur" wird weit gefasst: Neben Musik, Serien oder Computerspielen wird auch über die Alltagskultur des Miteinanders, sowie die Kommunikation zwischen den Kulturen in einer pluralen Gesellschaft berichtet.
Im Rahmen des Angebotes für österreichische Volksgruppen informiert die Sendung Burgenland-Kroaten über aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft, zeigt aber auch Freizeitangebote und Termine auf.
Aufbrechen, Unterwegssein und Ankommen - diese drei grundlegenden Säulen des Pilgerns sind das Credo von Alexander Rüdiger, mit dem er sich in dieser Neuproduktion von 'Land der Berge' auf einen neuen Weg begibt: den Bergpilgerweg "Hoch und Heilig". Auf einer spirituellen Reise von über 200 Kilometern, 13.000 Höhenmetern und durch drei Länder - Kärnten, Osttirol und Südtirol - erlebt der einstige Moneymaker der Nation eine einzigartige Pilgerreise. Begleitet wird er dabei von Inge Egger aus Matrei und dem Lienzer Edi Unteweger. Mit der Natur an ihrer Seite geht es für die drei Pilger:innen auf eine neuntägige Reise der Selbsterfahrung. Durch Felsen und Grate, über Hügel und Almen hinweg entdecken die drei Pilger:innen Orte der Kraft, die ihnen Inspiration und inneren Frieden schenken. Schnell wird dabei klar: Dieser Weg ist weit mehr als nur eine Wanderung. Inmitten der Stille der Landschaft und den rauen, bizarren Bergen der Lienzer Dolomiten gewährt der Film einen feinfühligen Einblick in die persönlichen Gedanken der Pilger:innen und zeigt eindrucksvoll das einzigartige Gefühl dieser spirituellen Wanderung.
ORF III überträgt am Ostermontag den evangelischen Gottesdienst A.B. aus Oberwart im Burgenland. Der Ostermontag und die Osterwoche stehen im Zeichen der Jünger, die von Jerusalem nach Emmaus wandern und erst beim Abschied und bei der gemeinsamen Mahlfeier erkennen, wer sie begleitet hat.
Regisseurin Anita Lackenberger begibt sich in ihrer Dokumentation auf Spurensuche nach den vielfältigen Osterglocken, die Tirol zu bieten hat, nach ihren individuellen Klängen und Geschichten, und stellt einige der besten regionalen österlichen Gaumenfreuden vor.
In den Alpen gibt es einen reichen "Glockenschatz" - viele Glocken läuten immer noch wie vor hundert und mehr Jahren, unter anderem auch mit ihren eigenen Melodien, die für das Osterfest geschaffen worden sind.
Glocken sind wesentliche Begleiterinnen im Tongeschehen einer Stadt oder einer Gemeinde. Sie gehören zum Alltag und zu den Festtagen. Im Klang der Glocken wird auch im kulinarischen Sinne gefeiert: etwa mit "Osterbrot" oder "Fochaz" - der ursprünglich aus Südtirol stammenden Variante, die heute ebenso in Nordtirol zur Osterjause gehört. In einigen Klöstern wird noch selbst gebacken, bei anderen gibt es angeschlossene Bäckereien, in denen die kulinarischen Spezialitäten erworben werden können - doch jedes hat auch seine eigenen Ostertraditionen und Geschichten.
ORF III zeigt die in Österreich produzierte Serie mit Josef Meinrad als "Pater Brown" basierend auf den Kriminalgeschichten des englischen Autors Gilbert K. Chesterton.
Als Geistlicher mit detektivischen Fähigkeiten löste Meinrad mysteriöse Kriminalfälle - nicht selten zum Unmut seiner kirchlichen Vorgesetzten. Unterstützung bei der Verbrecherjagd kam von Guido Wieland als Inspektor Smith und natürlich von allerhöchster Ebene: vom lieben Gott.
