Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Sie wurden in Nepal geboren und arbeiten dort als Tourguides. Doch jährlich zur Sommersaison zieht es sie nach Österreich - zum Arbeiten auf die Alm. Wie es dazu kam, wie sie mit Kulturunterschieden umgehen und welchen Herausforderungen sie sich täglich stellen, zeigt "kreuz & quer nah dran".
Danach im "kreuz & quer plus": Iconic - Schlüsselmomente: Ein Gebet auf dem Tahrir-Platz.
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Die Rax ist so etwas wie der Hausberg der Wiener und der Niederösterreicher. Sie bietet für alle etwas: für Spaziergänger, für Skifahrer und auch für Kletterer. Unter den Ortsansässigen haben sich trotz der starken touristischen Nutzung die Werte der bäuerlich geprägten Gesellschaft früherer Jahrzehnte erhalten. Dazu zählt auch die Gams-Jagd, die hier verbreitet ist. Die Rax gilt als erstklassiges Gämsen-Revier im Voralpengebiet. Regisseur Wolfgang Winkler porträtiert diese Bergregion und zeigt den traditionellen Umgang der Menschen mit der Natur und der Tierwelt.
Die Rax ist so etwas wie der Hausberg der Wiener und der Niederösterreicher. Sie bietet für alle etwas: für Spaziergänger, für Skifahrer und auch für Kletterer. Unter den Ortsansässigen haben sich trotz der starken touristischen Nutzung die Werte der bäuerlich geprägten Gesellschaft früherer Jahrzehnte erhalten. Dazu zählt auch die Gams-Jagd, die hier verbreitet ist. Die Rax gilt als erstklassiges Gämsen-Revier im Voralpengebiet. Regisseur Wolfgang Winkler porträtiert diese Bergregion und zeigt den traditionellen Umgang der Menschen mit der Natur und der Tierwelt.
Der Traunsee im oberösterreichischen Salzkammergut ist alljährlich Schauplatz eines traditionellen Brauches: Am sogenannten Liebstattsonntag treffen sich in Gmunden die Trachten- und Goldhaubenvereine, um den vierten Fastensonntag zu begehen. Gestalter Martin Vogg hat für diese ORF III Heimat Österreich-Produktion mehrere Menschen aus dieser Region begleitet und ihren Lebensalltag eingefangen. Verbundenheit mit der Heimat, Zusammengehörigkeit und ein ausgeprägter Sinn für Traditionen prägen das Leben der Leute hier.
Von den Ausgrabungsstätten der römischen Bernsteinstraße in Carnuntum, vorbei an den tiefblauen Seen des Nationalparkes Neusiedlersee-Seewinkel und den weißen Eseln - diese "Land der Berge"- Produktion lädt auf eine Weitwanderung mit Glanzstücken aus Kultur und Natur. Vom Sonnenberg, dem höchsten Berg des Leithagebirges führt diese Entdeckungsreise in 13 Tagesetappen teilweise auf originalen Trassen der römischen Bernsteinstraße durch reizvolle Landschaften, vorbei an den Geburtshäusern der weltberühmten Komponisten Joseph Haydn und Franz Liszt bis in den südöstlichsten Teil Österreichs.
Der Moderator, Autor und passionierte Weitwanderer Alexander J. Rüdiger präsentiert diese "Land der Berge"-Neuproduktion, er trifft auf seiner über 300 Kilometer langen Wanderung auf spannende Persönlichkeiten wie den bergsteigenden Weinbauer Michael Oppitz, den jungen Ausnahmemusiker Jack Dauner, die "Queen of Blaufränkisch" Silvia Heinrich, den Direktor vom Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel Johannes Ehrenfeldner und den Intendanten des Liszt Kunsthauses Johannes Kutrowatz. Einer der Höhepunkte dieser Sendung ist neben der einzigartigen Vogel- und Tierwelt die Wanderung auf den höchsten Berg des Burgenlandes, den 884 m hohen Geschriebenstein, der auch für Alexanders Freunde mit den Mountainbikes ein begehrtes Ziel ist. Geklettert wird bei dieser Sendung natürlich auch - ein Bühnenkletterer erzählt von seiner Arbeit beim Bühnenbau auf der Seebühne in Mörbisch. Diese Weitwanderung entlang des Bernstein-Trails führt auch durch die durch ihre "fliegenden Sommergäste" - die Störche - berühmt gewordene Stadt Rust. Den ungarischen Teil des Bernstein-Trails bewältigt Alexander mit dem Mountainbike und kommt durch Sopron und Köszeg. Der Alpinist und Filmemacher Markus Raich taucht in dieser Dokumentation in die entschleunigte Welt des pannonischen Wanderns ein und präsentiert dabei Perlen der burgenländischen Natur- und Kulturlandschaft.
