Er wollte Bündnis 90/Die Grünen kritisieren. Dann kam die Polizei. Und ein Strafbefehl über 6000 Euro. Der Fall des Unternehmers Michael Much zeigt, wie schnell politische Zuspitzung zum Fall für die Justiz werden kann. Im Jahr 2023 hatte er ein großes Plakat mit Karikaturen grüner Spitzenpolitiker auf seinem Privatgrundstück aufgestellt. Die Polizei baute das Plakat ab, der Fall landete vor Gericht. Am Ende wurde er freigesprochen. Doch der Staat hat gezeigt, was rechtlich möglich wäre - dank eines Paragrafen, der eigens zum besonderen Schutz von Politikern geschaffen wurde. Tanit Koch schaut sich in dieser Ausgabe von "KLAR" Fälle an, in denen Menschen wegen Äußerungen über Politiker ins Visier der Strafverfolgung geraten sind. Dabei geht es um eine grundsätzliche Frage: Wie viel politische Provokation muss eine Demokratie, was müssen Politiker aushalten?
Christopher Clark besucht die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen, die der Weltgeschichte bis heute ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut er sich in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift und einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auch auf Europa gewirkt haben.
Diesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen in Griechenland und der Türkei. Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen. Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien - getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Eigenmarken wie "Gut & günstig", "Ja!" oder "K-Classic" landen immer häufiger im Einkaufswagen. Sie sind in der Regel deutlich günstiger als entsprechende Markenprodukte. Aber wie ist die Qualität? Wir zeigen: Bei einigen Produkten schneidet No Name sogar besser ab als Marke, zum Beispiel bei den von uns getesteten Geschirrspültabs. Im Labor war das Markenprodukt klarer Testverlierer. Überraschend gut hat auch eine Discounter-Schokolade abgeschnitten: Sie schmeckte unseren Testern am besten. Reiner Zufall? Wohl kaum. In vielen No-Name-Lebensmitteln stecken sogar exakt dieselben Zutaten wie im Markenprodukt. Die Markenhersteller versuchen, das zu verschleiern. Zusammen mit Markendetektiven decken wir die Tricks der Unternehmen auf - und zeigen, wie Kunden beim Einkauf profitieren können.
Prime Day, Black-Friday oder Cyber-Monday - das ganze Jahr ist Schnäppchen-Jagd-Zeit. Wir schicken Amateure und Profis monatelang auf die Jagd nach den günstigsten Preisen, entlarven Fakeshops, reden mit Psychologen, Webshop-Designern und Marktforschern über psychologische Tricks und vermessen sogar menschliche Gehirne, während sie auf Kaufreize reagieren. Am Ende steht die Wahrheit über Schnäppchen - was sparen wir wirklich?
Eigenmarken wie "Gut & günstig", "Ja!" oder "K-Classic" landen immer häufiger im Einkaufswagen. Sie sind in der Regel deutlich günstiger als entsprechende Markenprodukte. Aber wie ist die Qualität? Wir zeigen: Bei einigen Produkten schneidet No Name sogar besser ab als Marke, zum Beispiel bei den von uns getesteten Geschirrspültabs. Im Labor war das Markenprodukt klarer Testverlierer. Überraschend gut hat auch eine Discounter-Schokolade abgeschnitten: Sie schmeckte unseren Testern am besten. Reiner Zufall? Wohl kaum. In vielen No-Name-Lebensmitteln stecken sogar exakt dieselben Zutaten wie im Markenprodukt. Die Markenhersteller versuchen, das zu verschleiern. Zusammen mit Markendetektiven decken wir die Tricks der Unternehmen auf - und zeigen, wie Kunden beim Einkauf profitieren können.
Die DDR will ein Gegenentwurf zur Bundesrepublik Deutschland sein. Ein besseres Deutschland - ganz nach sowjetischem Vorbild. Am 7. Oktober 1949 wird die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Mit großen Erwartungen: In der DDR soll ein gerechter "sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern" entstehen. Doch die Wirtschaft kommt schwer in Gang. Die Reparationsleistungen, die Einführung der Planwirtschaft und die Konzentration auf die Schwerindustrie führen schon bald in die Mangelwirtschaft. Aus zunehmendem Unmut kommt es am 17. Juni 1953 zu einem Volksaufstand. Ohne den Einsatz sowjetischer Panzer hätte die Geschichte der DDR hier bereits enden können. Immer mehr Menschen fliehen, bis die Berliner Mauer ab 1961 jeden Fluchtweg versperrt.
Die 1960er-Jahre stehen nach dem Mauerbau im Zeichen der Erneuerung. Mit Reformen will die SED die DDR modernisieren und stabilisieren. Ambitionierte Wirtschaftsreformen sollen die DDR zu einer modernen Industriegesellschaft umbauen. Doch schnell regt sich Widerstand innerhalb der Partei. Der Beginn eines erbitterten Ringens um die ideologische Führung zwischen Konservativen und Reformern.
Der Machtantritt Erich Honeckers stimmt optimistisch. Besonders die DDR-Jugend hofft auf Lockerungen. Doch der neue Parteichef setzt zwar auf Sozialreformen, bleibt aber stets linientreu. Mit der "Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik" will Honecker den Lebensstandard in der DDR verbessern. Die sozialen Reformen scheinen zunächst zu fruchten. Die Hoffnung auf eine neue Zeit schwindet jedoch schnell.
Die DDR sei "ein sauberer Staat", so Staatschef Erich Honecker. Was nicht in dieses offizielle Bild passte, wurde totgeschwiegen - wie Prostitution, Alkoholismus und Drogenmissbrauch. So prangerte man Prostitution als Problem kapitalistischer Gesellschaften an, das im Sozialismus überwunden sei. Alkohol und Drogen galten ebenso als auszurottende "Überbleibsel des Kapitalismus". Tatsächlich aber wurde in der DDR ordentlich gesoffen.
Intransparente Lieferketten, soziale Konflikte und der Kampf um Rohstoffe bleiben unsichtbar, wenn Gold am Finger glänzt. Wer zahlt den wahren Preis für das globale Geschäft mit dem Edelmetall?