Mit: Josef Meinrad , Ernst Fritz Fürbringer , Guido Wieland , Eduard Linkers . Regie: Imo Moszkowicz. Deutschland/Österreich 1968
Das Leben des Brian (Originaltitel: Monty Python's Life of Brian) ist eine Komödie der britischen Komikergruppe Monty Python aus dem Jahr 1979. Der naive und unauffällige Brian, zur gleichen Zeit wie Jesus geboren, wird durch Missverständnisse unfreiwillig als Messias verehrt. Weil er sich gegen die römischen Besatzer engagiert, findet er schließlich in einer Massenkreuzigung sein sinnloses Ende. Regie: Terry Jones. Besetzung: Graham Chapman, Michael Palin, John Cleese, Terry Jones, Eric Idle, Terry Gilliam, Sue Jones-Davies, Kenneth Colley, Terence Bayler, John Young, Carol Cleveland, Neil Innes, Spike Milligan, George Harrison.
Mit Graham Chapman, Terry Gilliam, John Cleese, Eric Idle
In seinem Kinodebüt stellt Jungregisseur Marcus H. Rosenmüller sämtliche Heimatfilm-Klischees auf den Kopf. Zwischen Komödie und Schwank angesiedelt, erzählt er ebenso humorvoll wie dramatisch eine 'ur-bayerische' Lausbubengeschichte. Fritz Karl überzeugt als Dorfwirt, der seinen Sohn auf dem Weg durchs rustikale Fegefeuer begleitet.
Der elfjährige Sebastian, Sohn des Dorfwirts Lorenz, ist ein echter bayerischer Lausbub. Seiner eigenen Einschätzung nach, ist ihm ob seiner Streiche das Fegefeuer gewiss. Als er erfährt, dass seine Mutter bei seiner Geburt, und nicht - wie bisher erzählt - bei einem Unfall verstorben ist, fühlt er sich schuldig. Fortan will er sich von den Sünden reinwaschen oder unsterblich werden. Ein gesprengter Hase, unsittliche Anträge an die Lehrerin und andere Unglückseligkeiten zeigen jedoch gegenteilige Wirkung.
Mit Markus Krojer, Fritz Karl, Jule Ronstedt, Jürgen Tonkel, Saskia Vester
Voller Ungeduld wartet Oberin Ludwiga auf das Eintreffen der jungen Ordensschwester Camilla aus Rom. Der Ruf der eigensinnigen, aber liebenswerten Nonne, die ins Landkloster Marienthal strafversetzt wurde, lässt Schlimmes erahnen. Und tatsächlich beginnen sogleich die Probleme. Bei den Vorbereitungen zu einer Hochzeit geschieht in der Klosterkapelle ein Mord. Umgehend nimmt Camilla die Ermittlungen auf - und kommt damit Kommissar Josef Baumert empfindlich in die Quere.
Mit Ann-Kathrin Kramer, Günther Maria Halmer, Brigitte Janner, Anne von Linstow, Deborah Kaufmann, Rüdiger Vogler, Sebastian Rüger
Camilla ist ein Energiebündel mit Mission. Die Klosterschwester hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwarze Schäfchen der irdischen Gerichtsbarkeit zuzuführen - nicht immer zur Freude ihres weltlichen Pendants. Spritzige Krimi-Komödie in bester Screwball-Tradition.
Bei der Heimkehr von einem Konzert kommt Schwester Anabel einem Einbrecher ins Gehege. Sie überlebt die Kollision schwer verletzt und fällt ins Koma, der Einbruch selbst entpuppt sich rasch als Kunstraub mit womöglich tödlichen Folgen. Denn Anabel wurde von vorne niedergeschlagen, kann den Täter also erkannt haben und schwebt daher in höchster Gefahr. Als die Rufe nach Personenschutz an Kommissar Baumert abprallen, ermittelt ihre beste Freundin Camilla kurzerhand auf eigene Faust.
Mit Ann-Kathrin Kramer, Günther Maria Halmer, Brigitte Janner, Lars Gärtner, Martin Brambach
Erneut liefern sich Ordensfrau Camilla und Kommissar Baumert (alias Ann-Kathrin Kramer und Günther Maria Halmer) bei Mordermittlungen ein Kräftemessen. Als Winzerhelfer Franky Strobel getötet wird, begeben sich die eigensinnige Nonne und der mürrische Schnüffler unabhängig voneinander auf Spurensuche.