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Die Erstbesteigung des Ankogel im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Salzburg im Jahr 1762 stellt für viele den eigentlichen Ursprung des Alpinismus dar. Zum ersten Mal wurde ein vergletscherter Alpengipfel mit mehr als 3.000 Metern Höhe bezwungen. Mit dieser alpinistischen Leistung hatte ein neues Zeitalter begonnen und nach und nach gerieten die mächtigen Gipfel der Ost- und Zentralalpen in das Visier der Pioniere des Alpinismus. Zunächst ging es nicht um sportliche Höchstleistungen und Rekorde, sondern um die Vermessung der Berge und die Gewinnung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse.
Der Film entführt auch zu den schönsten Plätzen in den Hohen Tauern rund um den Ankogel, dorthin, wo alles begann. Waren es die Pioniere des Alpenvereins, denen die Erschließung der heimischen Bergwelt zu verdanken ist, so sind es auch heute noch viele freiwillige Helfer dieser alpinen Vereinigung, die das weitverzweigte Wegenetz in den Alpen in Stand halten und neue, sichere Wege anlegen. Denn die Berge haben nichts an ihrer Faszination eingebüßt und locken Jahr für Jahr tausende Menschen auf ihre einsamen Gipfel.
Ein Film von Gernot Stadler
Bearbeitung: Margarita Pribyl
Diese ORF-III-Produktion widmet sich den Hausbergen der Wiener und führt von Klosterneuburg im Nordwesten Wiens in Richtung Südwesten nach Baden und Mödling. Den höchsten Punkt im größten Laubwaldgebiet Europas bildet der knapp 900 Meter hohe Schöpfl.
Ausgehend vom Kahlenberg, mit beeindruckendem Ausblick auf die Metropole Wien und das Wiener Becken, beginnt der Streifzug in die vielfältige und geheimnisvolle Welt des Wienerwaldes. Vom Kahlenberg aus geht es anschließend über den Leopoldsberg in Richtung Niederösterreich. Das Stift Klosterneuburg entwickelte sich seit seiner Gründung zum theologischen und kulturellen Zentrum der Region. Mit der bedeutsamen Kunstsammlung, der Schatzkammer und der Grabstätte des heiligen Leopolds mit dem Verduner Altar zählt das Stift zu den ältesten Museen der Welt. Auch der Weinbau spielt hier seit jeher eine große Rolle.
Berndorf an der Triesting ist bekannt als "Kruppstadt". Mit der Gründung der Berndorfer Metallwarenfabrik und Besteckfabrik ließ Artur Krupp hier 1843 seine architektonische Musterstadt errichten, unter anderem mit bestens ausgestatteten Arbeitersiedlungen, prunkvollen Schulklassen mit den "Stilklassen" sowie ein Stadttheater.
Am Ende des Streifzuges durch den Wienerwald wird das Josef Schöffel Denkmal in Mödling besucht. Ohne Josef Schöffel wäre diese Sendung wahrscheinlich nie zustande gekommen. Wegen der miserablen Budget Situation wollte das K.u.K. Finanzministerium Ende der 1860er Jahre ein Viertel des Wienerwaldes an einen Holzhändler verkaufen und zur Schlägerung freigeben. Josef Schöffel verhinderte mit einer journalistischen Kampagne das Vorhaben fast im Alleingang, bis ein Gericht den Verkauf unterband. Seither trägt er den Beinamen "Retter des Wienerwaldes". "Land der Berge" zeigt ein Portrait über den Wienerwald als Naherholungsgebiet, Sanatorium, Wander- und Freizeitparadies sowie als Ort der historischen Sommerfrische.
Krista spinnt weiterhin diverse Intrigen, um die ohnehin kriselnde Beziehung zwischen Lennie und Ida zu belasten. Ein fingiertes Telegramm lockt Ida zu einem Rendezvous mit Andre nach Salzburg. In Velden sorgen indessen ein Affe und ein Löwe für einige Verwirrung in Casino und Hotel.