Inmitten der Weinberge entdeckt Schwester Camilla die Leiche von Winzerhelfer Franky Strobel. Sogleich informiert sie Kommissar Baumert über den grausigen Fund, kann aber wieder einmal nicht umhin, selbt zu ermitteln. Während Baumert Strobels Arbeitgeber Feuerbach genauer unter die Lupe nimmt und dabei einen möglichen Weinskandal aufdeckt, vermutet Camilla, dass Strobels Tod etwas mit den ominösen Schadensfällen zu tun hat, die in letzter Zeit gehäuft auf dem Feuerbach'schen Weingut aufgetreten sind.
Mit Ann-Kathrin Kramer, Günther Maria Halmer, Brigitte Janner, Anne von Linstow, Nadja Zwanziger, Mathias Herrmann, Steffen Will, Klaus Spürkel, Horst Krebs
Malerische Kapellen, pittoreske Kirchtürme, romantische Panoramen - Österreichs Alpen und Voralpen wären nicht komplett ohne die vielen Kirchlein. Um jedes dieser Gotteshäuser ranken sich Geschichten und Traditionen. Erhalten bleiben sie oft nur, weil Ortsansässige diese Kleinodien ehrenamtlich pflegen und mit ihrem unermüdlichen Einsatz zu Orten der Zusammenkunft und Gemeinschaft machen. Zum heurigen Osterfest hat sich Regisseurin Sandra Rak in dieser Neuproduktion einige der schönsten dieser Kirchen angesehen und erzählt in ihrem Film, wie sie die Gegend und die Menschen in den Regionen prägen.
Die Amish: Sie sehen sich, als die direkten Nachfahren von Adam, und Eva und ihre Lebensweise, ist dieser Annahme angepasst. Viele von ihnen verzichten gänzlich auf Elektrizität, reisen in Pferdekutschen und leben isoliert auf ihren Farms, entfernt von den Verlockungen des 21. Jahrhunderts. Andere hingegen lassen sich trotz ihres strengen Glaubens auch den Strandurlaub in Miami nicht entgehen. Wie verträglich also ist die traditionelle Lebensweise der Amish mit der amerikanischen Moderne? Wie erhält man eine solche Gemeinschaft, in einem Land voller Versuchungen? Tellerwäscher und Millionär: Auch ohne moderne Technologien führen Mitglieder der Amish erfolgreiche Unternehmen. Sie werben für ihre Produkte mit dem Versprechen "100% Amish Qualität". Dennoch führen ein veraltetes Geschlechterbild sowie der Verzicht auf moderne Technologien dazu, dass Armut in der Glaubensgemeinschaft weitverbreitet ist. Zwar beziehen die Amish keinen Anspruch auf Sozialversicherungen, auf die Gemeinschaft ist jedoch Verlass. Hier gilt: Gemeinschaft geht über Individualität.
Der Stephansdom ist nicht nur ein Haus für Gott und die Menschen, sondern auch für alle Teile der Schöpfung, also auch die Tiere. Dompfarrer Toni Faber hat ein Auge auf die Wiener Haustiere und veranstaltet jedes Jahr rund um das Assisi-Fest eine feierliche Tiersegnung auf dem Stephansplatz. In den Dom selbst dürfen Tiere nicht hinein, mit Ausnahme von Blinden- und Assistenzhunden, die eine Sondergenehmigung haben. Von den Haustieren abgesehen gibt es eine bunte Schar von Wildtieren wie Falken, die auf dem Turm nisten, oder Mäuse, die das Gewölbe bevölkern. Auf dem Dach des Gotteshauses betreut Peter Stich, Imker in fünfter Generation, einen Stock Bienen. Wolfgang Niedermair zeigt in dieser ORF III Produktion, wie der Dom, dessen figuraler Schmuck der animalischen Welt entlehnt ist, zur Heimat vieler lebendiger Tiere geworden ist.