Mit Roy Black, Julia Biedermann, Julia Kent, Kurt Weinzierl, Mike Krüger, Christine Schuberth, Alexander Gittinger, Pierre Brice
Der Wein im Schlosshotel mundet den Gästen nicht sehr. Lennie Berger nimmt sich diese Kritik zu Herzen und beschließt, von nun an für den Weinkauf selbst zu sorgen. Auf seiner Reise in die Wachau lernt Lennie Anita Straßberg kennen. Beide finden sich auf Anhieb sympathisch. Wenig später trifft er die gleiche Dame wieder und begrüßt sie überschwänglich. Doch diese begegnet ihm reserviert, als ob sie ihn nicht kenne.
Mit Roy Black, Alice Kessler, Ellen Kessler, Julia Biedermann, Pierre Brice, Mike Krüger, Christine Schuberth
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Wer die Alpen von ihrer direktesten Seite erleben möchte, fährt ins Gurktal. Hier entlang des Verlaufs des Flusses Gurk hat sich seit jeher eine ausgedehnte Almwirtschaft erhalten. Was einst den Broterwerb der bäuerlichen Bevölkerung getragen hat, ist heute eine Landschaftspflege mit überschaubarem Ertrag. Dennoch halten viele, die die Höfe seit Generationen besitzen, an der alten Berufstradition fest, teils, weil sie sich dem Erbe der Familie verpflichtet fühlen, teils, weil sie in der bergbäuerlichen Lebensführung einen eigenen Wert erkennen. Christian Greiler vom Sägewerk Greiler hat sich auf die Verarbeitung des Zirbenholzes spezialisiert. Sepp Steiner spricht über seine Rolle als Bauer und Selbstversorger. Erwin Schusser beherrscht noch die alte Kunst der Lärchenharzgewinnung. Peter Trampitsch züchtet Pferde und pflegt seit über vierzig Jahren die Tradition des Kranzelreitens in Weitensfeld. Gestalter Martin Vogg porträtiert in dieser Heimat Österreich Neuproduktion mehrere bäuerliche Familien.
Der Enns entlang spürt man überall noch die alte, traditionelle Steiermark. Die Musikgruppe "Das Grenzlandecho" aus dem Gesäuse hat sich ganz der Steirischen Volksmusik und Oberkrainer-Klassikern verschrieben. Auch Andreas Zachbauer schätzt das Leben an der Enns. Als leidenschaftlicher Fischer vor allem jenes unter Wasser. Schmied Walter Guggelberger zeigt im "Brandstätter-Hammer" neben einer Hausmühle eine voll funktionsfähige Nagelschmiede, ein Geschäft, das die Region hier seit Jahrhunderten geprägt hat. In Trattenbach bei Ternberg hat die Feitelproduktion ebenfalls eine lange Tradition. Einst waren hier siebzehn Hämmer unüberhörbar am Werk, und es wurden fünfundvierzig verschiedene Sorten in mühsamen Arbeitsschritten hergestellt. R: Dominik Walser
Fast lieblich und ausnehmend grün schmiegt sich das Kärntner Rosental an den Gebirgszug der Karawanken. Entlang der Drau leben hier noch viele Einheimische, die das Bauerntum noch vor der maschinellen Zeit kennen gelernt haben. Gerade in gebirgigeren Regionen wie dieser bedeuteten bergbäuerliche oder forstliche Arbeit schweren körperlichen Einsatz oft bis zur völligen Erschöpfung und zum Verschleiß. Heute ist vieles davon nur mehr eine ferne Erinnerung, wenn auch die Werte, nach denen damals gelebt wurde, bei vielen noch immer Bestand haben. Eine Produktion für ORF III Landleben von Christian Papke.
Eine eindringliche filmische Hommage an das Sterben der Gletscher in den Alpen. Durch tiefgehende Interviews werden Wissenschaft und Emotion zu einer beklemmenden Dokumentation verwebt. Gedreht an 14 Gletschern in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz, stellt der Film am Ende eine unumgängliche Frage: "Wie wollen wir unsere Gletscher verabschieden?" Die Gletscher der Ostalpen sterben - unumkehrbar, darin ist sich die Wissenschaft einig. Doch während das "ewige Eis" schwindet, boomt der Tourismus. Im Sommer drängen sich Besucher in Gletscherbahnen, um die letzten Überreste zu berühren. Der Skibetrieb läuft auf Hochtouren, und die Eingriffe in die Natur nehmen immer drastischere Formen an: Hangsicherungen, Gletscherabdeckungen, Schneedepots, Kunstschneeanlagen, massive Geländeplanierungen - ein Wettlauf gegen die Zeit.