Das malerische Lavanttal mit seinen Felsen und Ruinen ist einer der Kärntner Sehnsuchtsplätze, zu denen es die Menschen immer wieder hinzieht. Die Gemeinde St. Paul liegt zwar nur auf vierhundert Meter Seehöhe, ist aber geprägt von dem alpinen Flair Kärntens und von der beeindruckenden Anlage des gleichnamigen Beneditkinerstiftes. Lebensgefühl und Sinnlichkeit des Barock werden im Klostergarten mit angeschlossenem "Hildegardinum" für Besucher aus nah und fern ebenso erlebbar wie das Geschick der Benediktiner, als "Gärtner Europas" aus Pflanzen Arzneien zu gewinnen und somit die Pharmaziegeschichte mit zu gestalten.
Malerische Kapellen, pittoreske Kirchtürme, romantische Panoramen - Österreichs Alpen und Voralpen wären nicht komplett ohne die vielen Kirchlein. Um jedes dieser Gotteshäuser ranken sich Geschichten und Traditionen. Erhalten bleiben sie oft nur, weil Ortsansässige diese Kleinodien ehrenamtlich pflegen und mit ihrem unermüdlichen Einsatz zu Orten der Zusammenkunft und Gemeinschaft machen. Zum heurigen Osterfest hat sich Regisseurin Sandra Rak in dieser Neuproduktion einige der schönsten dieser Kirchen angesehen und erzählt in ihrem Film, wie sie die Gegend und die Menschen in den Regionen prägen.
Die Amish: Sie sehen sich, als die direkten Nachfahren von Adam, und Eva und ihre Lebensweise, ist dieser Annahme angepasst. Viele von ihnen verzichten gänzlich auf Elektrizität, reisen in Pferdekutschen und leben isoliert auf ihren Farms, entfernt von den Verlockungen des 21. Jahrhunderts. Andere hingegen lassen sich trotz ihres strengen Glaubens auch den Strandurlaub in Miami nicht entgehen. Wie verträglich also ist die traditionelle Lebensweise der Amish mit der amerikanischen Moderne? Wie erhält man eine solche Gemeinschaft, in einem Land voller Versuchungen? Tellerwäscher und Millionär: Auch ohne moderne Technologien führen Mitglieder der Amish erfolgreiche Unternehmen. Sie werben für ihre Produkte mit dem Versprechen "100% Amish Qualität". Dennoch führen ein veraltetes Geschlechterbild sowie der Verzicht auf moderne Technologien dazu, dass Armut in der Glaubensgemeinschaft weitverbreitet ist. Zwar beziehen die Amish keinen Anspruch auf Sozialversicherungen, auf die Gemeinschaft ist jedoch Verlass. Hier gilt: Gemeinschaft geht über Individualität.
Der Stephansdom ist nicht nur ein Haus für Gott und die Menschen, sondern auch für alle Teile der Schöpfung, also auch die Tiere. Dompfarrer Toni Faber hat ein Auge auf die Wiener Haustiere und veranstaltet jedes Jahr rund um das Assisi-Fest eine feierliche Tiersegnung auf dem Stephansplatz. In den Dom selbst dürfen Tiere nicht hinein, mit Ausnahme von Blinden- und Assistenzhunden, die eine Sondergenehmigung haben. Von den Haustieren abgesehen gibt es eine bunte Schar von Wildtieren wie Falken, die auf dem Turm nisten, oder Mäuse, die das Gewölbe bevölkern. Auf dem Dach des Gotteshauses betreut Peter Stich, Imker in fünfter Generation, einen Stock Bienen. Wolfgang Niedermair zeigt in dieser ORF III Produktion, wie der Dom, dessen figuraler Schmuck der animalischen Welt entlehnt ist, zur Heimat vieler lebendiger Tiere geworden ist.
Das malerische Lavanttal mit seinen Felsen und Ruinen ist einer der Kärntner Sehnsuchtsplätze, zu denen es die Menschen immer wieder hinzieht. Die Gemeinde St. Paul liegt zwar nur auf vierhundert Meter Seehöhe, ist aber geprägt von dem alpinen Flair Kärntens und von der beeindruckenden Anlage des gleichnamigen Beneditkinerstiftes. Lebensgefühl und Sinnlichkeit des Barock werden im Klostergarten mit angeschlossenem "Hildegardinum" für Besucher aus nah und fern ebenso erlebbar wie das Geschick der Benediktiner, als "Gärtner Europas" aus Pflanzen Arzneien zu gewinnen und somit die Pharmaziegeschichte mit zu gestalten.