Wer die Alpen von ihrer direktesten Seite erleben möchte, fährt ins Gurktal. Hier entlang des Verlaufs des Flusses Gurk hat sich seit jeher eine ausgedehnte Almwirtschaft erhalten. Was einst den Broterwerb der bäuerlichen Bevölkerung getragen hat, ist heute eine Landschaftspflege mit überschaubarem Ertrag. Dennoch halten viele, die die Höfe seit Generationen besitzen, an der alten Berufstradition fest, teils, weil sie sich dem Erbe der Familie verpflichtet fühlen, teils, weil sie in der bergbäuerlichen Lebensführung einen eigenen Wert erkennen. Christian Greiler vom Sägewerk Greiler hat sich auf die Verarbeitung des Zirbenholzes spezialisiert. Sepp Steiner spricht über seine Rolle als Bauer und Selbstversorger. Erwin Schusser beherrscht noch die alte Kunst der Lärchenharzgewinnung. Peter Trampitsch züchtet Pferde und pflegt seit über vierzig Jahren die Tradition des Kranzelreitens in Weitensfeld. Gestalter Martin Vogg porträtiert in dieser Heimat Österreich Neuproduktion mehrere bäuerliche Familien.
Der Enns entlang spürt man überall noch die alte, traditionelle Steiermark. Die Musikgruppe "Das Grenzlandecho" aus dem Gesäuse hat sich ganz der Steirischen Volksmusik und Oberkrainer-Klassikern verschrieben. Auch Andreas Zachbauer schätzt das Leben an der Enns. Als leidenschaftlicher Fischer vor allem jenes unter Wasser. Schmied Walter Guggelberger zeigt im "Brandstätter-Hammer" neben einer Hausmühle eine voll funktionsfähige Nagelschmiede, ein Geschäft, das die Region hier seit Jahrhunderten geprägt hat. In Trattenbach bei Ternberg hat die Feitelproduktion ebenfalls eine lange Tradition. Einst waren hier siebzehn Hämmer unüberhörbar am Werk, und es wurden fünfundvierzig verschiedene Sorten in mühsamen Arbeitsschritten hergestellt. R: Dominik Walser
Fast lieblich und ausnehmend grün schmiegt sich das Kärntner Rosental an den Gebirgszug der Karawanken. Entlang der Drau leben hier noch viele Einheimische, die das Bauerntum noch vor der maschinellen Zeit kennen gelernt haben. Gerade in gebirgigeren Regionen wie dieser bedeuteten bergbäuerliche oder forstliche Arbeit schweren körperlichen Einsatz oft bis zur völligen Erschöpfung und zum Verschleiß. Heute ist vieles davon nur mehr eine ferne Erinnerung, wenn auch die Werte, nach denen damals gelebt wurde, bei vielen noch immer Bestand haben. Eine Produktion für ORF III Landleben von Christian Papke.
Wer die Alpen von ihrer direktesten Seite erleben möchte, fährt ins Gurktal. Hier entlang des Verlaufs des Flusses Gurk hat sich seit jeher eine ausgedehnte Almwirtschaft erhalten. Was einst den Broterwerb der bäuerlichen Bevölkerung getragen hat, ist heute eine Landschaftspflege mit überschaubarem Ertrag. Dennoch halten viele, die die Höfe seit Generationen besitzen, an der alten Berufstradition fest, teils, weil sie sich dem Erbe der Familie verpflichtet fühlen, teils, weil sie in der bergbäuerlichen Lebensführung einen eigenen Wert erkennen. Christian Greiler vom Sägewerk Greiler hat sich auf die Verarbeitung des Zirbenholzes spezialisiert. Sepp Steiner spricht über seine Rolle als Bauer und Selbstversorger. Erwin Schusser beherrscht noch die alte Kunst der Lärchenharzgewinnung. Peter Trampitsch züchtet Pferde und pflegt seit über vierzig Jahren die Tradition des Kranzelreitens in Weitensfeld. Gestalter Martin Vogg porträtiert in dieser Heimat Österreich Neuproduktion mehrere bäuerliche Familien.
Der Enns entlang spürt man überall noch die alte, traditionelle Steiermark. Die Musikgruppe "Das Grenzlandecho" aus dem Gesäuse hat sich ganz der Steirischen Volksmusik und Oberkrainer-Klassikern verschrieben. Auch Andreas Zachbauer schätzt das Leben an der Enns. Als leidenschaftlicher Fischer vor allem jenes unter Wasser. Schmied Walter Guggelberger zeigt im "Brandstätter-Hammer" neben einer Hausmühle eine voll funktionsfähige Nagelschmiede, ein Geschäft, das die Region hier seit Jahrhunderten geprägt hat. In Trattenbach bei Ternberg hat die Feitelproduktion ebenfalls eine lange Tradition. Einst waren hier siebzehn Hämmer unüberhörbar am Werk, und es wurden fünfundvierzig verschiedene Sorten in mühsamen Arbeitsschritten hergestellt. R: Dominik Walser
Fast lieblich und ausnehmend grün schmiegt sich das Kärntner Rosental an den Gebirgszug der Karawanken. Entlang der Drau leben hier noch viele Einheimische, die das Bauerntum noch vor der maschinellen Zeit kennen gelernt haben. Gerade in gebirgigeren Regionen wie dieser bedeuteten bergbäuerliche oder forstliche Arbeit schweren körperlichen Einsatz oft bis zur völligen Erschöpfung und zum Verschleiß. Heute ist vieles davon nur mehr eine ferne Erinnerung, wenn auch die Werte, nach denen damals gelebt wurde, bei vielen noch immer Bestand haben. Eine Produktion für ORF III Landleben von Christian Papke.
Wer die Alpen von ihrer direktesten Seite erleben möchte, fährt ins Gurktal. Hier entlang des Verlaufs des Flusses Gurk hat sich seit jeher eine ausgedehnte Almwirtschaft erhalten. Was einst den Broterwerb der bäuerlichen Bevölkerung getragen hat, ist heute eine Landschaftspflege mit überschaubarem Ertrag. Dennoch halten viele, die die Höfe seit Generationen besitzen, an der alten Berufstradition fest, teils, weil sie sich dem Erbe der Familie verpflichtet fühlen, teils, weil sie in der bergbäuerlichen Lebensführung einen eigenen Wert erkennen. Christian Greiler vom Sägewerk Greiler hat sich auf die Verarbeitung des Zirbenholzes spezialisiert. Sepp Steiner spricht über seine Rolle als Bauer und Selbstversorger. Erwin Schusser beherrscht noch die alte Kunst der Lärchenharzgewinnung. Peter Trampitsch züchtet Pferde und pflegt seit über vierzig Jahren die Tradition des Kranzelreitens in Weitensfeld. Gestalter Martin Vogg porträtiert in dieser Heimat Österreich Neuproduktion mehrere bäuerliche Familien.
Der Enns entlang spürt man überall noch die alte, traditionelle Steiermark. Die Musikgruppe "Das Grenzlandecho" aus dem Gesäuse hat sich ganz der Steirischen Volksmusik und Oberkrainer-Klassikern verschrieben. Auch Andreas Zachbauer schätzt das Leben an der Enns. Als leidenschaftlicher Fischer vor allem jenes unter Wasser. Schmied Walter Guggelberger zeigt im "Brandstätter-Hammer" neben einer Hausmühle eine voll funktionsfähige Nagelschmiede, ein Geschäft, das die Region hier seit Jahrhunderten geprägt hat. In Trattenbach bei Ternberg hat die Feitelproduktion ebenfalls eine lange Tradition. Einst waren hier siebzehn Hämmer unüberhörbar am Werk, und es wurden fünfundvierzig verschiedene Sorten in mühsamen Arbeitsschritten hergestellt. R: Dominik Walser
Fast lieblich und ausnehmend grün schmiegt sich das Kärntner Rosental an den Gebirgszug der Karawanken. Entlang der Drau leben hier noch viele Einheimische, die das Bauerntum noch vor der maschinellen Zeit kennen gelernt haben. Gerade in gebirgigeren Regionen wie dieser bedeuteten bergbäuerliche oder forstliche Arbeit schweren körperlichen Einsatz oft bis zur völligen Erschöpfung und zum Verschleiß. Heute ist vieles davon nur mehr eine ferne Erinnerung, wenn auch die Werte, nach denen damals gelebt wurde, bei vielen noch immer Bestand haben. Eine Produktion für ORF III Landleben von Christian Papke.