Malerische Kapellen, pittoreske Kirchtürme, romantische Panoramen - Österreichs Alpen und Voralpen wären nicht komplett ohne die vielen Kirchlein. Um jedes dieser Gotteshäuser ranken sich Geschichten und Traditionen. Erhalten bleiben sie oft nur, weil Ortsansässige diese Kleinodien ehrenamtlich pflegen und mit ihrem unermüdlichen Einsatz zu Orten der Zusammenkunft und Gemeinschaft machen. Zum heurigen Osterfest hat sich Regisseurin Sandra Rak in dieser Neuproduktion einige der schönsten dieser Kirchen angesehen und erzählt in ihrem Film, wie sie die Gegend und die Menschen in den Regionen prägen.
Die Amish: Sie sehen sich, als die direkten Nachfahren von Adam, und Eva und ihre Lebensweise, ist dieser Annahme angepasst. Viele von ihnen verzichten gänzlich auf Elektrizität, reisen in Pferdekutschen und leben isoliert auf ihren Farms, entfernt von den Verlockungen des 21. Jahrhunderts. Andere hingegen lassen sich trotz ihres strengen Glaubens auch den Strandurlaub in Miami nicht entgehen. Wie verträglich also ist die traditionelle Lebensweise der Amish mit der amerikanischen Moderne? Wie erhält man eine solche Gemeinschaft, in einem Land voller Versuchungen? Tellerwäscher und Millionär: Auch ohne moderne Technologien führen Mitglieder der Amish erfolgreiche Unternehmen. Sie werben für ihre Produkte mit dem Versprechen "100% Amish Qualität". Dennoch führen ein veraltetes Geschlechterbild sowie der Verzicht auf moderne Technologien dazu, dass Armut in der Glaubensgemeinschaft weitverbreitet ist. Zwar beziehen die Amish keinen Anspruch auf Sozialversicherungen, auf die Gemeinschaft ist jedoch Verlass. Hier gilt: Gemeinschaft geht über Individualität.
Das malerische Lavanttal mit seinen Felsen und Ruinen ist einer der Kärntner Sehnsuchtsplätze, zu denen es die Menschen immer wieder hinzieht. Die Gemeinde St. Paul liegt zwar nur auf vierhundert Meter Seehöhe, ist aber geprägt von dem alpinen Flair Kärntens und von der beeindruckenden Anlage des gleichnamigen Beneditkinerstiftes. Lebensgefühl und Sinnlichkeit des Barock werden im Klostergarten mit angeschlossenem "Hildegardinum" für Besucher aus nah und fern ebenso erlebbar wie das Geschick der Benediktiner, als "Gärtner Europas" aus Pflanzen Arzneien zu gewinnen und somit die Pharmaziegeschichte mit zu gestalten.
Der Stephansdom ist nicht nur ein Haus für Gott und die Menschen, sondern auch für alle Teile der Schöpfung, also auch die Tiere. Dompfarrer Toni Faber hat ein Auge auf die Wiener Haustiere und veranstaltet jedes Jahr rund um das Assisi-Fest eine feierliche Tiersegnung auf dem Stephansplatz. In den Dom selbst dürfen Tiere nicht hinein, mit Ausnahme von Blinden- und Assistenzhunden, die eine Sondergenehmigung haben. Von den Haustieren abgesehen gibt es eine bunte Schar von Wildtieren wie Falken, die auf dem Turm nisten, oder Mäuse, die das Gewölbe bevölkern. Auf dem Dach des Gotteshauses betreut Peter Stich, Imker in fünfter Generation, einen Stock Bienen. Wolfgang Niedermair zeigt in dieser ORF III Produktion, wie der Dom, dessen figuraler Schmuck der animalischen Welt entlehnt ist, zur Heimat vieler lebendiger Tiere geworden ist.